www.brunhild-krueger.de  -  Startseite   »  Die weise Alte   »   Gedanken-ABC    »  Grundfrage
20. 10. 2009
Hexe
Weibliches Wissen, Denken und Erkennen
Stationen eines "eigen-willigen" Erkenntnisweges
Startseite Einladung Inhalt Neues Namen A - Z
Die Physikerin Selbst denken männl. + weibl. Fridolin Die weise Alte Das Klatschweib
Grundfrage
 
Gedanken-ABC
Die Grundfrage der Philosophie - die "männliche" und die "weibliche" Version

Die "Grundfrage der Philosophie" war eine Basisfrage der Philosophieausbildung in der DDR. Nicht nur, daß man sie, die Frage, kennen mußte, man mußte auch noch die "richtige" Antwort darauf wissen.  Die Frage war: was hat das Primat -  die Materie oder der Geist bzw. das Bewußtsein?
Wehe, jemand sah das anders als die Lehrmeinung es vorsah.  Letztendlich war sie, die Lehrmeinung, lediglich ein Bekenntnis zum  Materialismus und Atheismus. Wer diese  vorgegebene Antwort gab - egal ob er überhaupt wußte, was er da sagte oder nicht - hatte die Prüfung bestanden. Wer nachdachte und die  vorgegebene Antwort "in Frage" stellte, fiel durch die Prüfung.  Zum  Selbstdenken erzog diese Fragestellung also nicht - sie hinderte im Gegenteil die Menschen, unvoreingenommen ihre Fragen zu stellen. So einfach war das....

Es war ein furchtbares, ein äußerst prägenden Erlebnisse in der Zeit zwischen 1974 und 1989, das diese obige Erkenntnis brachte.  Ich schildere es in "Die Physikerin" auf der Seite  Gottbild (Punkt 5 - die Staatsbürgerkundeprüfung zum Thema Grundfrage und die Antwort einer Christin).

Erst lange nach der Wende, als ich begann, mich mit den Fragen des "männlichen und weiblichen Denkens" zu befassen, begriff ich, daß die Art und Weise der Fragestellung ein typisches Beispiel einseitigen "männlichen" bzw. formal-logischen Denkens ist, daß  vor allem Frauen, aber auch viele Männer, ganz anders an das Thema herangehen: Sie fragen überhaupt nicht nach  dem "Primat" einer Seite, für sie sind Materie und Geist nur zwei Seiten einer Medaille, nur denkbar in ihrer Einheit und wechselseitigen Bedingtheit. 
Es ist eine ganz andere Frage, die sie beschäftigt und die es deshalb verdient, als die eigentliche Grundfrage der Philosophie bezeichnet zu werden: Die Frage, ob das Sein, der Kosmos, das Leben einen Sinn bzw. ein Ziel haben.
Die Antwort ist noch offen - oder doch nicht?

Diese "andere" Sicht wird unten in Punkt 9 ausführlich vorgestellt.

Hier biete ich einige ausführlichere Gedanken  an:

  1. Friedrich Engels, das Huhn und das Ei
Er entwickelte die Dialektik weiter und  stellte eine undialektische "Grundfrage"
  2. Die formal-logische(n) Antwort(en) auf die Grund-"Frage"
Zwei Antworten, die beide richtig oder beide falsch sind
  3. Das Gehirn
Welche Materie trägt das Bewußtsein?
  4. Sein oder Materie
Die Einheit der Welt geht über die Materie hinaus
  5. Arroganz der Dummheit
Wie der Glaube, alles (besser) zu wissen, zu Ignoranz und letztlich Dummheit führt
  6. Atheismus ignoriert wichtiges Wissen der Menschheit
Welches Wissen verbirgt sich hinter den  Gott-Bildern?
  7. Atheismus und Klassenkampf ...
... oder: Menschheitsinteressen und geistige Freiheit
8. Die "Grundfrage" ist typisch "MÄNNLICH" gedacht
Es gibt nur ein "entweder-oder" - oder gibt es auch ein "sowohl - als auch"?
9. Die dialektische Antwort   - eine "neue Grundfrage der Philosophie":
die Frage nach Zielgerichtetheit und Zweck der kosmischen Entwicklung
  10. Physik und Zielgerichtetheit
Bisher hat sich die Physik davor gedrückt, Zielgerichtetheit anzuerkennen: aber was ist mit der Katze, die auf den Tisch springt?
1. Friedrich Engels, das Huhn und das Ei
Er definierte die Frage nach dem Verhältnis von Materie und Bewußtsein als die "Grundfrage aller bisherigen Philosophie".
In den Anfängen sprach er noch von dem Verhältnis von Denken und Sein, doch der Ausdruck "Sein" ist kompliziert: auch "nichtmaterielles" "ist", es "existiert": Bewußtsein, Pläne, Ideen, Erinnerungen. Damit wird Denken zum Teil des Seins, Denken und Sein verbinden sich zu einem einzigen Existierenden.
Formal-logisch ist diese Frage nach dem gleichen Prinzip aufgebaut wie die berühmt-berüchtigte Frage danach, was zuerst da war: Huhn oder Ei.
 
