banner fri - FRIDOLIN, DIE GESCHICHTE EINES ATOMMODELLS
»GESTATTEN, FRIDOLIN« - EINE KLEINE EINFÜHRUNG

DIE PHYSIK

Traditionelle Begriffe im Spiegel des neuen Modells
Hier möchte ich nur einige wenige Beispiele für die Anwendung des Modells auf die traditionellen Begriffe und Vorstellungen der Physik nennen

1. Der Energiebegriff (Druck und Sog, positive und negative Energie)
2. Die elektrischen Ladungen
3. Die Masse
4. Der Aufbau des Atoms
5. Die Gravitation
6. Das Licht

1. Der Energiebegriff

Energie als Wirk-Kraft: Schieben und Ziehen, Sog und Druck,
positive und negative Energie

Eine erste Unterscheidung aller Wirk-Kräfte in Druck – und Zugkräfte  (Abstoßungs- und Anziehungskräfte) erweist sich als sinnvoll. Man kann sich das am "Modell des Handwagens" vorstellen:
er kann gezogen oder geschoben werden. Wasser kann man mit Hilfe einer Druckpumpe oder einer Saugpumpe fördern. Magneten haben – je nachdem - abstoßende oder anziehende Wirkung auf andere Magneten. Bestimmte Stoffe werden von Magneten angezogen, jedoch nicht abgestoßen. Elektrische Ladungen gleicher Polarität stoßen sich ab, bei ungleicher Polarität ziehen sie sich gegenseitig an.
Gelegentlich wird in der Physik mit den abstrakt bleibenden Begriffen "positive Energie" und "negative Energie" gearbeitet. Was soll "negative Energie" sein?
Gravitation ist eine anziehende Kraft, dem Licht zugeordnet wird der "Lichtdruck".
Gase haben "Überdruck" oder "Unterdruck" . Das Gas hat das Bestreben, diesen unterschiedlichen Druck auszugleichen - aus dem Bereich des Überdrucks strömt Gas in den des Unterdrucks. Dieses Fließen ist - je nachdem, wie man es sehen will - ein "Drücken" oder ein "Saugen". Drückt das Gas mit dem höheren Druck in den Behälter mit dem Gas niedrigeren Druckes oder saugt das Gas niedrigeren Druckes das Gas aus dem Behälter mit dem höheren Druck? Es gibt auch einen einseitigen Druckvorgang: das Zusammenpressen eines Gases mit einem Kolben, z. B. in der Luftpumpe.
Wenn diese Zwei(n)teilung der Kräfte in allen Bereichen der Physik erfolgen kann, dann muss es auch möglich sein, ein übergreifendes Bild zu schaffen, das dem Lernenden durch Analogieschluss den Übergang vom erworbenen Wissen zu neuem Wissen leichter macht.
Das Bild von Quelle und Senke lässt sich in allen Beispielen verwenden. Sogar die "negative Energie" kann als Energie der Senke vorstellbar gemacht werden.

2. Die elektrischen Ladungen

Der Ausgangspunkt meiner Überlegungen war, dieses Bild von Quelle und Senke auf die elektrischen Ladungen anzuwenden. Er erschien mir – ohne dass ich hier die Einzelheiten darlegen kann - zweckmäßig, das Proton als Quelle, das Elektron als Senke anzusehen. Zwischen beiden fließt ein ständiger Energiestrom. Da das Proton demzufolge Energie abgeben und das Elektron Energie aufnehmen kann, ohne dass beide an Energie (die als Masse in Erscheinung tritt) "verlieren", entfällt das Problem der "strahlungsfreien Bahnen". Die "Bewegungsenergie" soll hier noch nicht untersucht werden.
Dieses Modell funktioniert – wie schon im Abschnitt DIE IDEE dargelegt - nur, wenn der "Rückfluss" dieser Energie in einer wie auch immer gearteten "transzendenten Welt" angenommen werden kann.

Die elektrischen Ladungen
Die abstoßende Wirkung zweier Energiequellen (Protonen) aufeinander kann man sich ohne viel Erklärung leicht vorstellen. Wieso werden zwei Elektronen, zwei Senken gleichfalls voneinander abgestoßen? Stoßen sie sich überhaupt ab?
Wenn nun etwas völlig anderes geschieht, das uns nur als Abstoßung erscheint?

