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23. 06. 2008
Hexe
Weibliches Wissen, Denken und Erkennen
Stationen eines "eigen-willigen" Erkenntnisweges
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Die Physikerin Selbst denken männl. + weibl. Fridolin Die weise Alte Das Klatschweib
2008-02
 
 
 
Das alte Klatschweib - lose Gedanken 2008-02
01. 04. 2008 bis 30. 06. 2008
  1. Ist Horst Köhler in Ungnade gefallen?
  2. Zwei-Klassen-Embryonen?
  3. Was hat Thomas Godoj mit der Benzinpreiserhöhung zu tun?
  4. Die Grenzen der  Toleranz
  5. Wird sie oder wird sie nicht?  Nachdenken über die Kanzlerin  und ein altes CDU-Programm
  6. Werden sie oder werden sie nicht? Nachdenken über die Physiker und ihren Machbarkeitswahn (CERN und das "schwarze Loch")
  7. Der Beweis für die Ungefährlichkeit  von Schußwaffen  und die Gefährlichkeit von Autos
1. Ist Horst Köhler in Ungnade gefallen?
Erste Gedanken Ende März / Anfang April 2008
Gut, ich habe  seit Monaten keine Tageszeitung mehr und die TV-Nachrichten schaue ich auch nur sehr unregelmäßig.  Vielleicht habe ich wichtige Auftritte und Erklärungen und Handlungen unseres Staatsoberhauptes einfach  nur verpaßt. Schlimm für mich.
Doch irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, Herr Köhler könnte bei den Mächtigen in Politik und Wirtschaft in Ungnade gefallen sein. Auslöser war der Auftritt der Bundeskanzlerin in Israel vor der Knesseth. Dafür hatte letztere extra ihre Gesetze geändert, denn normalerweise darf als Vertreter eines anderen  Landes nur ein Staatsoberhaupt dort  reden.
Wieso komme ich überhaupt auf diese Idee und was würde das bedeuten, wenn ein Staatsoberhaupt sich so verhält, daß andere ihn auf die kalte Tour abservieren? Schließlich ist Horst Köhler nicht der Papst und demzufolge auch nicht unfehlbar.
Der Papst ist der einzige Mensch auf Erden, der das Recht hat, von sich zu behaupten, unfehlbar zu sein. Seine Anhänger dürfen diese Aussage nicht in frage stellen, sonst fallen sie in Ungnade.   
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten:
seitdem ich den 1-Euro-Job habe, leiste ich mir wieder unsere regionale Tageszeitung, die MZ. Sie dürfen also bald wieder mehr "lose Gedanken" erwarten.
Nach-Trag Anfang Juni 2008
Offenbar war dieser Gedanken  von der Ungnade, in die Herr Köhler gefallen sein könnte, auch anderen gekommen, denn kaum hatte ich diese losen Gedanken über Herrn Köhler ins Netz gestellt, ging die öffentliche Diskussion um seine nächste Kandidatur als Bundespräsident los. Und siehe da, ihm wurde bescheinigt, daß er sehr beliebt ist und die meisten Bundesbürger ihm als Präsidenten gern auch noch weitere fünf Jahre bei seinem zügig voranschreitenden Alterungsprozeß zuschauen wollen.
Damit aber dem Durchschnittswähler dieser eigene Wunsch besser bewußt wird, mußte die arme SPD die arme Frau Professor Schwan vorführen als "Gegenkandidatin".  Der Zirkus um den potentiellen nächsten  (neuen oder alten) Bundespräsidenten steigerte sich noch, als es um die Frage ging, welchen der beiden Kandidaten die Bundestagsabgeordneten der Partei DIE LINKE wählen dürfen und welchen nicht. Denn Frau Schwan darf  natürlich nicht auch als  Wunsch-Präsident von demokratisch gewählten LINKEN Bundestagsabgeordneten und deren Wählern  Präsidentin werden. Wehe dem, dann geraten die Grundfesten unseres Demokratieverständnisses ins Wanken: Frau Schwan darf nicht von den LINKEN gewählt werden - eher hat sie auf ihre Wahl zu verzichten und doch Köhler den Vorrang zu geben. So ernst  ist es den  SPD-Leuten mit ihrem Haß auf die LINKEN. Und so ernst ist die Kandidatur von Frau Schwan wirklich.

