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01. 05. 2009
Hexe
Weibliches Wissen, Denken und Erkennen
Stationen eines "eigen-willigen" Erkenntnisweges
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Die Physikerin Selbst denken männl. + weibl. Fridolin Die weise Alte Das Klatschweib
Hexen-Wissen
 

Die weise Alte - Hexenwissen

In dem Maße, wie ich versuchte, mich dem "weiblichen Wissen" anzunähern, las ich auch Bücher vieler Frauen, die sich mit empirischem, oft wissenschaftlich nicht nachgeprüften bzw. nicht wissenschaftlich "bewiesenem" Wissen befaßten. Eines war z. B. ein Buch über die Auswirkungen der Mondkräfte auf Mensch und Natur (siehe unten: Paungger / Popper).
Dieses und einige weitere Bücher stelle ich hier kurz vor (siehe 5.). Nicht vorgesehen ist, auf dieser Seite über die sogenannte "Hexenverfolgung" in der Geschichte zu schreiben.

Doch auch wissenschaftliche Grundsatzfragen spielen hier eine Rolle: auch darauf ist die weibliche Sicht oft  eine andere als die männliche. Am Beispiel der "creatio ex nihilo" versuche ich, dieses Phänomen anschaulich zu machen. Hier die einzelnen Fragen, auf die ich vorerst eingehe:

  1. Das Wissen von der Natur: Ernährung und Heilkräfte
  2. Hexenwissen contra Wissenschaft?
3. Ewige Existenz der Materie oder "creatio ex nihilo"? - Was sagt die Mathematik dazu?
  4.  Ist mein Atommodell  Physik oder "Hexenwissen"?
  5. Hinweise auf Bücher usw., in denen modernes "Hexenwissen" zu finden ist (Achtung - es geht hierbei um das traditionell weibliche Wissen von der Natur, nicht um irgendwelche Spinnereien.)
1. Das Wissen von der Natur : Ernährung und Heilkräfte
 
Frauen waren zuständig für die umittelbare Ernährung der Familie. Sie kochten, sammelten Pflanzen und lernten so im Laufe der Geschichte, welche Pflanzen nahrhaft und gesund sind, welche von ihnen besondere Heilwirkungen zeigen oder gefährlich sind. Irgendwann verschwand dieses weibliche Wissen und wurde durch die wissenschaftlichen Disziplinen Medizin und Ernährungswissenschaften ersetzt.
Teil und Auswirkung dieser Verdrängung weiblichen Wissens in der Gegenwart ist z. B. die Tatsache, daß viele jungen Frauen (von den Männern will ich dabei gar nicht reden) nicht mehr in der Lage sind, selbst die Nahrung zuzubereiten, geschweige denn, eine gesunde Ernährung für sich und die Familie sicherzustellen.

Im Märchen "Die wilden Schwäne" versucht das Mädchen Elise ihre in Schwäne verwandelten Brüdern zu erlösen, indem sie aus Brennesseln Hemden wirkt. Der König, der sie - die nicht reden darf - zur Frau nimmt, versteht nicht, was sie tut. Sie wird verdächtigt, eine "Hexe" zu sein. In diesem Märchen wird auch gezeigt, was mit  realen Frauen in der realen Geschichte passierte, die solches unerklärliches Wissen hatten: sie wurden "verteufelt", ihnen drohte der Scheiterhaufen, weil man ihnen unterstellte, mit "bösen" (weil den Männern unbekannten) Kräften im Bunde zu stehen.

Noch heute ist Gartenarbeit und Pflanzenkunde eine unter Frauen sehr beliebte Beschäftigung. Ich freue mich immer wieder, wenn ich sehe, wie auch Männer mit großer Befriedigung im Garten arbeiten. Dabei meine ich nicht nur das Rasenmähen, sondern die vielfältigsten Arbeiten.
 
Das Wissen um die Natur ist "typisch weibliches Wissen". Lange Zeit wußte ich nicht, daß es bis heute - vor allem in den Dörfern - noch immer Frauen gibt, die als "Dorfhexe" oder Wahrsagerin wirkten und wirken. In neuerer Zeit greifen immer mehr Frauen diesen alten Tätigkeitsbereich auf und betätigen sich als Kräuterkundlerinnen, alternative Heilerinnen usw.  Auffällig ist, daß sie dabei sehr oft Heilkunde-Wissen anderer Völker, insbesondere aus dem chinesischem Wissensschatz aufgreifen.
 
