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01. 05. 2009
Hexe
Weibliches Wissen, Denken und Erkennen
Stationen eines "eigen-willigen" Erkenntnisweges
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Frauenpsyche
 

Hexe und Teufel?
Frauenpsyche - Von Kopfbedeckungen, Füßen, kriminellen Defiziten und anderen Abweichungen

Nachdenkenswertes über die weibliche Psyche:
  1. Kopfbedeckungen
  2. Schleier
  3. verkrüppelte Füße und verkrüppelte Seelen
  4. kriminelles Defizit
  5. Wollen Frauen Reichtum?
  6. Was Frauen alles so lieben - angeblich
1. Kopf-Bedeckungen
Meine beiden Großmütter trugen Kopftücher, die eine auch in der Wohnung.  Früher mußten verheiratete Frauen ihr Haar bedecken, mit Hauben. Das mag heute unverständlich sein, mit zunehmendem Alter begreife ich es immer besser: bei älteren Frauen werden die Haare dünn. Da sieht eine Haube nun einmal schöner aus als diese Fusseln. Nicht jede kann sich eine Perücke leisten. Wie es heißt, tragen jüdische Frauen Perücken? Ist das eine religiöse Kopfbedeckung, die sie hier in Deutschland, z. B. als Lehrerin, abzunehmen haben?  Wo ist eigentlich die Grenze zwischen einer religiösen Vorschrift und einer kulturellen Tradition?
Als   der Kopftuchstreit losging hier in Deutschland - und die Emma mit Alice Schwarzer immer vorneweg dabei - habe ich mich in so ein kleines Mädchen mit Kopftuch versetzt: Auf einmal bekommt es gesagt, daß das, was sie von Anfang an so kennt, daß das, was ihre Mutter und ihre Großmutter seit ihrer Kindheit gemacht haben, falsch sei. Schlimmer noch, es ist verboten.  Das kleine Mädchen erfährt auf einmal, daß die Lehrerin nicht mehr unterrichten darf, weil sie Kopftuch trägt. Sie sieht die Nonne und deren "Kopftuch" und erfährt, daß die das durchaus in der Schule tragen darf ...

Ich glaube, die meisten Frauen in Deutschland haben keine Probleme damit, anderen Frauen die Freiheit zu lassen, ihre traditionell oder auch religiös bedingte Kopfbedeckung zu tragen.

Denn erst wenn sich sich selbst davon befreien können, hat es Sinn. Wenn sie es innerlich wollen und nach außen selbst erkämpfen. Es ist formal kein Unterschied, ob ihnen vorgeschrieben wird, ein Kopftuch oder kein Kopftuch zu tragen.
Einmal hörte ich irgendjemanden im Fernsehen sagen, daß diese Frauen erst dann wirklich frei seien, wenn sie im Bikini rumlaufen dürfen. - ?
Es tut sehr weh, wenn ich daran denke, wie hier wieder einmal Männer buchstäblich auf den Köpfen der Frauen ihre Kämpfe austragen - mehr steckt nicht dahinter, hinter diesem ganzen "Kopftuchstreit".
2. Schleier
Vor vielen Jahren amüsierte sich ein Kollege über die Frauen in der Sowjetunion. Er  war in einer der Sowjetrepubliken gewesen, die  sozusagen aus tiefstem Mittelalter in die moderne Zeit geworfen wurde.  Er sagte: "Man muß sich das mal überlegen, 60 Jahre nach der Oktoberrevolution tragen da noch immer 20 Prozent der Frauen einen Schleier!"
Ich sagte: "Sehen Sie es doch mal so: schon 80 Prozent tragen keinen Schleier mehr."
 
Unter  Freiheit verstehe ich die individuelle Entscheidungsfähigkeit über meinen Körper, meine Gesundheit, mein Essen, meine Kleidung, meine Handlungen und Nichthandlungen. Wäre es nicht  im Sinne dieses Freiheitsbegriffes, es den Frauen selbst zu überlassen, wann sie Kopftuch, Perücke oder Schleier tragen wollen und wann nicht?

Man lese einmal Tschingis Aitmatovs Novellen "Der neue Lehrer" oder "Dschamila". Dort wird geschildert, wie das ist, wenn neue kulturelle Auffassungen und alte Traditionen aufeinander treffen
3. verkrüppelte Füße und verkrüppelte Seelen
Die chinesischen Frauen mußten lange Zeit ihre Füße verkrüppeln lassen.  Diese Tradition wurde ziemlich schnell abgeschafft, ob allein durch Diktat (Verbot und Bestrafung) der chinesischen Regierung oder auch durch Einsicht der Mütter, weiß ich nicht. Einmal schrieb die "Emma" über die heute alten Frauen, die noch verkrüppelte Füße haben: daß sie bis heute stolz  auf ihre Füße sind und die jüngeren Frauen mit den groben, plumpen, großen Füßen verachten.
Nun frage ich mich, was diese alten Frauen mit ihren verkrüppelten Füßen und  verkrüppelten Seelen von den Modeopfern unserer Zivilisation  unterscheidet.
4. kriminelles Defizit
Frauen haben nicht so ein technisches Verständnis wie Männer und sind nicht so gut in Mathematik wie diese. Auch ihr räumliches Vorstellungsvermögen hinkt dem der  Männer deutlich hinterher. Für letzteres hat man schon eine Technik entwickelt, an der Frauen dieses Defizit wegtrainieren können.