Als ich dann nicht an mich halten konnte mit meinen "losen Gedanken" und heimlich dachte:
"Wenn die LINKEN kollektiv erklären, Herrn Köhler wählen zu wollen, wird der in Umkehrung der obigen Forderungen nur noch abdanken können."
wollte ich dies gern weitergeben. Doch leider kam mir Georg Schramm in der Sendung "Neues aus der Anstalt" im ZDF Ende Mai zuvor und machte genau diese Konsequenz öffentlich.   Danke, Herr Schramm!!!
 
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2. Zwei-Klassen-Embryonen ?
 
Nach Prof. Manfred Böhmers  (Landesvater in Sachsen-Anhalt und ehemaliger Frauenarzt) Meinung töten in Ostdeutschland Frauen öfter ihre Kinder als im Westen Deutschlands, weil hier zu DDR-Zeiten ein "zu liberales" Abtreibungsrecht geherrscht habe und Frauen mit dieser leichten Abtreibungsregelung zu lax umgingen - frei nach dem Motto: Die Schwangerschaft paßt mir nicht, jetzt so kurz vor dem Urlaub - weg damit. Nun würde mich einmal Herrn Prof. Böhmers Meinung zu folgendem Tatbestand interessieren:
 
 
Unter  der Überschrift "Mischwesen aus Mensch und Tier -  Forscher bringen Erbgut des Menschen in Kuh-Eizellen" war von diversen Experimenten an der Universität von Newcastle (Großbritannien)  zu lesen. Dort  wurden "diese Chimären sogleich als Erfolg für die Stammzellenforschung" gefeiert. "Allerdings wurden die Embryonen schon nach drei Tagen zerstört." Eine "Sondergenehmigung" der "britischen Embryologie-Behörde" sei erteilt gewesen. Der Forscher Lyle Armstrong, der das Projekt leitete, "wollte feststellen, ob sich Chimären-Stammzellen  für die Behandlung schwerer Krankheiten nutzbar machen lassen. Während menschliche Eizellen schwer zu bekommen sind**, stehen die tierischen nahezu unbegrenzt zur Verfügung." Forderungen der katholischen Kirche und der Gesellschaft für den Schutz ungeborenen Lebens für ein Verbot derartiger Forschungen hat es auch gegeben.  Doch ein neues Gesetz zur Stammzellenforschung ist in Vorbereitung.
"Das neue britische Gesetz sieht unter anderem vor, künftig die Erzeugung von Chimären-Embryonen zu Forschungszwecken zu erlauben."

Ich erinnere mich, bereits vor vielen Jahren (es können 10 Jahre oder auch mehr gewesen sein)  von diesem Problem gehört zu haben: Die Frauen weigern sich einfach, ihre Eizellen für solche Forschungen zur Verfügung zu stellen, hieß es  damals.   Deshalb suchte man(n) krampfhaft nach einer anderen Lösung und die hieß: tierische Eizellen.
Dieser Tatbestand ist nachzulesen in der MZ* vom 03. 04. 2008 auf S. 1, fette Hervorhebungen im Text von mir. - B. K.

* MZ - siehe Quellen

Für weitere  Informationen zur Geschichte des Umgangs von Müttern mit ihren Kindern empfehle ich dringend - auch Herrn Professor Böhmer - das Buch von Sarah Blaffer Hrdy "Mutter Natur - die weibliche Seite der Evolution" - Quellenangaben siehe Hrdy, Sarah B.
 
Ich vermute einmal, diese Forscher, die solche Spielchen treiben und dabei keine  Skrupel haben, Embryonen massenweise zu vernichten,  stammen alle aus der ehemaligen  DDR. Denn das lasche Abtreibungsrecht hat sicher nicht nur die dortigen Frauen, sondern auch die Männer so skrupellos gemacht?