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2. Hexenwissen contra Naturwissenschaft?
 
Es ist nicht zu übersehen, daß nach wie vor Frauen weniger Gefallen an den klassischen Naturwissenschaften finden. Jene sind - bei aller Beteiligung von Frauen - nach wie vor eine klassische "Männerdomäne".

Die Frage ergibt sich, ob man daher die Naturwissenschaften als "männliches Wissen" und dieses sogenannte "Hexenwissen" als "weibliches Wissen" von der Natur bezeichnen kann - und ob man die beiden Bereiche als Gegensatz betrachten muß.
 
 
Ich lasse diese Behauptung vorerst so im Raum stehen. Gern veröffentliche ich auch Ihre Meinungen hierzu.

Im folgenden Punkt geht es um ein Beispiel aus der Naturwissenschaft bzw. Philosopie, das zwei gegensätzliche Denkansätze zum Ursprung  der Welt vorstellt:
den Energieerhaltungssatz der Physik und das Prinzip der "creatio ex nihilo".
Der Energieerhaltungssatz beschreibt, daß Energie und Masse "ewig" existieren. Das bedeutet, sie haben keinen Anfang und kein Ende ihrer Existenz, sind also "ungeschaffen", "unerschöpflich".
Die "creatio ex nihilo", die "Schöpfung aus dem Nichts" besagt, daß die heute bekannte Materie irgendwo anders hergekommen ist als aus der uns bekannten physischen Welt - aus dem "Nichts" oder von einem Gott erschaffen oder - wie es heute manchmal beschriebne wird - aus "höheren Dimensionen" in die materielle Welt sich ergießend.
3. Ewige Existenz der Materie oder "creatio ex nihilo"? - Was sagt die Mathematik dazu?
Ein unentscheidbarer Meinungsstreit
Einmal las ich  die Behauptung, der Energieerhaltungssatz und die Behauptung von der Unerschaffbarkeit und Unzerstörbarkeit der Materie sei von Männern in ihrer Todesangst bzw. ihrem "Unsterblichkeitswahn" erfunden worden. Wem diese Behauptung unangenehm ist, möge bedenken: die Aussage von der "ewigen Existenz" der Materie und damit der Energieerhaltungssatz   ist  nicht bewiesen und nicht beweisbar.
Die Tatsache, daß der Energieerhaltungssatz empirisch immer wieder bestätigt wird, sagt noch lange nichts aus über einen möglichen Anfang der Materie. Zum anderen ist nicht ausschließbar, daß auch heute noch eine unbeobachtete, unbeobachtbare (weil vielleicht irgendwo in einem Stern stattfindend) "Schöpfung" des Welt-Stoffes geschieht.
Die "Urknall-Theorie" ist ebenfalls ein Beispiel für einen möglichen Anfang allen Seins, das Spekulationen über ein "Vorher" ermöglicht.

Wir haben hier also einen klassischen Fall eines unentscheidbaren Meinungsstreites.
 
Was die Mathematik dazu sagt:
Nun behaupte ich:

Die Mathematik kann mit genau der gleichen Aussagekraft, mit der sie andere Dinge "beweisen" kann, die "Creatio ex nihilo" beweisen. Das, was ich jetzt schreibe, wird  einige Mathematiker zwar ärgern, aber leugnen können sie es trotzdem nicht:

Wie schon in dem Beispiel

                          x2 = 4

(siehe in: Die Physikerin / Mathematik, Punkt 13), in dem es zwei richtige Antworten gibt, jede einzelne Artwort also nur die "halbe" Wahrheit ist, gibt es für die Gleichung

                       0 · a = 0

nicht nur eine Antwort. Das Problem für die Mathematik ist jedoch, daß die Anzahl der Antworten "unendlich groß" ist. Diese Gleichung gilt für "alle möglichen" a, sie hat "unendlich viele" Lösungsmöglichkeiten.  
Mit anderen Worten: wenn nur ein einziges mögliches "a" fehlt, ist die Gleichung nicht vollständig gelöst. Das macht den Mathematikern  Angst, deshalb reden sie nicht gern über dieses Aussage der Mathematik.
Normalerweise kann man eine Multiplikationsgleichung umkehren.
Das ist im Fall der Null nicht erlaubt, aber wenn man es einmal versucht, ergibt sich mit

                          0 : 0 = a

eine überraschende Interpretation:
         Null "geteilt durch" Null ist gleich irgendetwas ganz beliebiges."
oder:

                     Aus Nichts wird "durch" Nichts alles mögliche.