Die Grundfrage der Philosophie ist die typische "Umkehranwendung" der Weltformel:  sie macht nicht aus zwei eins, sondern aus einem einheitlichen Sein  eine Zweiheit, einen Gegensatz. Die Grundfrage der Philosophie drückt also die künstliche Spaltung des einheitlichen Seins in zwei sich  scheinbar wechselseitig ausschließende Gegebenheiten aus. Damit steht sie im Widerspruch zum ersten dialektischen Grundgesetz, das die Einheit der Gegensätze betont: für alles Gegensätzliche gibt es eine übergreifende Gemeinsamkeit, eine höhere Ebene, auf der diese Gegensätze "eins" sind.  Diese wird bei der Gegenüberstellung von Materie und Bewußtsein bewußt ausgeschlossen. Hier spalten sich monistische und dualistische Philosophien, lange vor der Grundfrage....
Meine  Sicht auf das, was "Weltformel" genannt wird und mein Vorschlag für eine Weltformel (uraltes Wissen, das bereits bei Jesus und Heraklit zu finden ist), habe ich in www.eine-weibliche-physik.de zusammengestellt - das Wirbelrad-Bild ist der Link dorthin:
zur Seite WELTFORMEL in www.eine-weibliche-physik.de
2. Die formal-logische Antwort auf die Grund-"Frage"
Auf die Frage, was zuerst da war, Materie oder Bewußtsein, gibt es zwei mögliche formal-logische Antworten:
1. die Materie war zuerst da
2. das Bewußtsein (Denken, Geist, ..) war zuerst da.

Danach, wie diese Frage beantwortet wird, unterscheidet man die philosophischen Grundrichtungen in "Materialismus" und "Idealismus". Die beiden formal-logischen Antworten sind "Glaubensfragen", es gibt keine Möglichkeit, die Richtigkeit oder Falschheit der einen oder anderen Aussage zu beweisen.

Da die nichtmaterialistischen Richtungen zumeist auch die Existenz eines "Bewußtseins außerhalb des Menschen" (Gott, Weltgeist, pantheistische Naturauffassungen, ...) postulieren, ist es besonders hübsch, zu sehen, daß der Materialismus sich diese Hypothesen von vornherein verbietet und nur über das Verhältnis von Materie und menschlichem Bewußtsein spekuliert:

Noch krasser formuliert: die Materialisten sind gezwungen, bei ihrer Beantwortung dieser Grundfrage sich ausschließlich auf das menschliche Bewußtsein und die Evolutionstheorie nach Darwin zu konzentrieren:
Das menschliche Bewußtsein ist an das menschliche Gehirn gebunden und ein Ergebnis der biologischen Evolution.

Das ist so trivial und hilft so wenig weiter, die Geheimnisse der Materie und des Bewußtseins zu enträtseln, daß es sich nicht lohnt, weiter über die materialistische Antwort auf die Grundfrage der Philosophie nachzudenken.
Energieerhaltungssatz und Materialismus gehören zusammen: Der Energieerhaltungssatz postuliert die anfanglose, "ewige" Existenz der Materie, ohne göttlichen Schöpfungsakt, ohne "Anfang" . Ein Physiker, der an einen materieschöpfenden Gott glaubt, müßte folglich den Energieerhaltungssatz in Frage stellen ...


