| 1. Was Männer "geil" macht |
| "Männer sehen Frauen in sexualisierter Darstellung als Objekte" |
So war die Überschrift des Beitrages, den ich hier gern in voller Länger wiedergeben würde, jedoch Bedenken wegen der Urheberrechte habe. Andererseits weiß ich nicht, ob er inzwischen noch abgerufen werden kann. Daher zitiere ich nur einige wenige Aussagen und biete an, den vollen Text auf Anfrage individuell weiter zu geben. |
gefunden in www.diestandard.at mit Datum 19. 2. 2009, Rubrik Wissenschaft |
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US-ForscherInnen weisen nach, dass Bikini-Bilder bei Männern Gehirnregionen aktivieren, die für Werkzeuggebrauch zuständig sind |
- die "kleine" Überschrift |
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Es geht um eine Studie der Universität Princton, um den "wissenschaftlichen Beweis" dieser Aussage aus der Überschrift. Das meint, es wurden die Gehirnströme der Männer gemessen bzw. Untersuchungen mittels Magnetresonanztomographie durchgeführt, denen verschiedene Fotos von Männern und Frauen mit und ohne Abbildung des Kopfes bzw. mit unterschiedlicher Bekleidung vorgelegt wurden. Zitat aus dem Artikel: |
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Im Gegensatz zu den anderen Bildern lösten die Bikini-Bilder Aktivität in denjenigen Gehirnregionen aus, die für manipulierbare Objekte und für den Werkzeuggebrauch zuständig sind. Regionen für gegenseitiges Einfühlungsvermögen und Verständnis blieben hingegen wenig genutzt. |
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Eine Wissenschaftlerin schlußfolgert daraus: |
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"Männer sehen Frauen in sexualisierter Darstellung kaum als Personen mit eigenen Wünschen und Absichten", resümiert die Forschungsleiterin Susan Fiske ihre Untersuchungen. |
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Ich fürchte, Frau Fiske hat hier ihr Vorurteil in die Messungen getragen. Meiner Meinung nach sind sich Männer natürlich durchaus bewußt, daß diese Abbildungen nichts mit ihrem realen Leben zu tun haben. Vermutlich reagieren selbst die Hirnregionen von Männern, die in glücklichen, sexuell befriedigenden Beziehungen leben und die ihre Partnerinnen achten und lieben, so, wie in der Studie nachgewiesen. |
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| Was besagt das nun? |
Das besagt doch nur, daß die biologische Prägung funktioniert! Das hat nichts mit freiem Willen und gar nichts mit Moral zu tun, das ist genau so ein biologischer Fakt wie die Notwendigkeit, atmen, trinken, essen zu müssen.
Es wird meiner Meinung viel zu wenig darüber nachgedacht, wie wichtig diese biologische Prägung für das Überleben der Menschheit ist. |
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Es heißt am Ende des Artikels, daß beabsichtigt ist, eine ähnliche Studie mit Frauen zu machen.
Darunter gibt es dann einige Kommentare zu dem Artikel, in denen sich vorwiegend Männer über dessen Aussagen amüsieren.
Einer schreibt z. B.:
| "Also, ich denke |
immer nur an die inneren Werte der abgebildeten Frau. Stelle mir einen Spaziergang im Regen mit der Abgebildeten vor, wie lange wir die späteren gemeinsamen Kinder fernsehen lassen, ob wir einen Kombi oder SUV fahren werden und wie wir die Pension gemeinsam unter Palmen geniessen werden." |
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