| 1. Kohlendioxid-Lagerung - typisch männliche "Problemlösung" |
Der erste Blick auf die Überschrift läßt furchtbares vermuten: "Klimakiller im Untergrund"
Die zweite Zeile dann mäßigt die Aussage der 13 mm x 210 mm großen Überschrift:
Erdgas-Lagerstätte in der Altmark als Kohlendioxid-Speicher - Versuche ab 2008
Es geht vermutlich wieder einmal um ein Riesengeschäft - wer den Auftrag bekommt, diesen Speicher zu betreiben, hat besser ausgesorgt als mit der Riester-Rente. Der Artikel verrät, daß es "Bestrebungen der Europäischen Union" gibt "ab 2020 nur noch emissionsfreie Kraftwerke zu genehmigen. In diesen Anlagen sollen fossile Brennstoffe wie Kohle und Öl nicht mehr verbrannt, sondern vergast werden. Kohlendioxid wird dann aus dem Abgasgemisch herausgewaschen, verflüssigt und gelagert."
Männlich gedacht daran ist, daß keiner fragt, was später mal aus dem Kohlendioxid wird ( der fehlende Zukunftssinn des Mannes) und daß nur die Folgen eines Problems im wahrsten Sinne des Wortes "begraben" werden, bis "Gras darüber gewachsen" ist, daß man mit dieser "Scheinlösung" (!!) friedlich wie bisher weiterwurschteln kann, anstatt bei den Ursachen nachzuhaken. Es ist auch nur eine Teillösung auf der Basis einer "atomisierten Sicht" auf das Problem. Das eigentliche Problem, die zukünftig nicht mehr mögliche Nutzung sogenannte "fossiler Brennstoffe" (als ob die nur dafür existieren würden, verbrannt zu werden!- wieder ein "typisch männlicher" Begriff! - der Mann sieht den Wald vor lauter Holz nicht - siehe in "Holziges" : Pocahontas) muß irgendwann sowieso gelöst werden, ob nun aus Mangel an diesen "Brennstoffen" oder wegen der trotz allem (es gibt nicht nur die EU, die verbrennt und vergast) weiter wachsenden Umweltbelastung. Warum fangen wir nicht JETZT (!!) damit an?
Die einzige brauchbare und langfristig sinnvolle Lösung wäre die Ablösung fossiler Brennstoffe durch die natürliche Energiequelle Sonne. Wenn man alle Anstrengungen ab sofort nur noch in diese Lösungsvariante stecken würde, hätten spätestens unsere Enkelkinder kein Problem mehr damit, z. B. mit dem Kohlendioxid, das irgendwann mal aus den Behältern austreten wird, dann auch einen Weg aus dem Speicher finden und dann doch noch in die Atmosphäre gelangen wird. Auch wenn es 1000 oder mehr Jahre dauern kann - aber das ist nun einmal die natürliche Tendenz von Gas: es will nach oben! |
MZ 24. 2. 2007, S. 1 Thema des Tages
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| 2. Deutschland ist Weltmeister ... |
... Exportweltmeister. Welche Folgen hat das für die Binnenwirtschaft?
Sage einer, was er will. Eine Volkswirtschaft bzw. die Wirtschaft eines Landes ist eigentlich etwas Gewachsenes, etwas Organisches, etwas mit vielen Vernetzungen und gegenseitigen Abhängigkeiten. Je ausgewogener und harmonischer ein solcher Organismus funktioniert, desto besser ist die Versorgung der Bevölkerung mit den Bedarfsgütern und mit Arbeitsplätzen. Eine an den Binnenbedürfnissen (die sich ja nicht so schnell verändern, bei allen Neuerungen) orientierte Wirtschaft ist stabil und zuverlässig. Macht sich eine Wirtschaft so sehr von weltwirtschaftlichen Bedingungen abhängig wie die unsere, muß sie Risiken und mögliche Katastrophen in viel stärkerem Maße einplanen.
