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Fridolin - die Geschichte eines "weiblichen" Atommodells |
Ich habe ein Modell gemacht,
das macht mir richtig Spass.
Das wird dereinst im Schulbuch stehn. -
Ich sag nur: Wetten, dass?
Dann werde ich ganz hochberühmt
und alle könn´mich sehn,
wie Gildo Horn und Helmut Kohl
als Wachsfigur rumstehn.*
* Ruhmsucht hat nur sekundär mit dem männlichen Denk-Schema zu tun, sie ist mehr eine Folge der sozialen Lage der Männer in früheren Kulturen. Der "Beste", der das meiste Futter nach Hause brachte, bekam die Weibchen - das soll auch bei anderen Primaten ähnlich zu beobachten sein. In der Wissenschaft zeigt sich diese soziale Prägung der Männchen daran, daß sie sich auch bei der Erkenntnis-Beschaffung als "Beste" einen Namen machen müssen: "Einsteinsche" Relativitiätstheorie, "Lorentz"-Transformation, "Noether" -Theorem
(ja, es trifft auch Frauen!).
In matriarchalen Kulturen ist das Wissen als Gruppenarbeit "anonym".
Ich hoffe, das ist eine ausreichende Erklärung dafür, daß ich der Möglichkeit,
ein "Krügersches Atommodell" in die Welt gesetzt zu haben,
ganz schnell einen Riegel vorschieben mußte,
indem ich statt der wissenschaftlich exakten Bezeichnung meinem geistigen Kind
diesen eher lustig und unwissenschaftlich wirkenden Namen gab:
Fridolin.
Diese Entscheidung hat noch eine weitere Ursache:
Meine Idee zu dem Modell war ja erst der Anfang,
die eigentliche Arbeit
steht noch bevor - und die kann ein einzelner Mensch nie und nimmer schaffen!
Alle, die sich daran beteiligen werden,
können jedoch unmöglich als Namensgeber fungieren.
Das Atommodell wird nur als Gruppenarbeit vollendet werden können.
Mit diesen Seiten hoffe ich, viele Menschen anzulocken, daran mitzuarbeiten. |
Auf dieser und den nachfolgenden Seiten beschreibe ich, wie ich dazu kam, mir ein Atommodell auszudenken. Außerdem schildere ich, was in den Jahren danach passierte. Die Idee selbst hatte ich vor ziemlich genau 10 Jahren, im Juli 1998.
Nicht daß Sie denken, ich möchte Sie hier mit Physikunterricht langweilen. Auf dieser und den Folgeseiten finden Sie lediglich die Randbedingungen für die Entstehung dieses Modells: wie es kam, daß ich aus Versehen (!) dieses Atommodell entwarf, warum es den Namen "Fridolin" erhielt, es wird um geistige Väter und um mögliche Auswirkungen dieses Modells auf Physik, Philosophie und Weltbild gehen. Natürlich berichte ich auch von meinen Erfahrungen bei den Versuchen, das Modell zur Diskussion zu stellen.
Denn natürlich ist es ein "weibliches" Atommodell, ein Modell, das aus der weiblichen Denkmethode heraus entstand. Nein, das ist nicht ganz korrekt: es ist entstanden aus der Verbindung der männlichen und der weiblichen Denkmethode. Allein aus der weiblichen wäre es genauso wenig möglich gewesen wie es aus der heute in der offiziellen Physik üblichen reinen einseitig-männlichen Denkmethode heraus gedacht werden kann.
Den eigentlichen physikalischen Inhalt meines Atommodells schildere ich auf meiner Seite www.eine-weibliche-physik.de, im Thema "Atommodell".
Wenn in den folgenden Texten philosophische und physikalische Fragen angeschnitten werden, dann nur ganz wenige und diese auch so allgemeinverständlich wie es nur geht. Der normale Realschulabschluß genügt - und man muß auch nicht Physik und Mathematik als Lieblingsfach gehabt haben.
