| 1. "Frauen an die Macht!" - Ist das die politische Lösung? |
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| These |
"Frauen an die Macht" ist das gleiche wie "Frauen, denkt männlich!"
Das hat damit zu tun, daß Denken in den Begriffen von Macht, Konkurrenz, Kampf, von Siegern und Verlierern, grundsätzlich "männliches" Denken ist.
"Weibliches" Denken ist demgegenüber "Konsenssuche", Harmonisierungsstreben, suche nach Ausgleich und Verständigung, nach gewaltfreien Lösungen, bei denen niemand, auch nicht der Schwächste zu kurz kommt. Das hängt mit dem Mutterinstinkt zusammen: die Frau muß das schwache Kind (das schwächste Glied) in der Gruppe schützen und seine Interessen gegenüber den anderen vertreten. .
Diese Frauen, die der Losung "Frauen an die Macht" folgen, begeben sich auf Männerterrain, ohne daß Männer bereit sind, sich auch ins weibliche Terrain zu begeben.
Die Frage ist dabei nicht einmal, ob Frauen das machen sollen oder nicht, sondern ob sie es schaffen, weibliches "Terrain" (weibl. Denken)
einzubringen.
Wie es aussieht, können sie es nicht. Oder wer kann mir eine "weibliche Seite" an Frau Merkels Politik zeigen? Frauen kommen offenbar nur dort an die Macht, wo sie bereit sind, sich dem männlichen Verständnis von Macht und Politik völlig unterzuordnen.
Die Tatsache, daß heutzutage mehr Frauen an politischer Macht beteiligt sind, könnte als zunehmende "Gleichberechtigung" und "Geschlechtergerechtigkeit" verstanden werden. Doch welche Spielräume haben Frauen in der politischen Arena wirklich, weibliches Denken und Fraueninteressen einzubringen? |
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| 2. Monika Hauser erhält den alternativen Nobelpreis 2008 |
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| Schwerpunkt |
Texte / Zitate |
Quelle |
| Das Schweigen brechen |
Ob im Kongo oder auf dem Balkan: In allen militärischen Konflikten werden Frauen Opfer sexueller Gewalt. Ihnen versucht die Organisation "medica mondiale" zu helfen, die von der Kölner Ärztin Hauser gegründet wurde. Dafür erhielt sie heute den "Alternativen Nobelpreis". |
Zitat aus Tagesschau.de
am 9. 12. 2008, Ausland
unter der Überschrift "Das Schweigen brechen" |
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"Die Täter sollen wissen, sie werden bestraft." |
Tagesschau. de
zitiert Monika Hauser |
| Beschützer als Täter |
"Nicht immer schauen überforderte Schutztruppen nur weg, wenn Frauen Gewalt erleiden. Manche Friedenssoldaten werden selbst zu Tätern. Monika Hauser hat das immer wieder angeprangert. Auf dem Balkan, so Hauser, würden osteuropäische Frauen "versklavt in Zwangsbordellen" leben, und auch Friedensssoldaten oder Mtarbeiter von internationalen Hilfsorganisationen fänden nichts dabei, "hinzugehen und sich für ein paar Dollar ein 14- oder 15-jähriges Mädchen zu kaufen. Und da gehören eben immer auch deutsche Männer dazu." |
weiter zitiert aus Tagesschau.de unter dieser Zwischenüberschrift |
| Das Gift der Gewalt |
Wenn sie heute von einer Auslandsreise zurückkomme, müsse sie zu einer Therapeutin gehen, um mit ihr über das zu reden, was sie gehört habe. Denn, so hat Hauser erfahren, "wir tendieren dazu, immer über unsere eigenen Grenzen zu gehen. Und das Gift der Gewalt wirkt ja auch in uns." |
Zitat von der gleichen Seite, (Schwerpunkt von mir gesetzt - B. K.) |
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