Der Export kommt uns teuer zu stehen:
Nur ein Beispiel: weil wir exportieren, müssen wir ja auch was importieren, damit die Handelsbilanz nicht ganz aus den Fugen gerät. Viel ist es nicht, was der Deutsche aus Übersee braucht: billiger Viktoriabarsch z. B., der für 0,99 Euro pro 100g (halb so tuer wie einheimischer Fisch) bei uns im Edeka-Markt verkauft wird. Für dieses billig importierte wertvolle Eiweiß exportieren wir dann sehr billiges Eiweiß aus unserer Überschußproduktion für die um den Viktoriasee herumlungernden und hungernden Kinder. Nein, wir kaufen auch billiges Obst überall auf der Welt: Litschis und andere für die gesunder Ernährung des Deutschen so wichtigen Dinge. Die werden dann am Abend im Supermarkt weggeschmissen, weil gar nicht so viel gekauft wird, wie angeboten werden muß - es muß ja schließlich immer das volle Angebot da sein! Die Kosten für den Abfall werden natürlich umgelegt auf die anderen Preise. D. h., wer einen deutschen Apfel kauft, muß damit rechnen, daß er dadurch auch den Export deutscher Industriegüter subventioniert. ...
- Komische Logik, nicht wahr? Sorry.
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| 3. Demokratie - ein weites Feld |
Der Wert einer Volksabsimmung bzw. einer Bürgerbefragung:
1. Fall
Gerade hat man den Dresdnern bescheinigt, wie ernst man es mit der Demokratie meint: ein Gericht gab ein Urteil ab, daß die Brücke über die Elbe zu bauen sei, da die Dresdner damals für sie gestimmt hatten.
Inzwischen hat sich zwar die Situation geändert, denn der Status als Weltkultur-Erbe ist bedroht. Wahrscheinlich würde unter Berücksichtigung dieser Konsequenz die Abstimmung anders laufen - wenn man den Dresdnern vielleicht noch eine dritte Alternative zu den zwei Möglichkeiten, diese Brücke zu bauen oder nicht zu bauen, anbieten könnte: eine andere Brücke oder eine Untertunnelung oder ähnliches vielleicht ...
Aber nun ist alles zu spät: diese Demokratie ist nicht flexibel: einmal entschieden geht nicht mehr zu korrigieren.
Hätten nicht auch die anderen Deutschen ein Mitspracherecht, wenn es um das deutsche Kulturerbe geht? Wer entscheidet eigentlich, wessen Meinung zu einem bestimmten Sachverhalt Einfluß hat und wessen Meinung nicht? |
Ich bekomme die Anekdote nicht mehr ganz zusammen, ich weiß nicht einmal mehr, welchem Politiker sie nachgesagt wurde, es passierte - glaube ich - in England:
Da ging ein König oder Premierminister auf Reisen und übergab die Amtsgeschäfte an seinen Vertreter. Der wollte alles nun besonders gewissenhaft machen und fragte seine Chef, wann beispielsweise er das Parlament einberufen und befragen solle. Da gab der ihm den Tip:
Bei wichtigen Fragen entscheide selbst, bei unwichtigen frage das Parlament. |
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2. Fall
In der Nähe Wittenbergs gibt es den "Wörlitzer Winkel", der verwaltungsmäßig bisher zum Landkreis "Anhalt - Zerbst" gehörte. Dann hat man die Bürger befragt, was sie im Zuge der Verwaltungsreform wollen. Nein, ob sie die Verwaltungsreform wollen, wurden sie nicht gefragt, nur, ob sie an Dessau oder an den Landkreis Wittenberg angegliedert werden sollen, darüber durften sie abstimmen. Die Mehrheit derjenigen, die sich an den Befragungen oder Abstimmungen (ja, es gab mehrere) beteiligten, wollten zu Dessau gehören. Entscheiden durften sie es nicht. Für einige war es doch ziemlich überraschend, als sie hörten, daß sie ab dem 1. Juli 2007 zum Großkreis Wittenberg gehören. |
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3. Fall
Im Irak hat es keine Volksabstimmung oder Bürgerbefragung gegeben. Doch irgendwie ist es bis nach Deutschland gedrungen: |
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"Vier Jahre nach Beginn des Irakkrieges ist eine große Mehrheit der Iraker gegen die US-Präsenz in ihrem Land. 82 Prozent lehnen die Anwesenheit ausländischer Truppen laut einer neuen Umfrage ganz ab." |
siehe MZ vom
20. 3. 2007, S. 1 |
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ABER: Es geht ja gerade darum, daß die US-Truppen die Demokratie in den Irak bringen wollen! Da kann man doch nicht auf die Stimmung von Irakern achten, die gar keine Ahnung haben, was Demokratie ist.
