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31. 12. 2008
Hexe
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Das Nach-Denken über Fridolin    -   die möglichen Auswirkungen von "Fridolin"

Physikalische Modelle und Theorien haben Einfluß auf Weltbilder gehabt.
Kann mein "Fridolin" einen ebensolchen Einfluß haben? 
Ich behaupte*:
Das "Fridolin-Prinzip" kann zur
Basis des Weltbildes einer einheitlichen, verbundenen Menschheit
werden.

Zwei Auswirkungen sehe ich:

 
1. die Konsequenz auf physikalischer Ebene:
Mit Fridolin ergibt sich eine neue, anschauliche Auffassung dessen, was Materie, Masse, Energie, Körper, Abgrenzung usw. ist. Fridolin bietet eine neue Sicht auf die Beziehungen zwischen  Teil und Ganzem.
 
2. die Konsequenz auf gesellschaftlicher Ebene:
Nachdem ich begriffen hatte, daß mein "Fridolin" nur die Anwendung eines viel umfassenderen Prinzips ist, war es nur noch ein kurzes Stück bis zu der Erkenntnis, daß dieses Prinzip nicht nur auf die "Atome" (griech. für "Unteilbares"), sondern ganz analog auch auf die "Individuen"(lat. für "Unteilbares") anwendbar ist. Auch die "atomisierte Gesellschaft" - oft in der Kritik - findet wohl in ihrer Fixierung auf das alte Atombild keinen Ausweg aus ihrer Einsamkeits-Krise. Die Beziehungen zwischen den Menschen untereinander und zwischen Einzelmensch und  der Gesellschaft als Ganzes sind gestört. Mein Atommodell bietet einen Ausweg aus dieser Krise.

*Ich schreibe über "mögliche" Auswirkungen dieses Modells. Das meint, sie sind aus meiner Sicht "denkbar".  Das meint auf keinen Fall, daß es diese Auswirkungen wirklich einmal geben muß.  Genausogut kann es sein, daß mein Modell bald im Sumpf der Geschichte versinken wird, ohne die geringsten Spuren im geistigen Leben andere Menschen zu hinterlassen.
1. Die Konsequenz auf physikalischer Ebene
Wenn  Sie das, was ich in "Fridolinauswirkungen" vor allem unter Punkt 4 geschrieben habe, für bedenkenswert halten, kommt nun ein weiterer Gedanke:

Wenn es also Ströme von Teilchen, aber auch reine teilchenfreie Energieströme und Informationsströme gibt, dann haben alle diese unterschiedliche Wirkungen auf uns.
Ich habe  mir einmal alle diese Energieströme mit ihren unterschiedlichen Frequenzen vorgestellt, die von allen Gegenständen und Lebewesen dieser Erde ausgesandt und aufgenommen werden.   Ich habe sie mir  so ähnlich vorgestellt wie Radio- oder Fernseh- oder Funkantennen allgemein.
Überall auf der Erde sind die Signale der Fernseh- und Radiosender, überall sind die Satellitenschüsseln, die diese Signale empfangen, die Kabel, die sie weiterleiten - und im Fernsehgerät oder Radioapparat, im Computer oder Handy ensteht dann die Wirkung: wir sehen und hören Bilder und Töne aus allen Teilen der Welt.

Wenn ich mir nun analog jeden Menschen, jeden Baum, jedes Tier, jede Pflanze, jeden Stein, jeden Fluß, ja jeden Regentropfen wie eine Sende- und Empfangsantenne vorstelle, dann "sehe" ich z. B. die Energie, die von mißhandelten Menschen und Tieren, von hungernden Kindern in Afrika ausgeht und die jeden von uns durchdringt.  Diese Ströme gehen um die ganze Welt.  Dann spüre ich auch, daß diese ständig abgegebenen Leidfrequenzen mich durchdringen und krank machen können.
Andererseits gibt es auch die guten,  in harmonischen Frequenzen pulsierenden Energieströme, die mir gut tun. Sie werden ausgesandt von z. B. einem schönen Park oder einem schönen Gemälde, sie entstehen in einem guten Gespräch oder wenn einer dem anderen verzeiht, sie strömen rein physikalisch mit, wenn Güte, Liebe, Freundschaft gegeben werden. Oder anders ausgedrückt: Jeder geistige oder emotionale Strom geht einher mit einem physikalischen Strom von Energie einer ganz bestimmten Schwingungsform.

Der größte Egoist müßte, wenn er dieses Bild akzeptieren kann, erkennen, daß es ihm selbst nur dann gut geht, wenn es diesen anderen Menschen, den Tieren und Pflanzen, dem Wasser und der Luft um ihm herum gut geht.