Folgendes Bild habe ich vor Augen:
Zwei Elektronen nähern sich bis auf einen gewissen Abstand. Wird dieser langsam unterschritten, entfernen sie sich wieder voneinander. Drücken sie sich gegenseitig weg oder werden sie von außen weggezogen?
Elektronen saugen die Energie der Umgebung auf. Von dem einen Elektron aus gesehen, ist in Richtung auf das andere Elektron keine verfügbare Energie vorhanden. Die beiden Elektronen sind nicht allein auf der Welt, sie sind kein "abgeschlossenes System" ohne Wechselwirkung mit der Umgebung. Im Gegenteil, überall sind Quellen und verströmen ihre Energie.
Damit das Elektron stabil bleiben kann, muß es sich folglich in die Richtung größerer Energiekonzentration, in die Richtung mit mehr Quellen bewegen, weg von dem anderen Elektron. Entsprechend diesem vorhandenen Energieangebot kann es also nur bestimmte Plätze in der Hülle einnehmen.

3. Die Masse

Masse ist auf der Ebenen von Elektron und Proton vorstellbar als "kon – zentrierte" Energie, Energie, die um ein Zentrum "kreist" oder "wirbelt". Der Schwerpunkt entspricht dem Zentrum. Es gibt zwei Formen von Zentren: Quellen und Senken – und es gibt die Begriffe der "schweren" und der "trägen" Masse. Die konsequente Anwendung des Begriffes "Masse" ausschließlich auf Energieformen, die in rotierender Bewegung sind, verhindert die Verwirrungen, die bei der Verwendung des Begriffs der "Masseäquivalenz" auftreten können.

4. Der Aufbau des Atoms

In der einfachsten Darstellung bestehen Atome aus Protonen (Quellen), Elektronen (Senken) und Neutronen. Wird ein Neutron isoliert, zerfällt es in kürzester Zeit in Proton und Elektron plus Energie ("Elektron-Antineutrino"). Andersherum gesehen, ist demzufolge ein Neutron ein spezieller, nach außen elektrisch neutral erscheinender Quelle –Senke - Komplex bzw. eine spezifische Kopplung von Proton und Elektron. A Ein Atom ist eine Ansammlung von Quellen und Senken. Ein dichtes Energie-Zentrum und eine dünne Hülle von Energie bilden eine relative Einheit, die jedoch in ständigem Energieaustausch mit den anderen Atomen steht.
Die Stabilität des Energiezentrums, des "Kerns" ergibt sich demzufolge daraus, dass die Quellen des Kerns (Neutronen und Protonen in der traditionellen Sicht) zusammengehalten werden, weil die Senken (die "Elektronen" der Neutronen) durch ihren Sog die Abstoßung der Quellen überwinden. Während ein Teil der Quellenenergie gleich im Kern wieder verschwindet, strahlt die restliche Energie auf die Hüllen-Elektronen, die anderen Senken aus. Außerhalb des Atoms ist nur noch ein verschwindend geringer Energiestrom vorhanden (Gravitation), zum einen der von den Quellen nach außen weiterreichende, zum anderen der von anderen Atomen an die Senken der Hüllenelektronen gelangende Energiefluss. Ein Ion hat in diesem Bild logischerweise eine wesentlich größere Wechselwirkungskraft nach außen als ein "elektrisch neutrales" Atom. Chemische Reaktionen sind in diesem Bild sehr anschaulich vorstellbar. Theoretisch hat dieser Energiestrom eine unendliche Reichweite.

5. Die Gravitation

Sie ist eine gegenseitige Anziehungskraft. Zu jeder Kraft gibt es eine gleich große Gegenkraft: actio = reactio. Zieht die Erde den Mond an, zieht der Mond die Erde mit der gleichen Kraft an.
In der Sichtweise meines Modell soll die Gravitation am Beispiel von Erde und Mond gezeigt werden: Jeder der beiden Körper besteht aus unzähligen Atomen und Molekülen, jeder ist für sich ein Komplex aus Quellen und Senken. Innerhalb dieser beiden Körper fließt Energie aus Quellen in Senken. Ein Teil dieser Energie wird aus den Quellen an die Umwelt, das All abgegeben. Gleichzeitig saugen die Senken eine gleich große Energiemenge aus der Umgebung auf. Ein Teil des Energiestroms, der von der Erde kommt, wird vom Mond "aufgesaugt", einen Teil des Energiestroms des Mondes saugt die Erde auf. Beide Ströme sind entgegengesetzt gleich:
                                 actio = reactio.