Schließlich habe sie ja keine Volksabstimmung gemacht, ob sie die USA-Truppen noch in ihrem Land haben wollen. Wer sagt denn, daß diese Umfrage "repräsentativ" war? Und außerdem - eine Volksabstimmung ist noch lange kein Zeichen für Demokratie! Das sieht man an Deutschland: dort gibt es sie auch nicht, die Volksabstimmungen. |
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| 4. Geschlechter-Kampf-Show: Boxen |
Mit großer Überwindung habe ich mir diese Show angesehen: Stefan Raab und Regina Halmich boxten Anfang April 2007 gegeneinander:
er, der große, dicke, schwere Showmaster aus dem Fernsehen, der alles und jedes verarscht, sie die 44-fache Boxweltmeisterin im Fliegengewicht: klein, zierlich, sehr hübsch.
Es hat wohl schon vor Jahren einmal einen Kampf gegeben, den Raab sehr klar verloren hatte. Nun kommt er zum Ring gefahren: mit einem Panzer, dessen Rohr Flammen ejakuliert, sehr symbolisch. Sie schwebt wie ein Engel von oben herab. The Show must go on .... - sie gewinnt nach Punkten, muß einige schlimme Schläge ins Gesicht von ihm einstecken.
Nun sehe ich also zu, wie ein Mann versucht, eine Frau zu verdreschen. Mir - dem mehrfach gebrannten Kind - wird das kein Spaßerlebnis. Ich denke dabei an die vielen Frauen, die nach wie vor von ihren "eigenen" Männern, Vätern, Partnern oder anderen Männern geschlagen, vergewaltigt und mißbraucht werden.
Was denkt sich eigentlich ein Mann wie Stefan Raab dabei, wenn er mit solcher Gewalt in aller Öffentlichkeit einer Frau ins Gesicht schlägt?
Empfindet er Lust, Freude - oder was? Ich versuche, mich in seine Gedanken und Gefühle hineinzuversetzen: was ist das für ein Mensch? Geht ihm die Show über alle menschlichen Werte, ist er so scharf auf das Geld oder die Publicity? Hat er kein Schamgefühl?
Vor Jahren boten mehrere Verlage und Buchkataloge Bücher für Frauen an über Selbstverteidigung, auch gab und gibt es Angebote von Sportvereinen usw. für Frauen, diverse Selbstverteidigungskurse zu belegen.
Damals, als ich zum ersten Mal davon hörte, wehrte sich alles in mir dagegen: Es kann doch nicht sein, daß - nur mal als Beispiel - wenn eine Frau zusammengeschlagen wird, man ihr hinterher sagt, sie hätte doch einen Selbstverteidigungskurs belegen können.
Es ist nicht Frauensache, sich vor prügelnden Männern zu schützen, indem sie lernen, noch besser zurückzuschlagen!
Nur eine Lösung gibt es: Männer sorgen dafür, daß Männer nicht mehr ihre körperliche Überlegenheit nutzen, schwächeren Menschen Gewalt anzutun. Das geht nur mit Hilfe einer öffentliche Meinung, die gewalttätige Männer generell ächtet!
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| 5. Paradox - Kinderlose fordern Mitsprache bei Krippenplätzen |
Da sollte man meinen, daß in erster Linie die Meinung der Eltern und der Kinderbetreuer sowie der Lehrer (die ja den Vergleich haben, wie Krippenkinder und Zu-Hause-Kinder sich unterscheiden) gefragt ist, wenn die Grundsatzfrage für oder gegen Krippenplätze gestellt wird. Doch nein, da mischen sich Leute ein, die erklärtermaßen auf eigenen Nachwuchs verzichten und so gut wie keine Berührung zu Kindern haben: Bischöfe und Kardinäle der katholischen Kirche mischen sich da ein. Allen voran Bischof Mixa, der Frauen auch schon mal "Gebärmaschinen" genannt hat, wenn die es wagen, arbeiten gehen zu "wollen".
Wieso diskutiert eigentlich keiner über die Inhumanität, daß viele Frauen gezwungen sind und es gar nicht in ihrer Entscheidungsmacht liegt, arbeiten zu gehen oder nicht - aus reinem Existenzkampf?
Wenn doch die Kirche da mal ein Wort einlegen könnte: daß alle Mütter, die ihre Kinder bis zum 3. Geburtstag zu Hause betreuen möchten, das ohne Existenzangst tun können! Da wären wir schon ein ganzes Stück weiter bei der "Familienförderung". |
entweder - oder:
Sie wissen schon,
die typisch männliche Schwarz-Weiß-Sicht |
| 6. Ein Mann, wie viele Frauen ihn sich wünschen - Knuts "Mama" |
Neben all dem Geschmuse und dem Gejauchze über den geretteten kleinen Eisbären Knut
(daß Eisbären inzwischen ertrinken, weil die Eisschollen zu schnell schmelzen, wird im Al-Gore-Film "Eine unbequeme Wahrheit" erwähnt - diese Tatsache hatte wohl auch das politische Engagement der USA-Regierung zur Rettung der Eisbären bewirkt) wird wenig über die eigentliche Sensation berichtet: ein Mann, der sein Selbstbewußtsein nicht aus der Tatsache nimmt, möglichst viel und schnell trinken, ficken, prügeln und Auto fahren zu können, sondern ein Mann, der seine "weibliche" Seite, seine "mütterliche" Seite auslebt: der Tierpfleger Thomas Dörflein.
