| 1. Die Badewanne |
Wir stellen uns die meisten Dinge als stabil, gleichförmig vor: die Brücke, der Tisch, das Haus - sie alle sind "in sich gleich", altern nur langsam. Dieses Altern wird als äußerer Prozeß gesehen: Wind und Wetter greifen die Brücke und das Haus an, tragen einzelne Atome und Moleküle weg oder führen zu chemischen Veränderungen und Zersetzungen, die letztlich den ganzen Gegenstand zerstören. Altern wird in diesem Zusammenhang als vermeidbar, als Störung angesehen, als einen Vorgang, dem man entgegenwirken muß und kann.
Gegen diese Vorstellung ist auch nichts einzuwenden. Doch das Badewannen-Beispiel will auf einen anderen Aspekt aufmerksam machen:
Nehmen wir eine Badewanne und füllen sie mit Wasser, überlassen dieses Wasser sich selbst. Dann wird das Wasser ebenfalls "altern": es wird verschmutzt oder verkeimt, es verdunstet. Irgendwann wird diese Badewanne eine stinkende Brühe enthalten, die man bestimmt nicht mehr "Wasser" nenen wird.
Doch nun stellen Sie sich vor, daß aus dem Abfluß der Badewanne eine ganz kleine Wassermenge ständig abfließt und ebenso aus dem Zulauf eine gleich große Menge frischen Wassers ständig hinzukommt. Insgesamt bleibt die Menge des Wassers gleich. Wenn Sie sich dann noch den Zulauf als unter der Wasseroberfläche vorstellen und den Zufluß und Abfluß als so langsam und gering, daß er von außen gar nicht wahrgenommen wird, dann werden Sie erleben, daß das Wasser in dieser Wanne im Unterschied zu obigem Beispiel nicht altert, nicht verschmutzt und nicht verkeimt wird. Das Wasser in der Wanne "bleibt sich immer gleich", bleibt immer frisch. Das paradoxe ist, daß es nur deshalb "sich gleich bleibt", weil es ständig ausgetauscht wird. Das Gleichbleiben ist nur scheinbar dar. In Wirklichkeit haben wir es mit ständig anderem Wasser zu tun. Doch auch das ist nicht erkennbar, da sich die einzelnen Wassermoleküle so sehr gleichen, daß sie "austauschbar" sind.
Doch wie soll man den Unterschied zwischen der ersten Situation (dem "statischen" Wasser) und der zweiten Situation (des "dynamischen" Wasserflusses) erkennen? Man erkennt es nur daran, daß letzteres eben nicht altert.
Wenn nun Materie als ewig sich gleich bleibend angesehen wird, dann ist es in Analogie zu diesem Beispiel doch anschaulich und verständlich, wenn man dabei von einem ebensolchen ständigen Erneuerungsprozeß ausgeht.
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| 2. Der Wasser-Kreislauf |
Der Wasserfluß in der Badewanne ist nur die Einleitung für das folgende Beispiel, das allgemein bekannt ist:
Das Wasser auf der Erde durchläuft einen ständigen Kreisprozeß: es verdunstet an der Oberfläche, steigt auf in die Wolken, regnet ab und versickert im Erdboden, quillt schließlich nach dem Reinigungsprozeß in Erde und Gestein wieder frisch und sauber an die Oberfläche und beginnt das Spiel von neuem.
Wichtig ist mir hier der unterirdische Reinigungsprozeß, der außerhalb unserer oberflächlichen Wahrnehmung stattfindet.
Inzwischen wissen wir mehr über das, was da "unterirdisch" passiert.
Ich hoffe, die Analogie zu meinem Energiekreislauf des Quelle-Senke-Zyklus ist gut erkennbar: was mit der Energie passiert, wenn sie in der Senke verschwindet, ist im Rahmen des bisherigen oberflächlichen Wissens unbekannt. Nur eines kann ich bisher vermuten: auch sie wird dort irgendwie "gereinigt", "erneuert".
Nun funktioniert mein Modell analog zu diesem Wasserkreislauf: das, was als
Das nun ist ein so spannendes Thema, daß ich hoffe, bald ausführlicher darüber schreiben zu können. |
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| 3. Jedes System ist ein "Quelle-Senke-Komplex" |
Die Abgrenzung zwischen den Dingen wird - in meinem Modell gedacht - zu einer oberflächlichen Erscheinung. Das Wesen dahinter ist, daß jedes Ding mit jedem durch einen ständigen Stoffaustausch bzw. Austausch der Energie verbunden ist. Jede Quelle kann theoretisch mit jeder Senke im Kosmos verbunden sein, jede Senke kann von jeder Quelle des Kosmos Stoff- bzw. Energieströme erhalten.