Eine andere Frage ist die nach wechselseitige Bedingtheit, der Wechselwirkung von von Materie und menschlichem Bewußtsein  konkret - und diese Frage ist wiederum so spannend, daß sie einen Extraplatz zu gegebener Zeit auf meiner Seite bekommen wird..

3. Das Gehirn
Die Materie ist im allgemeinen ohne Geist, nur  mit dem menschlichen  Gehirn  hat sie eine Form  entwickelt, die auf einmal Bewußtsein hervorbringt. Ach nein, bei Tieren kann man ja auch irgendwie Bewußtsein beobachten: aber bei welchen und ab welcher Entwicklungsstufe? Wenn Tiere auch so etwas wie Bewußtsein besitzen, besitzen  Pflanzen dann vielleicht ebenfalls eine gewisse Form von  Bewußtheit, Bewußtsein, Geist? Da das Bewußtsein offenbar in den Lebewesen eine Evolution durchläuft, ist die Frage, ab wann es existiert, nicht so leicht zu beantworten. Indem der Materialist erklärt, daß Bewußtsein an die Materie gebunden ist, ein Entwicklungsprodukt der Materie ist, hat er sich so ganz nebenbei-unauffällig um die Frage gedrückt, ob Bewußtsein nicht eine Eigenschaft aller Materie in all ihren Entwicklungsstufen ist. Die Frage, ob Materie ohne Bewußtsein existieren kann, kann er nicht  wissenschaftlich exakt beantworten, das meint, es gibt keinen Beweis, da es keinen exakt meß- und definierbaren Punkt gibt, ab wann Bewußtsein auftritt. Schlimmer noch, je tiefer man sich in diese Frage versteigt, um so weniger weiß man schließlich, was Bewußtsein ist. Doch die Annahme (!), Materie könnte ohne Bewußtsein existieren, ist die Basis für die materialistische Antwort auf die Grundfrage - ein logischer Fauxpas ohnegleichen.
Wesentlich spannendere Gedanken
über Bewußtsein und "Geisteswelt" fand ich bei Henry Drummond, in dessen Buch "Das Naturgesetz in der Geisteswelt"
siehe
Quellen
und bei Pierre Teilhard de Chardin "Der Mensch im Kosmos" -
siehe:
Quellen und in
www.die-besten-gedanken.de:
Link zur  Seite TEILHARD DE CHARDIN in www.die-besten-gedanken.de  
4. Sein oder Materie
Ein ehemalige Kollege zeigte mir Anfang der 80er Jahre während seines Studiums an der Parteihochschule der SED seine Seminarunterlagen in Philosophie. Darin war eine Frage enthalten, die mir wieder einmal einen so wunderschönen Denkanstoß gab:
              "Weise nach, daß die Einheit der Welt in ihrer Materialität
              und nicht in ihrem Sein besteht."
Jahre später tauchte diese Frage nicht mehr in dem Material auf, man hatte wohl erkannt, welchen erkenntnistheoretischen Schwachsinn man da produziert hatte!
Bestimmte Erkenntnisse bleiben dem Materialisten einfach verschlossen, wenn er den Begriff des "Seins" nicht zuläßt.
Dieses Beispiel ist gut geeignet, den Zusammenhang von Begriffsverwirrung, Unwissenschaftlichkeit und Ideologie zu zeigen: man definiert etwas in der Art, daß alles so zusammenpaßt, wie man es braucht. Unbequeme Begriffe und deren Inhalt werden einfach "wegdefiniert".
5. Arroganz der Dummheit
Damit schließt sich der Kreis zu dem Staatsbürgerkunde-Lehrer und seiner Arroganz, mit der er sein sicher geglaubtes Wissen in die Köpfe anderer Menschen pressen wollte.
Bei einer so komplexen und schwierigen Frage zu glauben, daß man schon "alles weiß", nicht mehr an seinem Wissen zu zweifeln, nicht mehr bereit zu sein, es ggf. auch aufzugeben, nicht zu akzeptieren, daß andere gute Gründe für ihre andere Sichweise haben, das hat mit einer wissenschaftlichen Erkenntnismethode nichts zu tun. 
Für mich war es letztendlich diese Dummheit und diese Ignoranz wichtiger philosophischer Grundfragen, die mich diesem so begrenzten "wissenschaftlichen Materialismus"  immer mehr entfremdeten.
 Diese für mich so wichtig gewordene Episode mit diesem Lehrer schildere ich ausführlicher in
Die Physikerin » Gottbild    im Abschnitt "wissenschaftlicher Atheismus")

