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14. 07. 2009
Hexe
Weibliches Wissen, Denken und Erkennen
Stationen eines "eigen-willigen" Erkenntnisweges
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Das alte Klatschweib
Aufs Maul schauen - die spielerische Sprache

Wie kann ich wissen, was ich denke,
bevor ich höre, was ich sage.
Hajo Weisenborn,
ein ehemaliger Kollege von mir, ein "Sprachspieler" und hintersinniger Wortverdreher  




Sprache ist immer mehr oder weniger doppeldeutig. Dahinter steckt eine ganze Philosophie und Erkenntnistheorie, die ich an dieser Stelle nicht ausführen will.  Diese Doppeldeutigkeiten von Begriffen  können oft verwirren, erzeugen Mißverständnisse, in den meisten Fällen jedoch einfaches Vergnügen.

Satire, Humor  und bestimmte Formen der künstlerischen Darstellung leben davon, Doppeldeutigkeiten und ihre Wirkung auf den Hörer oder Leser  bewußt einzuplanen. Mitunter können auch Erkenntnisprozesse dadurch beschleunigt oder vereinfacht werden. Diese Möglichkeit der Sprache ist spannend und  wird hier an einzelnen Beispielen  genußvoll-genüßlich   belegt werden.

Diese Seite ist in der Vorbereitungsphase. Demnächst also mehr zu Sprachspielereien...

Ein erstes Beispiel gibt mir zu denken:
Ist "www.elster.de ... das Online-Finanzamt" eine spielerische, lustige Bezeichnung - oder ist sie zynisch? Elster assoziiert immer "diebisch" - die "diebische Elster" ist ein "assoziativer Begriff" in dem Sinne, daß ein bestimmtes Substantiv so oft mit einem Attribut belegt wird, bis man beide nur noch verbunden wahrnimmt. Selbst, wenn dann das Attribut nicht genannt wird, ergänzt das Unterbewußtsein es automatisch, wie es z. B.  bei den "militanten Tierschützern" inzwischen passiert.

Auf der Seite "zynisch" verweise ich auf diese Seite hier: Beispiele von Absichts-Zynikern resp. Satirikern, die ausgesprochen komisch sind, will ich hier aufbewahren:

Man könne doch "das Haushaltsloch mit dem Schuldenberg füllen" - meinte Herr Priol.
in "Neues aus der Anstalt", ZDF 26. 5. 2009
 

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