Frauen haben auch weniger kriminelle Energie als Männer. Zumindest läßt die offizielle Statistik von Verbrechen und Straftätern (ca. 95 Prozent der in Gefängnissen Einsitzenden sind männlich*)  dies vermuten.

Ich hoffe nur, es kommt niemand auf die Idee, ein Trainingsgerät für Frauen zu entwickeln, an dem sie dieses Defizit ebenfalls überwinden können.

 
 
*Diese Zahl ist nicht korrekt: die Zahlen vom August 2008 für Sachsen-Anhalt sahen so aus:
Es gab 2180 Männer und 88 Frauen als Strafgefangene. Von den  2268 Gefangenen  insgesamt beträgt also der Frauenanteil exakt 3,88 Prozent - oder andersherum der Männeranteil 96,12 Prozent.
gefunden in der MZ vom 8. 10. 2008, S. 2
 
5. Wollen Frauen Reichtum?
Beyoncé Knowles, eine der "Dreamgirls" -
"kann die finanzielle Seite ihres Erfolges  nicht wirklich genießen. Sie schäme sich für das viele Geld, das sie verdiene, sagte die Schauspielerin und Sängerin laut Onlineausgaber der "Sun".
so stehts in der MZ vom 9. 3. 2007 auf S. 24
 
6. Was Frauen so alles lieben - angeblich
Angeblich haben sogar zwei Studien - eine genügt wohl nicht für diesen Schwachsinn - bestätigt, daß Frauen "böse Männer lieben". Sie wurde  - vorsichtshalber ? - in Mexiko gemacht. Warum der folgende Text hier veröffentlicht wurde, darüber kann jede(r)  denken, was er oder sie will. Hier der  Text im Wortlaut:

Frauen lieben böse Männer
Befragung in Mexiko
Düsseldorf / MZ.
Böse Jungs bekommen mehr Frauen ab als die netten. Diese lang gehegte Vermutung wird nun durch zwei Studien bestätigt. Dabei ist böse nicht gleich böse.  Vielmehr macht es die Mischung aus, die Männer begehrenswert macht.  Die Wissenschaftler der  der New Mexico University in Las Cruces sprechen dabei von  "Dark triad", der dunklen Dreifaltigkeit. Sie bestehe aus der Selbstbesessenheit eines Narzissten,  dem impulsiven, gefahrsuchenden Verhalten eines Psychopathen und der hinterlistigen und ausbeuterischen Natur  eines Machiavellisten. Allerdings dürfe diese Mischung nicht zu stark sein.
so stehts in der MZ vom 28. 06. 2008, S.  V10
 

Dieser Text verdient es, genauer analysiert zu werden. Was Frauen wirklich lieben sind nämlich diese Eigenschaften im "positiven" Bereich: Tatkraft, Souveränität, Entschlossenheit in der Durchsetzung kluger Entscheidungen,
Risikobereitschaft, etwas Neues zu wagen (z. B. Wissenschaftler, Techniker, Sportler),
und die Fähigkeit, andere für die eigenen Ideen zu begeistern und zum Mitmachen anzuregen, sind sehr gefragt.
Auch Ausdauer und die Fähigkeit, sich bei Fehlschlägen nicht entmutigen zu lassen,
der Glaube an eine (gute) Idee,
Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft (der klassische Held, der die Jungfrau rettet)  - das alles sind Eigenschaften, die viel stärker ziehen, wenn Frauen ihr Bild von einem Traummann malen. Doch wo sind solche Männer zu finden?
Ich bin zwar kein Wissenschaftler, sondern "nur" eine Wissenschaftlerin, und ich habe auch keine zwei Studien hierüber gemacht. Ich kenne  aber meine Vorstellungen und die anderer Frauen von ihren Traummännern. Keine, nicht eine einzige, will einen Psychopathen. Einige, die solche Typen wie die oben geschilderten als Partner hatten, sind mit Glück aus der Beziehung wieder rausgekommen - mit viel Leid, Schmerz, Verzweiflung.
Unter den alleinstehenden Männern sind solche "bösen" Typen häufiger als unter den Verheirateten: das ist eine Vermutung aus Erfahrungen und Vergleichen im persönlichen Umfeld, die ich natürlich nicht wissenschaftlich belegen kann. Aber vielleicht finanziert ja mal einer eine Studie zu dieser These.
So schlecht, wie in der Studie Männer beschrieben werden, sind außerdem nur ein paar "Randexemplare". Die meisten Männer sind besser als ihr Ruf!
 
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