Wäre ich ich in dem Alter, mir den Vater meiner Kinder zu suchen, stände er auf dem ersten Platz meiner Wunschliste: wer so liebevoll mit einem Tier umgeht, muß einfach auch ein ganz fürsorglicher und treusorgender, ein ganz zuverlässiger Vater für seine Kinder sein! |
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Mehr darüber, wie Männer ihre "weibliche Seite" entdecken, schreibt der Partnerpsychologe Hans Jellouschek in seinem Buch "Die Froschprinzessin - wie ein Mann zur Liebe findet" |
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| 7. Regelkreise - auch bei CO2 |
Das hier ist nur ein Gedankenexperiment - wahrscheinlich habe ich ein wichtiges Detail übersehen, so daß das Experiment doch nicht funktioniert:
Man nehme die Biomasse der Erde, die sicher regional und jahreszeitlich bestimmten Schwankungen unterworfen ist und sehe sich einmal an, wieviel
CO2 diese produziert und wieviel sie wieder aufspaltet: wie viel CO2 ist insgesamt in diesem Kreislauf von Luft, Wasser und Biomasse?
(Zur Erinnerung: Tiere produzieren CO2, Pflanzen verbrauchen es für ihren Stoffwechsel.)
Wenn dieser Kreislauf, dieses relative Gleichgewicht zwischen Pflanzen und Tieren außer Kontrolle gerät, könnte es auch daran liegen, daß es zu wenig Pflanzen auf der Erde gibt.
1.Wie funktioniert der "selbstorganisierende" Kreislauf der Natur?
Die Gletscher schmelzen ab, die Berge verlieren den Schnee: überall entstehen Flächen, auf denen zusätzlich Pflanzen CO2 verbrauchen. Der CO2-Gehalt der Luft sinkt wieder, es kommt zur Abkühlung, Gletscher bilden sich.
D.
h. der Regelkreis existiert - auch ohne Einfluß der Menschen.
2. Kann dieser Kreislauf durch Menschen beeinflußt werden, z. B. indem Wüsten bewässert und bepflanzt werden? Oder indem man zielgerichtet solche Pflanzen anbaut, die pro Hektar das meiste CO2 produzieren?
Summa summarum: Anstatt (siehe oben, Punkt 1) nach Lösungen zu suchen, mit hohen Kosten CO2 "einzulagern", sollte man alles tun, die Pflanzenwelt der Erde auszubauen und die Tierproduktion für die menschliche Ernährung zu reduzieren. (Ich vermute, ohne den Fleischfreßtrieb der Menschen gäbe es weniger Tiere auf der Welt. ) |
Ein Biologe, ein "Diplom-Biologe" wußte auf meine Frage, ob die Biomasse der Erde in einem relativen Gleichgewicht sei oder eher wachse oder eher zurückginge, keine Antwort.
Nicht einmal das wissen sie also, diese Wissenschaftler - was wissen sie eigentlich noch alles nicht?
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Das Einlagern ist nur eine äußerliche Maßnahme, die Symptome bekämpft, aber nicht Ursachen verändert. Bäume usw. zu pflanzen, dürfte eine sich selbst aufschaukelnde Problemlösung sein. |
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| 8. Kinder-Gärten - wörtlich genommen? |
Im Augenblick dreht sich alles um das sozialpolitische Programm der Bundesregierung, Kindergärtenplätze zu schaffen. Fast wie nach SED-Parteitagen, auf denen solche und ähnliche Ziele beschlossen und dann "mit aller Gewalt" in die Tat umgesetzt wurden, werden wir nun täglich über den Erfüllungsstand - nein, nicht der Zahl der geschaffenen und der noch fehlenden Plätze - der Diskussion darüber informiert. Über Randfragen dieses gigantischen Zieles spricht keiner.
Eine dieser Fragen ist: Wem nützt es? In einer Marktwirtschaft geschieht fast alles fast nur unter dem Aspekt des Profits, es muß "sich rechnen" können. Auch in der DDR war das Programm weniger als soziales gedacht (es nannte sich nur so), sondern als notwendige Voraussetzung, die dringend benötigten Arbeitskräfte aus der weiblichen Bevölkerung heranziehen zu können.