6. Atheismus ignoriert wichtiges Wissen der Menschheit
Eine weitere Folge dieses  sich  als "wissenschaftlich" bezeichnenden Materialismus ist die Ignoranz jeden Wissens, das hinter den "Gottbildern" der Menschen steckt. Wissenschaftlich exakt wäre, die "Symptome" dieser Gottbilder zu untersuchen und zu fragen, was sie  widerspiegeln.
Materialisten sind bis heute so arrogant, daß sie jede Beschäftigung mit diesem geistigen Schatz ablehnen. Damit sie aber nicht in die Verlegenheit kommen müssen, sich einer inhaltlich tiefergehenden Diskussion zu stellen, verspotten sie diejenigen, die sich mit dem materialistischen Weltbild nicht zufriedengeben wollen. 
Ich weiß, wovon ich rede, ich habe die Verachtung zu spüren bekommen, als ich begann, mich mit diesen Fragen zu beschäftigen.

Wie komplex diese Fragen jedoch in Wirklichkeit sind, hoffe ich, in Gott ein wenig sichtbar machen zu können.
7. Atheismus und Klassenkampf...

... oder: Menschheitsinteressen und Toleranz

 „Die Bedeutung der Grundfrage der Philosophie für den ideologischen Klassenkampf“ - das war eine der Thesen, mit denen in der DDR  Atheismus eingehämmert wurde: Willst du ein guter Mensch sein, willst du für die Interessen der Arbeiterklasse eintreten, willst du für die Zukunft sein, dann mußt du Atheist sein. Es war keine Frage der inneren Überzeugung oder gar eines möglichen jahrelangen Lernprozesses. das Lippenbekenntnis genügte.
Auch diese dogmatische Verknüpfung von Erkenntnistheorie und Politik läßt nur einen Schluß für die Zukunft zu:
Wollen wir die Gegensätze zwischen den Menschen (ob wir sie nun "Klassengegensätze" nennen oder anders, ist dabei egal) überwinden, benötigen wir eine Philosophie, die von jedem Menschen der Zukunft akzeptiert werden kann, egal, zu welcher Gruppe dieser Mensch gehört.  Deshalb darf diese sogannte "Grundfrage der Philosophie" gar keine Rolle mehr spielen, nicht mehr den Blick aufs Ganze verstellen. Im Gegenteil kann es sogar vorteilhaft sein, aus beiden Sichtweisen heraus die Fragen der Gesellschaft zu analysieren und zu beantworten - Ein Vergleich der Antworten kann sicher sehr aufschlußreich sein!
(Urkommunismus und Ur-Christentum  beispielsweise)
Mit anderen Worten:
Wir benötigen dringendst eine "Menschheitsphilosophie", die religions- und weltanschauungsübergreifend ist. Was ist der "kleinste gemeinsame Nenner" für alle Religionen, Rassen, soziale Gruppen?