Das ist - streng logisch zu Ende geführt - der mathematische Beweis dafür, daß die Aussage "Aus nichts kommt nichts"  in dem Sinne "falsch" ist, daß sie nur eine Antwort von vielen ist.  Sie ist nur eine der vielen möglichen Lösungen der Gleichung:
                                          0 · a = 0
Diese Gleichung gilt natürlich auch für a = 0.
                                          0 · 0 = 0

Sorry, das war natürlich ein Scherz, denn mit dieser logischen Kette  habe ich nichts "bewiesen", ich habe nur einen allgemeinen philosophischen Gedanken in der Sprache der Mathematik ausgedrückt.    Mathematik kann nichts beweisen: nicht einmal, daß zwei halbe Äpfel das gleiche sind wie ein ganzer Apfel.

Doch   das obige Beispiel ist trotzdem spannend, denn es zeigt, daß die Mathematik etwas aussagen kann, das von den Mathematikern gar nicht gesehen  oder einfach ignoriert wird ...
Elfenbisse
Die Behauptung, daß Wissenschaft von einseitig-männlichem Denken geprägt sei, war unter feministischen Wissenschaftlerinnen in den 80er und 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts weit verbreitet. Als Beispiel nannten sie gern das obige: den Energieerhaltungssatz der Physik  war für sie ein Zeichen für den "Unsterblichkeitswahn" der Männer, ein Zeichen für deren Angst vor dem Tod. Das erwähne ich hier noch einmal, weil ich diese Aussage mit einem Zitat belegen will: aus "Elfenbisse", einer Broschüre aus der Schriftenreihe des Vereins "Frauen in Naturwissenshaft und Technik", S. 106. Im  Zusammenhang mit der Begriffsbildung  "Energie" heißt es dort:
siehe Quellen Kürzel "Elfenbisse"
 
"Dort zeigt sich erstens ganz deutlich, daß dieser Begriff einen gesellschaftlichen Hintergrund hat, in dem Sinne,  daß die Energie im Kontext der Physik strukturell ziemlich genau dasselbe ist wie Geld bzw. Kapital in der Industriegesellschaft,  und zweitens läßt sich der Verdacht nicht von der Hand weisen, es handle sich bei der Suche nach Ewigkeit (Energieerhaltung) um patriarchalen Unsterblichkeitswahn."
 
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4.  Ist mein Atommodell Physik oder auch "Hexenwissen"?
Die Physik der "creatio ex nihilo" und der "creatio continua" in meinem Atommodell "Fridolin"
 
Nun behaupte ich auch noch, daß sich aus diesem "weiblichen" Prinzip der "Schöpfung aus dem Nichts" in Verbindung mit einem weiteren Schöpfungsprinzip, der "creatio continua", der "ständigen Schöpfung", eine vollwertige Physik ableiten läßt. 

Ich behaupte, daß mein Atommodell "Fridolin" dafür die Basis ist.
Nun müssen Sie sich entscheiden: wollen Sie mich gleich für eine Spinnerin halten oder erst einmal meine Behauptung prüfen?
siehe
 
Es war unmittelbar vor der Physikerinnentagung 2003. Ich arbeitete an dem Lesematerial über "Fridolin", das ich mitnehmen wollte. Natürlich kreisten meine Gedanken immer noch um diese "creatio ex nihilo", die ich in diesem Modell als Basisgedanken verwendete, war er mir selbst doch noch ungewohnt und ich mir durchaus nicht sicher, daß er richtig sei.
Da sendete der TV-Sender arte anläßlich von Halloween einen "Hexenabend" - mehrere Sendungen über "Hexen" in Geschichte und Gegenwart. An einer Stelle wurde erwähnt, daß die "Hexe" die "Zaunreiterin" ist, die zwischen den Welten hin- und herreisen kann. Diese verschiedenen Welten kann man in der Sprache der Physik auch mit "anderen Dimensionen" bezeichnen. Es ist durchaus üblich in der Physik, Modell zu entwickeln, in denen "höhere Dimensionen"  gegenüber den drei Raumdimensionen bzw. den vier  Dimensionen der Raumzeit vorkommen.  Meine "creatio ex nihilo" wäre also auch vorstellbar oder beschreibbar als ein Kontakt zu anderen als unseren alltäglichen Dimensionen. Plötzlich durchzuckte es mich. Ein bißchen ironisch schrieb ich ans Ende der Broschüre:
 