Also, was meinen Sie dazu, Herr Professor Böhmer? Da Sie ja vom Fach sind, können Sie vielleicht Ihre Meinung über diese Forscher einmal öffentlich äußern? Oder gehören Sie eines Tages zu den Politikern, die im Interesse der Forschung solche Gesetze auch in Deutschland fordern? Schließlich haben Sie lange genug in der DDR gelebt, irgendetwas hat da bestimmt abgefärbt...
** Für wen sind "menschliche Eizellen schwer zu bekommen"?  Wer will die denn haben und hat keine? Ich hatte genug davon, meine Wünsche nach Embryonen, die zu richtigen Kindern auswachsen durften, zu erfüllen.
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3. Was hat Thomas Godoj mit der Benzinpreiserhöhung zu tun?
DSDS und die Verkitschung des Leistungsprinzips
Thomas Godoj, das werden in wenigen Wochen die wenigsten noch wissen, hat den diesjährigen Dieter-Bohlen-Test "Deutschland sucht den Super-Star" gewonnen.  Der 30jährige sympathische Mann, einst Hartz-IV-Betroffener, ist nun reich und berühmt. Die klassische Geschichte des amerikanischen Tellerwäschers, der zum Millionär wurde - in deutscher Version   beflügelt sie natürlich die Aufstiegsphantasien hunderttausender junger Menschen, denen es ähnlich geht wie dem Thomas noch vor einem Jahr: ganz unten, ganz hoffnungslos, das eigene Leben im Prinzip nur noch passiv gelebt, weil Handlungsmöglichkeiten nicht erkennbar, nicht einmal vorhanden sind.
Nun sieht man es wieder: Leistung zahlt sich aus, wir leben immer noch in einer Leistungsgesellschaft! Thomas ist der lebende Beweis. Ich wette, er mußte gewinnen, das stand von Anfang an fest, damit genau diese Botschaft an die Jugend weitergegeben werden konnte.

Doch die Botschaft des Thomas Godoj ist  in Wirklichkeit eine Anti-Botschaft zum Leistungsgesellschafts-Gebot:
Leistung, die erbracht werden kann und belohnt wird, ist die Ausnahme, nicht die Regel. 

Der Erfolg des Thomas Godoj ist nur die Verkitschung des Leistungsprinzips  als vielleicht lustigster  Akt der Selbstzerstörung dieser  in Wirklichkeit leistungsfeindlichen Marktwirtschaft.
Die Behauptung, Marktwirtschaft sei leistungsfeindlich, muß begründet werden - ich arbeite noch an dem Beitrag.
Benzinpreise
Nein, nicht die Grünen sind schuld! Es sind keine politischen Preise, deren Reinerlös armen deutschen Kindern, aussterbenden Arten oder  neuen Straßen für den wachsenden LKW-Verkehr zukommen. An diesen Preisen verdienen unverschämte Unternehmer unverschämt - getreu dem Marktwirtschafts-Prinzip, daß Angebot und Nachfrage den Preis regeln.
Was bedeuten diese Preissteigerungen für die Mobilität des gewöhnlichen Marktwirtschafts-Teilnehmers? Fürs gleiche Geld kann er in Zukunft weniger Kilometer fahren.
Nun muß er - so sein Budget bisher keinen Überschuß   auswies - umverteilen: weniger Kleidung oder weniger Urlaub oder weniger Zigaretten oder weniger Konzertbesuche - oder eben weniger Kilometer.
Allgemein und trivial formuliert: die Preissterung bedeutet für die meisten deutschen Autobesitzer eine Einschränkung an Lebensstandard bzw. Einschränkung der Mobilität.
So weit, so gut. Schicksal, damit muß der Einzelne leben, irgendwie geht es schon weiter: Hartz-IV-Empfänger haben es getestet und bewiesen: man kann in Deutschland auch auf niedrigstem Niveau (Armutsniveau) überleben, besser als in  Birma im Überschwemmungsgebiet allemal.
 
Der Vergleich
Doch darum geht es gar nicht, das Problem ist viel, viel furchtbarer, als die Summe der vielen kleinen Einzelschicksale: Hier werden existentielle Probleme der ganzen Gesellschaft in geradezu selbstzerstörerischer Weise gelöst:
Ein Grundprinzip der "freien" Marktwirtschaft ist die  individuelle Freiheit ihrer Mitglieder - sprich: in erster Linie die unmittelbare, physische Bewegungsfreiheit des einzelnen: wie groß ist sein Aktionsradius, wie oft kann er sich wie weit von seiner Wohnung entfernen? 
Anders formuliert: das Mobilitätsprinzip ist genauso Basisprinzip der Marktwirtschaft wie es das Leistungsprinzip ist.
Wird es untergraben, werden sozusagen die Grundlagen dieser Gesellschaft zerstört: die Marktwirtschaft beginnt auch in diesem Teil, sich selbst aufzulösen ...
 
