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31. 12. 2008
Hexe
Weibliches Wissen, Denken und Erkennen
Stationen eines "eigen-willigen" Erkenntnisweges
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Beziehungswissen
 

Die "weise Alte" - Beziehungswissen
Das Wissen um menschliche Gemeinschaft

Kein Mensch kann allein leben. All unserer Kultur, unser Wissen, unseren materiellen und geistigen Reichtum verdanken wir wesentlich den Generationen vor uns. Ob in der Familie, in der Schule, in Gemeinschaften der Arbeit oder Freizeit: immer und überall gehen wir Menschen Beziehungen zu anderen Menschen ein: freiwillige Beziehungen oder Zwangsbeziehungen, gute oder schlechte, fördernde oder hemmende  Beziehungen. Es  gibt Beziehungen, die wir aktiv beenden und andere, vor deren Ende wir Angst haben. Es gibt - gerade in der Zeit zunehmender Vereinsamung der Menschen - utopische Träume  von Beziehungen, überspitzte Erwartungen an das Verhalten anderer, es gibt Egoisten und Menschen, die ganz in ihrem Bedürfnis, anderen zu helfen, aufgehen.

Jesus lehrt, daß der Mensch erst dann und so weit gute, liebevolle Beziehungen zu anderen Menschen eingehen kann, wenn er in der Lage ist, zu sich selbst eine liebevolle Beziehung einzugehen.
Er lehrt, daß es sinnvoller ist zu vergeben, als andere Menschen mit Rachegedanken, Haß und Abneigung zu verfolgen. Er wußte bereits, daß diese negativen Einstellungen zu anderen Menschen vor allem den betroffenen Menschen selbst behindern, krank machen oder gar zerstören. Von ihm ist die Idee der "Feindesliebe" überliefert. Denn - so sagte er - es ist leicht, seine Freunde zu lieben, aber man muß auch seine Feinde lieben, will man das Seelenheil erlangen.
Gnade, Vergebung, Liebe, Freundschaft, Solidarität, Zuwendung, Freude, Geben, Helfen, Danken, Streicheln, Gutes wünschen, ... - es gibt viele Worte für die guten Beziehungen.

Den Frauen wird ein natürlicher, pflegender Beziehungsinstinkt nachgesagt, resultierend aus ihrer Verantwortung für die Kinder. Männer müssen kämpfen, die Familie beschützen und verteidigen.
Man hat festgestellt, daß selbst bei den Tieren die männlichen Tiere in der Lage sind, Brutpflege zu lernen. Doch ich denke, beide - Mann und Frau - müssen es als soziale Fähigkeit lernen, Verantwortung für andere, für das neue Leben, aber auch für Natur, Umwelt und andere Menschen zu übernehmen. So groß wie behauptet sind hier die Unterschiede zwischen Männern und Frauen gar nicht.

Viel kann und muß zu diesem Fragen gesagt werden. Ein großer Teil davon wird auf meiner Webseite www.heitere-zukunft.de eine Rolle spielen (noch ist der Text über Beziehungen dort nicht fertig gestellt).  Falls Sie trotzdem Interesse haben, sich die Seite anzusehen:  ein Klick auf die Blume genügt.

zur Website www.heitere-zukunft.de
Einen ersten Text  über neue Formen der Beziehungen zueinander und zur Natur aus weiblicher Sicht kann ich anbieten:
die "24 Thesen einer neuen Frauenbewegung" von Sabine Lichtenfels.


* Die Thesen wurden per 8. 5. 2009 aus diesem Kapitel ins Thema "Namen" verschoben - das entspricht der neuen Struktur diese Webseite besser.
im Thema "Namen"* Lichtenfels, S.
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