Wenn man sich dieses nun bildlich vorstellt, dann kann man sehen, daß die Umgebung noch viel mehr Einfluß auf unser Wohlbefinden hat, als einem bisher bewußt war: nun kann man sich auch "störende Energie", die von einzelnen Menschen oder Dingen ausgeht, als Energiestrom mit "Störfrequenz" vorstellen, die unsere "Eigenfrequenz" aus dem Takt bringen kann. Andererseits können "harmonische" Energieströme uns wieder "in Takt", "ins Gleichgewicht" bringen: so wie es Musik kann, ein gutes Bad, angenehme Gespräche, Streicheleinheiten. Solche Vorstellungen sind außerhalb der Physik nichts ungewöhnliches. Doch sie verwendeten dabei eher einen symbolischen Energiebegriff, einen Energiebegriff im übertragenen Sinne. Nun, in meinem physikalischen Modell werden diese Energien als real vorstellbar: es fließen konkrete physische, physikalisch beschreibbare Energie- bzw. Stoffströme.
Ich hoffe, daß diese wenigen Beispiele und kurze Gedanken schon Ihr Interesse geweckt haben, selbst ein wenige mit diesem "Fridolin-Prinzip" zu spielen, seine Wirkungsweise in den alltäglichen Erscheinungen anhand weiterer eigener Beispiele zu testen. Es würde mich riesig freuen, wenn Sie dabei einen ähnlichen AHA-Effekt wie ich erleben können. |
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| 4. Die physischen Energieströme des Menschen |
Nach Badewanne und Wasserkreislauf, will ich noch auf ein weiteres Beispiel eingehen: Jeder Mensch selbst ist ebenfalls so ein "Quelle-Senke-Komplex": von Geburt an muß er Sauerstoff, Wasser und Nahrung - konkrete Stoffe mit einer bestimmten Masse - aufnehmen und, nachdem er sie verbraucht hat, in Form von "verschmutztem" Wasser, Verdauungsresten und "verbrauchter" Luft wieder ausscheiden. Wenn eines dieser Dinge fehlt, wenn dieser Kreislauf unterbrochen wird, würde der Mensch krank werden oder sogar sterben. Ob Hunger oder "Totfressen", ob Durchfall oder Verstopfung - alles das tut dem Menschen als hochkomplexem System nicht gut. Will er alt werden, muß er alles "im richtigen Maß" tun: Essen, trinken, ausscheiden, atmen.
Nun kommt ein weiterer Aspekt hinzu:
Ist die Nahrung, das Wasser oder die Luft schlecht, wird auch das System Mensch davon vergiftet und gefährdet. Will der Mensch also sich selbst erhalten, muß er dafür sorgen, daß er gesunde Luft, gesundes Wasser und gesunde Nahrung zu sich nimmt. Sein Leben ist abhängig von der konkreten Ausgestaltung seiner Beziehungen zur Umwelt. |
Ausführlicher werden die physikalischen und philosophischen Aspekte dieses Atommod auf meiner Website www.eine-weibliche-physik.de, im Thema "Atommodell" vorgestellt - klick hier:
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In diesem Sinne ist der "Mensch an sich" nicht denkbar - er ist kein abstraktes Ding, das unabhängig bzw. getrennt von seiner Umgebung existieren könnte. Er "ist, was er ißt" - wie der Volksmund sagt.
So, wie zwischen uns Menschen und der Umwelt ständiger Austausch dieser Stoffe passiert, sind wir auch in physikalisch meß- und beschreibbare "Felder" einbezogen: uns durchdringt nicht nur das Gravitationsfeld und das Magnetfeld der Erde, auch die Gravitationsfelder der uns umgebenden Dinge dringen in unseren Körper ein und wechselwirken mit dessen Atomen und Molekülen. Die unter Elektrosmog zusammengefaßten als schädlich befürchteten Auswirkungen elektrischer, magnetischer und anderer physikalisch meßbarer Felder sind ein weiteres Beispiel für diese Wechselwirkungen und gegenseitigen Durchdringungen aller existierender Dinge.