Gegen Ende der DDR befand sich das politische Konzept in einem unlösbaren Widerspruch: die "Klassen-Interessen" und die "Menschheits-Interessen" standen sich gegenüber: die Verteidigung des Sozialismus war nur noch um den Preis der möglichen Selbstvernichtung der Menschheit (Atomwaffen auf beiden Seiten) zu haben. Damit wurde sie sinnlos. Es war aus der Sicht der Menschheits-Interesse daher sinnvoller, den Sozialismus zu opfern als die Menschen.
8. Die Grundfrage ist typisch "MÄNNLICH" gedacht
Diese Frage ist typisch für das sogenannte "MÄNNLICHE" Denken bzw. Denken in den Kategorien der formalen Logik. Sie fragt nach dem Primat: was war zuerst da, Materie oder Geist ?  Sie läßt nur ein "entweder-oder" zu, das "sowohl - als auch" ist in dieser Denkmethode "undenkbar". Deshalb  lohnt es sich, sich dieser Frage aus Sicht der dialektischen Denkmethode zu nähern:
 
9. Die dialektische Antwort   -  eine "neue Grundfrage der Philosophie"
Neben den zwei formal-logischen Antworten auf die Grundfrage gibt es noch eine dritte mögliche, eine dialektische Antwort:
Beides zusammen - Materie und Bewußtsein - stellt eine dialektische Einheit dar, die nur in ihrer Zusammengehörigkeit "gleichzeitig" entstanden sein und existieren kann - die Einheit des "Seins":
(Eine Analogien: Tag und Nacht sind auch nur "gemeinsam" entstanden)  
Die Eigenschaft "Bewußtheit / Bewußtsein / Geist" ist von Anfang an Teil der   Eigenschaften der Materie, ein Aspekt der Materie, der selbst auf der elementarsten Strukturebene der Atome und Elementarteilchen auf entsprechendem Entwicklungsniveau vorhanden ist.  Ob diese Materie letztlich eine wie auch immer geartete "Inkarnation" eines Weltgeistes ist, ist keine schon jetzt ein für allemal mit "ja" oder "nein" beantwortbare Frage, es ist die  Zielfrage jeder Philosophie und Wissenschaft, die sich auch so formulieren läßt:     

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf das Buch von A.Zajonc "Die gemeinsame Geschichte von Licht und Bewußtsein"
hinweisen. siehe Quellen

Beim Licht ist es z. B. nicht möglich, den "materiellen" und den "geistigen" bzw. Informations-Aspekt zu trennen!

 
Hat die Entwicklung der Welt (die Evolution des Lebens und des Bewußtseins) einen Sinn, ein Ziel, einen Zweck?
Siehe hierzu auch in Evolution Punkt 6,
 
Sieht man beispielsweise die Streitereien der Kreationisten und der Darwinisten, dann geht es genau um dieses Problem: Zielgerichtetheit oder nicht? Und keiner kann  seine Antwort  beweisen und die Antwort des "Gegners" widerlegen: also wird uns diese Frage wohl noch eine Zeit beschäftigen!
in dem es um die "Vergeistigung der Materie" und die "Materialisierung des Geistes" geht.

10. Physik und Zielgerichtetheit
Die Wissenschaft von der realen Welt, von der physischen Wirklichkeit, die Physik, kennt keine Zielgerichtetheit. Sie kann zwar beschreiben, wie ein Apfel vom Baum fällt, doch die Tatsache, daß ein fester Körper sich "von allein" entgegen der Einwirkung äußerer Kräfte bewegt, z. B.  entgegen dem Einfluß der Gravitationskraft, ist in ihr nicht erklärt. Deshalb hat sie eine Ausrede gefunden und sagt, daß belebte Körper nicht durch die Physik beschrieben werden. Wenn eine Katze auf den Tisch springt, dann hat das nichts mit Physik zu tun, sagt die Physik.
Denn es hat etwas mit "freiem Willen"  und mit "Zielgerichtetheit" zu tun, beides Dinge, mit denen sich die klassische Physik sehr, sehr schwer tut.
Wieder taucht ein hübscher Widerspruch auf: der zwischen dem physikalischen Wissen des gläubigen Physikers auf der einen Seite (vor allem dem "Entropiesatz") und seinem Glauben an Gott (Zielgerichtetheit der kosmischen Entwickung)  auf der anderen Seite.


Weitere Gedanken zur Physik belebter Körper finden Sie auf meiner anderen Webseite www.eine-weibliche-physik.de, im Thema Leben - klick hier:
zur Seite LEBEN in www.eine-weibliche-physik.de
nach oben
www.brunhild-krueger.de / Die weise Alte /  Gedanken-ABC /  Grundfrage