Vier Unterkapitel habe ich bisher vorgesehen:
1. Die Vorgeschichte
2. Das Nachdenken über die möglichen Auswirkungen dieses Modells
3. Fridolins Weg - die Suche nach Kontakten, Diskussionen und Helfern
4. Fridolins Spur - welche Wirkungen und Resonanz dieses Modell hat oder auch nicht hat
Auf den einzelnen Seiten finden Sie:
| Die Vor-Geschichte |
Was passierte, ehe ich die Idee zu dem Modell hatte. Denn natürlich habe ich mich nicht hingestellt und gesagt: "Jetzt will ich mal ein Atommodell machen." |
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Die geistigen Väter: Vier, nein fünf Männer wurden zu geistigen Vätern Fridolins - jeder lieferte einen Gedankenanstoß, ohne den es nicht möglich gewesen wäre, Fridolin zu denken. Auch eine Frau (eine "Tante") wird auf dieser Seite erwähnt. |
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Am Anfang war alles nur ein Spiel, ein Spiel mit und in Gedanken, ziellos und voller Vergnügen gespielt, ohne mehr dabei zu sehen als die Lust am Denken - doch plötzlich war dieser Gedanke da, der mir keine Ruhe mehr ließ. |
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Der Tag, an dem ich zum ersten Mal den Grundgedanken des Modells dachte |
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Die Taufe
Meine Erklärung dafür, warum dieses Modell diesen unwissenschaftlichen Namen "Fridolin" erhielt |
| Das Nach-Denken |
Die Wochen und Monate danach: Erst allmählich begreife ich die Tragweite dieses Modells - Fridolin ist eine Lebensaufgabe - das
Nach-Denken über mögliche theoretische Auswirkungen dieses Atommodells |
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Hier versuche ich, den Grundgedanken des Modells so zu beschreiben, daß es auch für Physik-Hasser(innen) lesenswert sein kann.
Diese Seite ist noch in der Planung. |
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Welche Wirkungen könnte dieses Modell für das Weltbild insgesamt haben, für die Physik, die Philosophie? Mit anderen Worten: welche Analogieschlüsse auf andere Bereiche sind mit seiner Hilfe denkbar?
Auch diese Seite ist erst in der Planungsphase. |
| Fridolins Weg |
Fridolins Weg ins Leben
Nachdem die Idee geboren war, war es nicht mehr möglich, sie wieder zu vergessen. Ich mußte weiter daran arbeiten.
Der erste Gedanke war, daß ich Gesprächspartner suchen muß, mit denen ich über dieses Modell diskutieren, streiten, es weiterentwickeln kann. Allein war es mir eine Nummer zu groß, in Gedanken sah ich schon Hunderte Naturwissenschaftler, Philosophen, Theologen, Sprachwissenschaftler, Historiker (Männer und Frauen) mit an der Weiterentwicklung dieser Idee arbeiten...
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Die erste Suche nach Kontakten ergab eine furchtbare Ernüchterung: niemand interessierte sich für mein Modell. Das Material dieser Kontaktsuche aus rund 10 Jahren muß noch aufgearbeitet werden. Ich werde es Stück für Stück ergänzen. |
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Der "Arbeitskreis Chancengleichheit" der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der es als seine Aufgabe ansieht, die Interessen von Physikerinnen zu vertreten, hätte doch hellhörig werden müssen? Wie oft erleben sie es, daß eine Physikerin aktiv in Theoriebildung eingreift? |
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Die Physikerinnentagungen - zu teuer, zu aufwendig, zu ablehnend |
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Meine Website www.eine-weibliche-physik.de soll nun für Kontakte sorgen |
| Fridolins Spur |
In dem Maße, wie andere Menschen sich für mein Modell interessieren, wird es tatsächlich Spuren hinterlassen. Noch ist das nur ein Traum, noch sind die folgenden Seiten nur geplant: |
Reaktionen |
einfache Reaktionen
zu denen auch die gar nicht so seltenen Beschimpfungen, Verspottungen usw. gehören, will ich natürlich nicht verschweigen. |
Resonanz |
Doch im Stillen hoffe ich natürlich auf Resonanz - und das meint auf geistiger Ebene das gleiche, was es auf physikalischer Ebene auch ist: Gleichklang, Übereinstimmung, Mitarbeit, Ergänzungen, gegenseitiges "Aufschaukeln" durch Energie- bzw. Gedankenaustausch ...
Bis genug Material für die Gestaltung dieser beiden Seiten zusammen gekommen ist, werden Reaktionen und Resonanzen auf der Seite "Fridolins Spur" gesammelt.
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Die meisten, denen ich von meinem Atommodell erzähle, lachen mich aus. Einige sagen: "Wozu brauchen wir denn noch eines? Die wir haben, sind doch gut genug." Eine Möglichkeit, mein Modell vorzustellen, geben sie mir nicht. Wie soll ich dann beweisen, daß meines besser ist als die, die sie haben?
Einige wenige waren jedoch begeistert von meinen Ideen, Gedanken und von "Fridolin", wie ich mein Modell später nannte. Sie machten mir immer wieder Mut, nicht aufzugeben. Gelegentlich fragten sie, wieso ich nicht längst eine Website hätte, auf der ich das Modell öffentlich mache, wenn schon die offizielle Wissenschaftswelt es nicht zur Kenntnis nehmen will. Inzwischen - nachdem mir im Juli 1998 die Idee zu diesem Modell in den Kopf kam - ist es soweit: Die Webseiten, auf denen ich "Fridolin" und seine Geschichte vorstelle, nehmen Gestalt an.
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