Das Neue, das sich mit meinem Modell zeigt, ist:
Mondenergie wird Teil der Erde, Erdenergie wird Teil des Mondes.

Gravitation ist also die Vermittlung des Energieaustausches zweier Systeme.

6. Das Licht

Die Phänomene der Wechselwirkungen von Licht bzw. elektromagnetischer Strahlung und „Materie“ (Masse) sind so außerordentlich komplex, dass ein einzelner Wissenschaftler kaum in der Lage ist, die Übersicht zu behalten.

Das Licht und seine Wirkung ist im Rahmen des "Quelle - Senke" - Bildes sehr gut vorstellbar:
Ein Energiestrom fließt aus einer Licht–Quelle und gelangt, je nach der Ausbreitungsart und Richtung des Lichtes in Licht–Senken, trifft auf Atome.

Anders als bei der Gravitation ist dieser Energiestrom "einseitig". Das Auftreffen des Lichtes auf Atome und Moleküle "stört das Gleichgewicht" des Gravitations-Energiestromes. Der "Energieüberschuß" muß zusätzlich "verarbeitet", "verbraucht", in die "Senken" eingesogen werden. Nach dem Durchgang durch die "transzendente Welt" tritt er aus den zu den Senken gehörenden Quellen.
Nun ist es ein "erneuerter" Energiestrom, der sich jedoch in Struktur und Richtung von dem einfallenden Licht unterscheidet. Die "gleiche" Energie hat eine "andere Form" angenommen. (Phönix - der Feuervogel).

Diese neue Energie-Form ist das Ergebnis der konkreten Eigenschaften des Lichtes (Intensität, Wellenlänge, ...) und der Materie / der Atome, auf die das Licht trifft (Masse , physikalische und chemische Struktur, Wärmezustand der Materie, ...).

Wenn das Licht als "Energieüberschuß" zu einem zusätzlichen Energiestrom in die Senken der Atome hinein und aus den Quellen der Atome heraus führt, entspricht das mit anderen Worten einer zusätzlichen Wirkung der angeregten Atoms auf die Atome in der Umgebung: die Atome bauen neue Verbindungen, neue Beziehungen zu anderen Atomen auf. Diese neuen Beziehungen können stabil oder kurzzeitig sein, je nachdem, ob es z. B. zu Resonanz-Erscheinungen kommt oder nicht.

Ist diese zusätzliche Wirkung dauerhaft, lässt sie sich sehr schön als "Systembildungsprozess" beschreiben:
Zwischen den beteiligten Quellen und Senken hat sich ein "Netzwerk" des ständigen Eerngieaustausches dieser "eingefangenen" Lichtenergie herausgebildet, das Licht bzw. die Sonnenenergie sind in dieser Materie "gespeichert".

Ganz deutlich wird dies im "Systembildungsprozess" lebender Systeme.
Da sie einen Teil der "eingefangenen" Sonnenenergie wieder abgeben (Wärme, Speicherstoffe bei Pflanzen, ...) muss ihnen zur Sicherung ihre Stabilität ständig Sonnenenergie (direkt oder indirekt in der Nahrung) zugeführt werden.

Stufenweise können durch Wechselwirkung von Licht bzw. elektromagnetischer Strahlung und "kon-zentrierter" Energie (Masse, Materie) immer höherer Energieformen (einschließlich höhere Lebensformen) herausgebildet werden.

Diese Beispiele für die Anwendung meines Modells, des "Quelle-Senke-Bildes", auf einige physikalische Phänomene, müssen fürs erste genügen.
Vielleicht lockt es Sie ja nun, weitere Phänomene unter diesem Gesichtspunkt, unter dieser neuen Sichtweise auszuprobieren?

  → Fortsetzung:  DAS NACH-SPIEL
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  Anmerkung, ergänzt am 01.01.2026
Das waren damals -im Juli 1997 - meine, wie ich glaubte, "neuen" Erkenntnisse: dass man das Neutron nicht als neutrales Teilchen, sondern als zusammengesetzt aus Proton und Elektron denken kann. Ich wunderte mich ein wenig, dass nicht schon andere früher auf diesen Gedanken gekommen waren.
Aber dann entdeckte ich, dass diese Idee schon sehr alt war, dann aber "aufgegeben" wurde. Ausführlicher schreibe ich über diese Seltsamkeiten im Abschnitt NEUTRON UND KERNELEKTRON (in GRUNDFRAGEN DER PHYSIK » STRUKTUR DER MATERIE)