Als ich am 17. 12. 2007 auf diese Seite stieß, hatten 15406 Menschen ihre Unterschrift gegeben.
Im Oktober 2008 waren erst rund eine Viertelmillion Unterschriften zusammengekommen. Darunter sind allein aus China 125 000 Unterschriften, die im März 2008 eingegangen sind. Abgeschlossen wurde die Aktion Ende November schließlich mit mehr als 5 Millionen Unterschriften.
Am Anfang hieß es, wenn 100 000 Unterschriften zusammen kommen, erhält UNIFEM von der UNO 100 000 Dollar, für jede Unterschrift einen Dollar.
Angesichts der Probleme, die UNIFEM lösen helfen will, ist das ein Tropfen auf den heißen Stein.
In Deutschland war diese Aktion weniger bekannt. Es gab kaum deutschsprachige Seiten, die auf diese Aktion hinwiesen. In einem Internet-Forum der Zeitschrift "Publik-Forum" zu diesem Thema beteiligten sich auch einige Männer an dem Gedankenaustausch. Dabei wurde die Tendenz, das Thema herabzuspielen, erkennbar. Eines wurde mir in dieser Diskussion klar: man kann nicht bei so einer Aktion stehen bleiben. Sie mag auf das Problem aufmerksam machen, doch eine Lösung der Probleme kann es auf dieser Ebene nicht geben.
Dafür ist es erforderlich, daß die Männer selbst Gewalt gegen Frauen als vor allem Problem der Männer, die diese Gewalt ausüben, anerkennen und als unhaltbar empfinden. Erst wenn Männer selbst öffentlich für ein Ende dieser Gewalt eintreten, erst wenn Gewalt gegen Frauen nicht als eine Sache des "Rechts" oder der "Ehre" der Männer gesehen wird, wird dieses Problem lösbar sein.