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Manche merken gar nicht, wie uniform ihr Individualismus ist. |
1994 |
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Eure Ratschläge zeigen mir eure Hilflosigkeit. |
1995 |
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Schadenfreude ist besser als gar kein Mitgefühl. |
1999 |
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Wer durch die Hölle gegangen ist, hat keine Angst mehr vor kalten Füßen. |
1993 |
| Der Spatz in der Hand |
Besser ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach.
Und was macht man dann mit dem Spatzen? |
1999 |
| Menschen wollen gelobt werden |
Wenn ein Ossi sagt: „Der ist eigentlich gar kein richtiger Wessi – dann ist das ein Lob ! |
1999 |
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Am besten erkennt man einen Menschen daran, wie er worüber lacht! |
1997 |
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Am besten erkennt man einen Menschen daran, woran er sich angepaßt hat. |
1998 |
Der Neid
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Die Häßlichen beneiden die Schönen.
Die Armen beneiden die Reichen.
Die Kranken beneiden die Gesunden.
Die Dummen beneiden die Klugen? |
1. Hj. 1999 |
Der Beweis
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Die Geburtsurkunde beweist, daß ich lebe.
Ohne sie kann ich meine Existenz gar nicht beweisen! |
1999 |
| Keine Angst vor großen Tieren |
Einen Menschen kann man leicht daran erkennen, wie er mit Tieren umgeht.
Manche kompensieren ihre Angst vor großen Tieren dadurch, daß sie die kleinen quälen. |
1. 12. 1999 |
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Wenn mein Kind Durst hat, gebe ich ihm zu trinken, schmeiße es aber nicht in den Teich. |
1997 |
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Macht hat Grenzen, das Menschliche ist grenzenlos. |
1998
(wohl geklaut) |
| Tierisch gut gelebt |
Schuften, kaufen,
konsumieren.
Fressen, saufen –
und krepieren.
Tierisch gut gelebt! |
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Der Mensch stammt von den Kriechtieren ab.
Beweise dafür?
Kenne ich genug! |
25. 10. 1998 |
| Selbst-spiegelung |
Auch das ist eine Form des Selbst-Bewußtseins, wenn sich der Abschaum für die "creme" der Gesellschaft hält. |
2000 |
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Wer schützt das Böse vor dem Guten? |
90er Jahre |
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Moral muß Spaß machen.
Pardon:
Moral kann Spaß machen. |
1995 |
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Wie nennt man Menschen, die nicht marktwirtschaftstauglich sind ? - Versager.
Wie nennt man Porzellan, das nicht spülmaschinentauglich ist ? - Meißner Porzellan.
kürzer:
„Versager !“ sagte die Geschirrspülmaschine zum Teller aus Meißner Porzellan. |
Anfang der 90er Jahre |
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Manchmal regnet es so stark,
daß die Menschen dreckig und die Schweine sauber werden. |
Ich glaube, den Spruch habe ich geklaut. |
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Die Menschen sind doch
wie Hund und Katze:
die einen lassen sich dressieren,
die anderen nicht . |
90er Jahre |
| Die heitere Leichtigkeit des Seins |
Hat Gott wirklich die Welt geschaffen in ihrer vollendeten Harmonie, in ihrem unendlich feinen Zusammenspiel, in ihrer Schönheit – damit Herr Meier seine Frau betrügen kann und Gerhard Schröder Bundeskanzler werden darf? Ist das schon ALLES ? |
Anfang des neuen Jahrtausends |
| Klassen-unterschiede |
Unterschied zwischen Adel und Bourgeoisie: wie der zwischen Galgen und Guillotine |
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| Täter - Opfer - Richter |
Ich sehe viele sich als Richter aufspielen, die - hätten sie in der DDR gelebt - vielleicht zu den übelsten Tätern gehört hätten!
Das macht das ganze Spielchen so süffisant. |
Mitte der 90er Jahre |
| Das Auslaufmodell |
In der MZ vom 15. 6. 1994 war das "Zitat des Tages" auf S. 2 eine Antwort des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl auf Behauptungen aus den Reihen der SPD, er sei ein "Auslaufmodell": „Es gibt in allen Serien auslaufende Modelle.
Das sagt aber noch nichts über das Chassis, die PS-Zahl
und: Auslaufende Modelle können noch viele Jahre fahren.“
Meine Bemerkung dazu:
Aber, aber Herr Kohl ! PS und Chassis allein sind heute kein Maßstab mehr für Autos und Kanzler: Wie sieht es denn bei Ihnen mit dem Benzinverbrauch, mit Sicherheit und Ausstattung aus? |
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| Dünkel |
Warum wettern diese Leute aus der „guten Gesellschaft“ so gegen „Klassenbewußtsein“ ?
Das ist doch auch nur eine Spielart von Standesdünkel.
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Mitte der 90er Jahre |
| Dialektik |
Wer Widerspruch verbietet, kann Schweigen nicht als Zustimmung nehmen. |
Mitte der 90er Jahre |