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26. 10. 2009
Hexe
Weibliches Wissen, Denken und Erkennen
Stationen eines "eigen-willigen" Erkenntnisweges
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Kessler, Chr.
 


Namen  und einzelne Quellen
Christina Kessler: Amo, ergo sum - Ich liebe, also bin ich
     
Bereits vor zwei Jahren war ich auf ihre Webseite gestoßen und hatte ihr Motto und ihre Version des Karl Rahnerschen Spruches ("Der Christ der Zukunft wird ein Mystiker sein oder es wird keine Christen mehr geben.") mit großer Freude gelesen:

 
Das Logo ihrer Webseite
"Der Mensch der Zukunft wird ein Liebender sein
oder es wird keinen Menschen mehr geben."

Nun wollte ich die genaue URL eines Essays von ihr nachschlagen, fand sie jedoch nicht, doch dafür eine stark veränderte Webseite. Natürlich war mir sofort klar, daß es höchste Zeit ist, Christina Kessler und ihre wunderbare Webseite vorzustellen.

Ich glaube, ich muß keine weiteren Worte machen, am besten, Sie besuchen ihre Webseite selbst:
www.christinakessler.com

Hier ein kleines "Schnupperangebot" - die  Zitate sind grau  unterlegt.

Die Sehnsucht nach Vollkommenheit Dieses Essay trägt den Untertitel "Mensch, Gott und Evolution".  Ich zitiere die Quintessenz:
Aus dem Essay, dessen genaue URL ich suchte und noch nicht wiedergefunden habe. Ich habe bei Chr. Kessler angefragt.
  „Die Sehnsucht nach Vollkommenheit ist universell.
Sie ist der Urimpuls des Menschen,
jene Energie, die ihn in seiner Entwicklung vorantreibt
und geistiges Wachstum überhaupt erst ermöglicht.
Mit anderen Worten: Die menschliche Sehnsucht nach
Vollkommenheit geht untrennbar einher mit dem Puls
der Evolution.“
Eine Philosophie  für alle :
amo ergo sum - ich liebe, also bin ich.
Hinter diesen Worten verbirgt sich die Antwort auf René Descartes berühmten Ausspruch "cogito ergo sum - ich denke, also bin ich", der zum Motto der materialistisch-mechanistischen Weltanschauung patriarchaler Prägung geworden ist.

Es ist das Weltbild, in dem wir uns heute - noch - bewegen, das den meisten Menschen selbstverständlich erscheint, so selbstverständlich, als sei es die einzige Möglichkeit, die Welt zu erklären und das Leben zu erfahren.

Ein Weltbild, das den Herausforderungen der Gegenwart jedoch längst nicht mehr gewachsen ist; dessen zerstörerische Tendenzen nicht mehr zu übersehen sind - weil es auf einem Paradigma der Trennung beruht.

In einer Welt, die durch internationale Vernetzung, Globalisierung und den damit verbundenen Zusammenprall der Kulturen charakterisiert ist, wird eine neue Lebenshaltung "Not-wendig" - beim Einzelnen, in Familien und Paarbeziehungen, am Arbeitsplatz, im Erziehungs- und Heilwesen, auf den Führungsetagen, in Gesellschaft, Kunst und Kultur, den Medien, im Verhältnis des Menschen zur Natur, auf dem ganzen Planeten...

Anstelle des Trennenden muss das Verbindende, Beziehungshafte zum Mittelpunkt des Denkens und Handelns werden: die Liebe.

Denn Liebe ist das Prinzip der Allverbundenheit und die nach Verbindung strebende Kraft.

So die Kernaussage von amo ergo sum. Mit ihr eröffnet sich ein völlig neues Verständnis des Phänomens "Liebe". Ein Verständnis, das Brücken schlägt .
 
Der Weg - die Selbst-Realisation des Menschen
Der Weg in bewusstes Sein führt immer zum wahren Selbst.

Im Mittelpunkt der amoPhilosophie steht ein neues Konzept der Selbstrealisation, das die bisherigen Wege "auf den Punkt" bringt. Auf diese Weise wird nicht nur die komplexe Thematik transparent, auch die Praxis vereinfacht sich um ein Vielfaches. Selbstrealisation, früher eine Wissenschaft für Auserwählte, wird kollektiv zugänglich und für jeden Menschen machbar. Eine Unmenge von Klischees über Spiritualität, Meisterschaft, Mystik - und nicht zuletzt über die Liebe selbst - können abgeworfen werden.

Selbstrealisation bedeutet: Zu dem werden, der wir sind und immer sein wollten. Vollenden, was in uns angelegt ist. Ganz Mensch sein. Die totale Erfahrung des Lebens machen.

In ihrem Verlauf erleben wir eine profunde Lebensklärung, die es uns erlaubt, immer tiefer in die inneren Räume vorzudringen und gleichzeitig die Welt da draußen immer mehr zu umarmen - bis wir das Ganze in uns selbst erkennen und das Selbst in ALLEM wahrnehmen.
 
 
Ich glaube, diese ersten Zitate zeigen schon, wie sehr sich unsere Erkenntnisse ähneln.
Viele ihrer würden auch auf meine Webseite www.heitere-zukunft.de gehören. Das Hauptthema "Mensch-Sein", das sich ausführlicher mit diesen Gedanken über Selbstvervollkommnung bzw. Selbstrealisation befassen soll, ist leider noch nicht fertiggestellt. Ich bin sehr froh, daß ich mir viel Arbeit sparen und von dort aus nur noch auf Christina Kesslers Seite verweisen kann.
Zur Webseite www.heitere-zukunft.de klick hier:
zur Webseite www.heitere-zukunft.de
Ein Modell für ein neues Miteinander  - eine "Kultur des Herzens"
Dort, in der "Heiteren Zukunft" stelle ich auch eine Zeitschrift vor, die inzwischen leider nicht mehr existiert, die "Weibliche Stimme" - mit dem Untertitel "Für eine Politik des Herzens". 
Nun finden sich ähnliche Gedanken wie in dieser Zeitschrift auch bei Christina Kessler.
siehe dort in Allgemeines »Fremdtexte » Weibliche Stimme
  Eine Kultur des Herzens

  • ist vom Wesen her integrativ, kulturübergreifend und transkonfessionell - global

  • transzendiert die Kultur der Macht und lässt aus Gesellschaften Gemeinschaften werden

  • stärkt die Verantwortung des Einzelnen gegenüber dem Ganzen

  • ermöglicht jedem Menschen ein Leben in Autonomie und Würde, ermutigt zu einer lebensfördernden Vision und unterstützt die produktive Entfaltung seiner individuellen und menschlichen Anlagen

  • sorgt  für ein gleichwertiges Miteinander der Geschlechter
                
  • fördert Kooperation, Kohärenz und Synchronisation auf allen Ebenen der Existenz, und trägt daher zur individuellen, sozialen, kollektiven und ökologischen Gesundung bei

  • ist kosmozentrisch und hat einen gemeinsamen Bezugspunkt: die Liebe.
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