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4.  Die Toleranzgrenzen der SPD
 
Im Predigerseminar Wittenberg finden sonntags Vorlesungen für die Öffentlichkeit statt, immer von Januar bis  Juni und einmal im Monat. Am 22. Juni 2008 ging es um das Toleranzverständnis bei  Lessing, um die Ringparabel in "Nathan, der Weise". 
Eigentlich hatte ich etwas anderes erwartet, inhaltliches. Denn diese kleinkarierte Suche danach, wann und wo Lessing das Wort "Toleranz" oder "tolerant" in seinen Schriften direkt verwendet, war  unbedeutend gegenüber der inhaltlichen Botschaft dieser wunderbaren Ringparabel.  Ja, es ging auch um Toleranz, die schnell zur Intoleranz wird, es ging um die Geschichte des Toleranzbegriffes, der immer beinhaltete, daß die Andersdenkenden zur Wahrheit desjenigen finden, der glaubt, die alleinseligmachende zu besitzen und der die Wahrheiten der anderen "erdulden" muß. Der also daran leidet, daß andere anderes für die Wahrheit halten. Ein bis heute brisantes Thema.  
Doch die Zeit eilte davon, so blieb die eigentliche Frage, die Botschaft der Ringparabel für die Gegenwart, unbeantwortet.

Das Thema ausführlich darzustellen, ist nicht mein Anliegen. Denn es gab eine wunderschöne Episode beim Hinausgehen, sozusagen der Praxistest des zuvor Gesagten und des Nicht-Gesagten. Ich sprach einen sehr, sehr netten Menschen, Mitglied der SPD, an, wollte wissen, wie er dazu stünde, daß die "Denkfabrik" der SPD mit Mitgliedern der LINKEN gesprochen hatte. Das hatte ja ziemliche Aufruhr in der SPD erzeugt: daß da Genossen wagen, mit Parteimitgliedern der LINKEN zu REDEN.
Ich fragte also, wieso es in einer Demokratie so empörend  sei, miteinander zu reden, ob  es für diese nicht sogar  äußerst wichtig sei, dieses Gespräch über Parteigrenzen hinweg.
Doch mein ansonsten immer nette und sanfte  Gesprächspartner wurde auf einmal ganz böse und wütend: auf die LINKEN sowieso, die aus der Opposition heraus solche schlimmen Vorschläge machen. Das konnte er natürlich nicht tolerieren. Vor allem konnte er nicht tolerieren, daß Genossen der SPD mit ihnen geredet hatten. Man wird solche Meinungen wie die seine noch lange tolerieren, dulden, ertragen, aushalten müssen.
Denn die Zeichen der Zeit sehen wohl schon etwas anders aus (siehe 5.).
 
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5.  Die Bundeskanzlerin und ein altes CDU-Parteiprogramm
 
Einmal, vor vielen, vielen Jahren, da hatte die CDU (West) ein Parteiprogramm gemacht, kurz nach dem 2. Weltkrieg, ich weiß nicht mehr das genaue Beschlußdatum und auch nicht den Ort, in dem es beschlossen wurde und so dem Programm wohl seinen Namen gab. Das interessiert mich auch nicht weiter. Interessant ist für mich nur die Tatsache, daß damals diese CDU glaubte, den Sozialismus als Ziel ihrer Arbeit benennen zu müssen. Vielleicht war es auch der "demokratische Sozialismus" oder ein anderer Sozialismus, dem sie - um sich von links, von SPD- und anderen Sozialismus-Programmen abzugrenzen -  ihren eigenen Namen gaben.
Fakt ist, daß die Idee des Sozialismus damals  "Mode" war, und sei es nur gewesen, um die Wähler für sich zu gewinnen.

Nun   also gibt es die starke und stärker werdende LINKE, es gibt eine LINKE Gruppe bei den Grünen und es gibt die "DENKFABRIK" (was für ein furchtbarer Name!) in der SPD, es gibt eine Menge Gruppen (ATTAC z. B.) und Einzelpersonen, die  sich mehr   oder weniger langsam einer Erkenntnis nähern:
Die Marktwirtschaft hat historisch ausgespielt und es muß bei der Lösung der gegenwärtigen Problemen nicht mehr nach Wegen "im System" gesucht werden, sondern ein möglichst demokratischer, friedlicher, machbarer Weg "in ein neues System" gesucht werden, frei nach dem Motto:
"Es gibt kein richtiges Verhalten in einem falschen System" - oder:
Was immer an Anstrengungen IN der Marktwirtschaft unternommen wird, die anstehenden Probleme zu lösen, ist letztlich Zeit- und Energieverschwendung. Die Fassade einer Ruine streichen zu wollen, ist sinnlos. Ein neues Haus wird gebraucht ...