Stehen wir auch kurz vor einem Beschäftigungsnotstand mit anderem Vorzeichen - nicht zu viele, sondern zu wenige Arbeitskräfte? Oder erwartet die Bundesregierung noch ganz andere Dinge, die eine möglichst hohe Beschäftigung von Frauen notwendig machen?
Nein, das alles sind Spekulationen, denn informiert werde ich über solche Hintergründe natürlich nicht.
Meine Informationen beziehe ich aus anderen Quellen: |
Ein anderes Ziel der SED war das sogenannte "Wohnungsbau-Programm" anfang der 70er Jahre: jedem Bürger der DDR sollte angemessener und warmer, trockener Wohnraum zur Verfügung gestellt werden können - ein Ziel, von dem Hartz-IV-Betroffene wohl bald wieder werden träumen können.
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Der Freund meines Sohnes erzählte (Mitte Mai 2007) , daß seine Mutter, die von Beruf Gärtnerin ist, inzwischen einen Ein-Euro-Job hat: als Hilfskraft zur Betreuung von Kindern in einem Kindergarten hier in Wittenberg.
Also kann man zumindest schlußfolgern, daß das Kindergarten-Programm auch und vor allem ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für Mütter ist, deren Kinder inzwischen groß genug sind. Und man sollte nicht meinen, daß eine Gärtnerin, die zwei Kinder großgezogen hat, nicht qualifiziert genug ist, auch fremde Kinder zu betreuen! |
Bei Bedarf kann ich diese Information mit Namen und Adresse belegen! |
| 9. Neuer Leistungs-Sport unter alten Frauen? - Wer wird am schnellsten weniger? |
Nein, wie sie das geschafft hat! In nicht einmal fünf Monaten hat sie 27 kg abgespeckt! Erstaunt hat mich der Berg Essen und Trinken, den man vor ihr hingestellt hatte, um zu zeigen, was sie früher so für Massen in sich reingestopft hatte, 4000 kcal pro Tag sollen es gewesen sein. Inzwischen verteilt sie ihre Ernährungsratschläge. Frustriert war sie von ihrem früheren Leben - und auch das ist jetzt anders. Denn damals war sie nur auf Leistung aus, nur auf Job und Karriere fixiert.
Nun hat sie wohl sogar Susanne Fröhlich "geschlagen", die damit angefangen hatte, mit diesem rekordverdächtigen "Schnell-Abnehmen".
Ich habe auch den Namen Beate Wedekind zum ersten Mal bewußt wahrgenommen, das muß ich zu meiner Schande bekennen: es ist echt beschämend, wenn ich mir solche Powerfrauen erst und nur dann merke, wenn sie in dieser Sportart auffällig werden: im Wett-Hungern.
Beide sind "reifere Damen", keine Teenies, bei denen es Mode ist, um die Wette so wenig wie möglich zu essen. Frau Fröhlich hat die 40 überschritten, Frau Wedekind ist kaum älter als ich, mitte 50.
Wissen diese Damen eigentlich, was jetzt - nach diesem Medienrummel - passiert? Jetzt beginnen vermutlich einige ZuschauerInnen zu warten: Wann werden sie wieder fett, diese Siegerinnen? Oder werden sie krank davon? Denn gesund kann so eine Radikalkur doch nicht sein?
Vielleicht wird dann, wenn viele Frauen ihnen nachgeeifert haben und sich krankgehungert haben, die Regierung ein Gesetz erlassen, das es verbietet, mehr als 30 kg im Jahr abzunehmen? |
Ich habe diese Infos über Beate Wedekind aus der ZDF-Sendung "Hallo Deutschland" vom 25. 5. 2007, danach auch noch von BILD-online
Am Rande bemerkt: Für seinen modernen Robinson-Film (Titel ist mir entfallen) mußte Tom Hanks in einem Jahr 30 kg abspecken: unter strengster ärztlicher Aufsicht.
Nur einmal ganz abwegig angenommen, ab morgen würde die Mode Rubensfiguren diktieren? Was machen die beiden dann? Wett-Fressen?
Denn ich denke, daß es hier weniger um Gesundheit als um die Diskriminierung Dicker in der Öffentlichkeit geht:
Wäre es Frau Wedekind wirklich um ein gesundes Abspecken gegangen, hätte sie sich mehr Zeit lassen müssen.
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