Ich erinnere an viele Menschen, die ein herzlich egoistisches Leben führten und dann ganz plötzlich diese Einsicht hatten, daß sie anderen helfen müssen, daß erst dann ihr Leben einen Sinn hat. Wahrscheinlich haben sie einen Augenblick erlebt, in dem sie alle diese guten und diese zerstörerischen Energieströme wahrgenommen haben.
Krach, zerstörerische oder angstmachende Geräusche sind - physikalisch betrachtet - auch nur Luftschwingungen. Doch hier können wir die Unterschiede schon messen, wir können die Form der Schwingungen angeben, wissen, daß schöne Musik in Sinusschwingungen schwingt und Störgeräusche keine solche harmonische Schwingungskurven besitzen.
2.  die Konsequenz auf gesellschaftlicher Ebene
Wir sind alle miteinander verbunden. Mit diesem letzten Gedanken aus der physikalischen  Konsequenz meines Atommodells bin ich schon mitten in den gesellschaftlichen Auswirkungen, die die Akzeptanz meines Modells in der Öffentlichkeit haben würde: die bildliche Vorstellung, daß wir alle über solche physikalischen Energie- oder Substanz-Ströme (im klassischen Bild: über unsere Gravitations- und elektromagnetischen Felder) miteinander verbunden sind, miteinander wechselwirken, wird von ganz allein bewirken, daß die Menschen sorgsamer miteinander umgehen.  
Die Analogie von Atom und Individuum Es überraschte mich sehr, als ich erkannte, daß die beiden Worte "Atom" und "Indivuum" das gleiche bezeichnen:
Atom kommt aus dem griechischen (a-tomos = ungeschnitten, unteilbar) und
Individuum kommt aus dem lateinischen (individuum = das Unteilbare; siehe auch dividieren  = teilen).

Diese Analogie ist im allgemeinen unbekannt.
 
Die "atomisierte Gesellschaft"
Doch heute geht diese Analogie weiter, wird bewußt verwendet, wenn man z. B. von der "atomisierten Gesellschaft" spricht und damit meint, daß die Gesellschaft immer mehr in Einzelwesen zerfällt, die keinen Zusammenhalt mehr haben.
In dieser Wahl des Begriffs kommt auch sehr schön zum Ausdruck, wie sehr unser allgemeines Weltbild durch die moderne Naturwissenschaft geprägt ist.  Wir haben gelernt, daß das Atom ein Teilchen für sich selbst ist. In den schulischen  und populärwissenschaftlichen Darstellungen wird bei der Betrachtung der Atommodelle meist vermieden, auf die Wechselwirkungen der Atome untereinander einzugehen - das Atom erscheint  ganz abstrakt als "Ding an sich".

Ähnlich abstrakt sieht das übliche Menschenbild heute den Menschen als vereinzeltes, isoliertes Wesen, das der Gemeinschaft gegenübersteht. Die Tatsache, daß der Mensch nur als Gruppenwesen überlebensfähig ist, daß dei Wechselwirkungen der Menschen untereinander wesentlich zur Entwicklung des Einzel-Indivuums beitragen, wird vernachlässigt.

Das Menschenbild, wie es von Karl Marx und Friedrich Engels entworfen wurde, betrachtet demgegenüber  den Menschen als "ensemble der gesellschaftlichen Beziehungen". Sie sprechen davon, daß der  (geistige) Reichtum eines Menschen im Reichtum seiner (sozialen) Beziehungen liegt.

Die Praxis zeigt es immer wieder: einsame, beziehungslose Menschen sind unglückliche Menschen. Oft erleben wir, wie gerade Männer, wenn sie ihre Beziehung (zur Frau) in Gefahr sehen,  in Angst und Panik verfallen, aggressiv und unüberlegt reagieren, mitunter geradezu in einen Zerstörungsrausch verfallen - nur aus dem einen Grund, weil sie es nicht ertragen, verlassen zu werden und einsam zu sein.


 
Die Wirkungs-losigkeit religiöser Menschenbilder
In den Religionen werden nicht nur Beziehungen zu anderen Menschen dargestellt, auch eine "umfassendste" Beziehung zu einer Einheit, Ganzheit, zu einem Gott sind Kern dieser Religionen. Dabei ist es erst einmal egal, ob man sich diesen Gott als existierend oder nur als Symbol für diese Einheit und Ganzheit vorstellt: In jedem Fall spiegeln diese Religionen die Sehnsucht der Menschen nach Beziehungen, nach Zugehörigkeit, nach Geborgenheit, Einheit, Ganzheit und Vollkommenheit.

Lehrsätze dieser Religionen gibt es zahlreiche, mir haben es besonders die folgenden Aussagen von Jesus angetan, in denen genau diese Wichtigkeit liebevoller Beziehungen der Menschen untereinander thematisiert werden:
Was ihr dem Ärmsten unter Euch angetan habt, das habt ihr mir getan.
und
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Doch warum finden solche Orientierungen so wenig Gehör? Warum erkennen viele Menschen nicht, wie wichtig es ist, die Interessen der anderen Menschen anzuerkennen und zu achten?
 
Teil und Ganzes als Einheit - nicht als Gegensatz
Ich denke, es liegt eben auch an den heutigen Vorstellungen vom abgegrenzten, isolierten Atom.

Demgegenüber liefert mein Modell  eine neue physikalische Basis für ein Menschenbild und ein Weltbild, in dem die Wechselwirkung zwischen dem Einzelnen und der Gemeinschaft wieder in Harmonie kommen kann.

Mein Modell kann  sehr leicht vorstellbar machen, daß der Mensch immer auch Teil einer ganzen Gemeinschaft ist, er ist Teil der Umwelt, der Natur, der Erde: Es geht ihm nur so gut, wie es auch der Gemeinschaft, allen anderen Menschen, der Umwelt und der ganzen Erde gut geht.
 
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