Beispielsweise geht man davon aus, daß das Gravitationsfeld jeder Masse eine prinzipiell unendliche Reichweite hat. Das bedeutet, daß an jedem Punkt im Raum, auch in unserem Körper, stärkere oder schwächere oder fast unendlich kleine Auswirkungen der Gravitationsfelder aller Materie des ganzen Kosmos vorhanden sind. Diese wurden in bisherigen physikalischen Darstellungen als vernachlässigbar angesehen.
Im Gegenteil, man stellte sich den meisten Raum - egal, ob im Kosmos oder im Atom - als "leer" vor, substanzfrei.
Nun, mit der stärkeren Beachtung der Felder - die in meinem Modell diese Stoff- bzw. Energieströme sind - kann man die unterschiedlichen Auswirkungen unterschiedlicher Felder besser verstehen:
In dem Augenblick, wo man sie sich nicht nur abstrakt, sondern ganz konkret als "fließend" vorstellt, ist folgendes leichter zu erkennen:
Diese verschiedenen Stoff- oder Energie-Ströme unterscheiden sich nicht nur in der Stärke dieses Flusses bzw. seiner Schnelligkeit. Diese Ströme haben auch bestimmte Frequenzen, in denen sie pulsieren, ausstrahlen, so ähnlich wie sich auf dem Wasser Wasserwellen bilden. |
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Einschub: |
Ganz in den Anfängen unserer Vorstellungen von dem, was wir heute "'Realität", "Wirklichkeit" oder "Materie" nennen, hatten Menschen bereits die Idee, daß sich alles aus einem einheitlichen Stoff, einer "Ur-Substanz" bildet. Diese wurde - je nachdem - mal "Feuer", "Wasser", "Äther", "Energie" oder heute - verschämt, um nicht zugeben zu müssen, daß diese selbe unerklärliche "Ur-Substanz" gemeint ist - "Vakuum" genannt.
Der Begriff des
Vakuums bezeichnete früher den "leeren" Raum zwischen den Substanz- oder Materie-Anhäufungen. Er hat inzwischen eine "kleine" Bedeutungsveränderung erfahren: Mit dem Feldbegriff konnte man die Vorstellung der "Leere" oder "Abwesenheit jeglicher Substanz" im Vakuum nicht mehr aufrechterhalten. Auch Felder sind in gewisser Weise "materiell" bzw. "substantiell".
Heute wird dem Vakuum eine sehr spannende Fähigkeit zugeschrieben: die zur "Paarbildung": Felder im Raum können "Teilchen" hervorbringen. D. h. jedoch mit anderen Worten, Teilchen und Felder sind nur zwei verschiedene Erscheinungsformen einer einheitlichen Ur-Substanz. Viele Physiker versuchen, das mit der Wiederbelebung des "Äther" - Begriffs zu beschreiben und erten dafür Hohn und Spott.
(Die Probleme der klassischen Atomistik mit ihrer Vorstellung von kleinen Teilchen in einer "Leere" will ich hier nicht weiter ausführen.) |
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Zurück zu den "Frequenzen" der Stoffströme:
Die Variation dieser Frequenzen ist das, was wir "Information"* nennen. Jeder Körper gibt seine Energie (Substanz) in bestimmten Frequenzen ab. Diese können für andere angenehm oder unangenehm sein. Sie können "heilend" oder "zerstörerisch" sein.
Jetzt kommt der Punkt, an dem dieses Bild, mein Modell vielleicht Angst, vielleicht auch Hoffnung machen kann:
Je nachdem, in welcher Umgebung ich bin, nehme ich die Energieströme der mich umgebenden Menschen oder Dinge auf. Sind diese Ströme "zerstörerisch", schaden sie mir, sind sie "heilend", helfen sie mir. Je nachdem, welche Umgebung ich also wähle, werde ich mich wohlfühlen oder unwohl. Vielleicht sind solche Gefühle sogar so etwas wie ein "Meßgerät" für die Qualität dieser Energieströme.
So, wie wir spüren, wenn unsere Umgebung zu heiß oder zu kalt und damit gefährlich für uns ist, spüren wie die Frequenzen dieser Strömungen als angenehmes oder unangenehmes Gefühl. Noch heißt dieses Gefühl - das vor allem Frauen nachgesagt wird - Einbildung, Intution, Baugefühl, "innere Stimme" oder so ähnlich. Vielleicht wird es bald möglich sein, die zugehörigen Frequenzen bzw. Informationen sogar zu messen. |
* siehe hierzu, was ich in "weibliches Denken" über die Fähigkeit von "Schwesterchen" in dem Märchen schreibe: sie kann die Information in dem Rauschen des Wassers verstehen - auch ohne Worte
weibl. Denken |
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