Die Kanzlerin, die als Studentin in der DDR eine ausführliche Information darüber bekommen hat, warum  die Marktwirtschaft als Zukunftsmodell nichts taugt (Pflichtfach "dialektischer und historischer Materialisus" und "Politische Ökonomie des Kapitalismus und des Sozialismus" an den Universitäten der DDR), muß sich nun entscheiden, welcher Wahrheit sie anhängen will und welche sie bekämpfen will. Vielleicht zückt sie eines Tages das alte CDU-Parteiprogramm und ruft ins Volk:
"Sehet, wir haben es schon immer gewußt ..."
 
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6. Wenn man Physiker machen läßt, was sie wollen ...
 
Achtung!
Bis zum 20. Oktober diesen Jahres haben wir noch die Zeit und die Möglichkeit, ein Experiment zu stoppen, das die Frage nach der Zukunft ein für allemal und sehr schnell lösen könnte: in u. U. 50 Monaten oder weniger könnte dann alles, was an Zukunft denkbar war, verschwunden sein - reingezogen in ein "Schwarzes Loch", das die Physiker am CERN herstellen wollen.
An diesem Tag soll in dem mehrere Milliarden teuren Labor   also auf den  roten Startknopf gedrückt werden und dann wird passieren, was kein Physiker der Welt mit Sicherheit voraussagen kann. Die das Experiment machen wollen, behaupten, daß es absolut ungefährlich sei.

Sie kommen mir vor wie zwei Mücken, die auf einem bis zum Platzen aufgespannten Luftballon sitzen und sich fragen, was wohl unter der Oberfläche zu finden sei. Die eine Mücke sagt: "Laß uns doch mal ein ganz kleines Loch in diese riesige Kugel bohren, dann werden wir ja sehen, was in dieser so schönen glatten Kugel ist, vielleicht noch besseres Blut als in diesen schlaffen Würsten, die uns immer verjagen. So ein klitzekleines Loch in einer so großen Kugel - das ist absolut ungefährlich!"
Nein, die Mücken kämen wohl nicht einmal auf die Idee, sich zu versichern, daß es "ungefährlich" sei.  Denn dazu müßten sie wissen, daß es auch gefährlich sein könnte.
ausführlicher zu diesem Experiment siehe z. B.  das Magazin
"P. M. - Welt des Wissens",
Juli-Heft 2008,
S. 74 bis 79
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7. Der Beweis für die Ungefährlichkeit von Schußwaffen und die Gefährlichkeit von Autos
 
Im "Normalfall" (und die Doppeldeutigkeit ist beabsichtigt) benutzen Männer Schußwaffen: als Soldaten, Polizisten, Mörder, Terroristen, Einbrecher - und zur Selbstverteidigung bzw. Verteidigung ihres Besitzes einschließlich ihrer Frauen.
Frauen benutzen inzwischen ebenfalls Schußwaffen, als Polizistinnen, auch schon als Soldatinnen und Mörderinnen. Trotzdem - ohne daß ich es statistisch belegen kann - behaupte ich einmal, Schußwaffen sind nach wie vor eine "Männerdomaine".

Nun hat es in den USA irgendeinen Gesetzesantrag geben, das sehr, sehr liberale Schußwaffen-Besitz-Gesetz zu verschärfen, der "gescheitert" ist. In der Verfassung der USA soll auch stehen, daß jeder "erwachsene Mann" (ich bitte um Korrektur, falls das falsch ist, so habe ich es im TV gehört) Schußwaffen kaufen kann.
Bei ca. 265 Millionen Einwohnern gibt es rund 250 Millionen Schußwaffen in Privatbesitz. Und trotzdem - das muß  einmal ausdrücklich betont werden - sterben nur rund 11000 Menschen in den USA jährlich durch Schußwaffen.
Das heißt, nur eine unter rund 25000 Schußwaffen tötet. Das sind 0,004 Prozent.
Bei rund 6000 Toten im Straßenverkehr in Deutschland sind also Autos (vielleicht 40 - 80 Millionen?)  doch eigentlich viel, viel gefährlicher?
 
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