 

Bin ich eine Hexe?
Der Fernsehsender arte sendete Ende Oktober 2003 einen „Hexenabend“. Weitestgehend wurde in den Beiträgen vermieden, darauf zu verweisen, daß es sich bei den „Hexen“ um Frauen (und Männer!) handelte, deren Wissen bestimmten Leuten suspekt war.
Es wurde erwähnt, daß Hexen (das Wort kommt von Hecke; Hexen sind die, die auf der Hecke oder dem Zaun sitzen, an der Grenze, zwischen den Welten) diejenigen sind, die die reale Welt mit „anderen Dimensionen“ verbinden.

Seitdem bin ich irritiert:
Ist mein Atommodell etwa „Hexenwissen“ ?

 
Zwei zu eins machen
Natürlich liegt die Lösung auf einer ganz anderen Ebene. Es gibt kein "entweder - oder" - entweder Physik oder Hexenwissen (= weibliches Wissen).  Es gibt nur eines: beide müssen miteinander verbunden werden.
Wenn man bereit ist, weibliches Wissen in die bisher durch Modelle und Theorien einseitig von Männern geprägte Physik zu integrieren, wird man mit Sicherheit eine Erweiterung des bisherigen Wissens erleben. Ich behaupte: die bisherige Physik ist nur "halb", weil sie das weibliche Wissen nicht integriert hat. Mit Hilfe der Denkmethode der Frauen kann die gegenwärtige Stagnation der Physik überwunden und  sie zu einem neuen Aufschwung kommen.
 
Diese Behauptung zu beweisen, ist langwierig. Ich habe damit begonnen - auf meiner anderen Webseite www.eine-weibliche-physik.de.
Besonders freue ich mich über die bisher zusammengetragenen Erkenntnisse zur Betrachtung des Phänomens Leben aus physikalischer Sicht. Aber auch die Frage "Fällt der Stein bei Frauen anders?", die gern gestellt wird, wenn Frauen sich wissenschaftskritisch äußern, findet eine Antwort, die hoffentlich den einen oder die andere verblüfft.

Hier klicken zur "weiblichen" Physik:

zur Website www.eine-weibliche-physik.de

  "Zwei zu eins machen"  nenne ich die "Weltformel" . Mehr darüber findet sich ebenfalls in der "weiblichen Physik" - im Thema Mathematik.  
5. Hinweis auf Bücher usw., in denen modernes "Hexenwissen" zu finden ist
Kreuter, Marie-Luise
Marie-Luise Kreuter
Der Bio-Garten
Der praktische Ratgeber für den naturgemäßen Anbau von Gemüse, Obst und Blumen

Dieser Ratgeber erschien erstmals im Jahr 1981. Mein Exemplar ist aus der 19., durchgesehenen Auflage von 1997
Erschienen ist sie in der
BLV Verlagsgesellschaft mbH
München Wien Zürich
ISBN 3-405-14499-X
Das Buch wurde mit dem Buchpreis der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft ausgezeichnet.
mehr über das Buch in Namen  »  Kreuter, M.-L. Dort geht es nicht um einzelne Gartentips, sondern um die typisch weibliche Sichtweise von  Frau Kreuter auf die Natur.
Paungger, Johanna
Johanna Paungger und Thomas Poppe
Alles erlaubt!
Zum richtigen Zeitpunkt
Ernährung und Körperpflege in Harmonie mit Mond- und Naturrhythmen


Mond-Wissen ist uraltes weibliches Wissen. Wir haben es verloren und können es uns nun wieder aneignen.  Dieses Buch zeigt, wie mit Hilfe dieses Wissens ein "besseres Leben" möglich ist.

mehr über das Buch in Namen » Paungger, J.

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