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31. 12. 2008
Hexe
Weibliches Wissen, Denken und Erkennen
Stationen eines "eigen-willigen" Erkenntnisweges
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Die Physikerin Selbst denken männl. + weibl. Fridolin Die weise Alte Das Klatschweib
Die Physikerin
 
 

Die Physikerin

Auf dieser und den weiterführenden Seiten will ich nicht nur  beschreiben, wie es dazu kam, daß ich mich für diesen "frauen-untypischen" bzw. "typisch männlichen" Beruf des Physikers (der Physikerin) entschied,  ich will auch über einige Erlebnisse auf diesem Weg  berichten, die prägend für mein weiteres Leben wurden und deren Bedeutung mir teilweise erst heute, im Alter, erkennbar wird.

1. Einleitung
Ist eine Physikerin ein richtiger Physiker? - Warum stellt sich diese Frage überhaupt? Warum nenne ich es eine "doppelte Abweichung", Frau und Physiker zu sein? Warum haben so wenig Frauen Interesse an Mathematik, Naturwissenschaften und Technik?
2. Kleine Bemerkungen zu den weiterführenden Seiten

1. Einleitung 
Ist eine Physikerin ein richtiger Physiker? - Warum stellt sich diese Frage überhaupt?
Warum nenne ich es eine "doppelte Abweichung", Frau und Physiker zu sein?
Warum haben so wenig Frauen Interesse an Mathematik, Naturwissenschaften und Technik?
Ist eine Physikerin ein richtiger Physiker?
Ja, warum frage ich überhaupt, ob eine Physikerin ein "richtiger" Physiker sei?

Zum ersten Mal dachte ich darüber nach, als mir eine Feministin sagte: "Frau Krüger, Sie sind kein Physiker, Sie sind eine Physikerin!"    Ihre Bemerkung forderte geradezu heraus, diese Frage zu stellen:  Ist eine Physikerin ein richtiger Physiker oder nicht? Diese Frage erhält sofort eine andere Bedeutung, wenn man beispielsweise so fragt:
Was bringen Frauen - die ja erklärtermaßen anders denken als Männer - ganz spezifisch in die Denkmethode und damit in die Inhalte der Physik ein? Oder können Frauen nur dann und dort als Physikerin ernst genommen werden, wenn sie ihre weibliche Denkweise abschalten und "wie ein Mann denken"?

Genau dieser Frage versuche ich auf den Grund zu gehen - in fast allen Themen auf dieser Webseite.
 
Die doppelte Abweichung
Warum nenne ich es eine "doppelte Abweichung", Frau und Physiker zu sein ?
Die "doppelte Abweichung von der Norm" war das Thema des Kongresses "Frauen in Naturwissenschaft und Technik" im Jahr 2003 in Berlin - FiNuT 2003.  Dieser Kongreß stellte zur Diskussion, daß Frauen in Naturwissenschaft und Technik in traditionellen Männerberufen eine "Abweichung" vom "Normalen" sind, andererseits auch als Frau von anderen Frauen durch diese Berufswahl "abweichen".   Man kann dieses Problem in der Frage zuspitzen: Ist eine Physikerin also ein Mannweib oder weder Mann noch Weib?
 
Das Desinteresse  der Frauen
Warum haben die meisten Frauen  wenig oder kein Interesse an Mathematik, Naturwissenschaften und Technik?   Eben diese Erfahrung habe ich selbst in Frauengesprächen gemacht: es ist  so gut wie unmöglich, mit Frauen außerhalb dieser Berufsgruppen über Mathematik und Physik zu reden. Der Horror, den die meisten bei diesen Themen empfinden, ist unübersehbar. Die "normale" Reaktion ist, daß sie mit Bemerkungen wie "Diese Fächer haben mich schon in der Schule nicht interessiert" oder "Davon habe ich keine Ahnung, da habe ich in der Schule mit Mühe und Not die Leistungskontrollen (!) überstanden." jedes Gespräch abbrechen.    Irgendwann entdeckte ich, warum das so ist .....
Doch es war ein langer Weg, dieses  "andere Denken der Frauen", besser gesagt, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Denkens von Männern und Frauen zu erkennen.  Erst spät, vor reichlich 10 Jahren, begriff ich,  daß mein ganzes Leben von diesem Weg bestimmt war,  daß er bereits begonnen hatte, als ich vier Jahren alt war, und  daß an seinem Anfang eine Puppe namens Fridolin stand.
Einige Stationen dieses Weges schildere ich auf den folgenden Seiten.
 
Das gemeinsame Desinteresse von Männern und Frauen
Warum ist es den meisten Männern und  Frauen egal, daß sich so wenig Frauen für Wissenschaft und Technik interessieren?

Nicht einmal die "Emma" hat ein Interesse an Frauen in Naturwissenschaft und Technik, selten genug wird über dieses Thema berichtet, wichtige aktuelle Ereignisse wie Physikerinnentagungen und Kongresse von Frauen in Naturwissenschaft und Technik werden nur gelegentlich erwähnt - und dann nicht so, daß Frauen angeregt werden könnten, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.
Lieber kämpft Alice Schwarzer dafür, daß Frauen gleichberechtigt in der Bundeswehr das Tötungshandwerk lernen dürfen.

Daß Männer nach wie vor kein oder kaum ein Interesse  daran haben, Frauen gleichermaßen in Wissenschaft und Technik einzubeziehen, haben sie in der Geschichte ausreichend bewiesen.  Sie betrachten diese Bereiche auch heute noch als Männerdomaine, in der Männer nun einmal besser  als Frauen sind.
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2. Kleine Bemerkungen zu den weiterführenden Seiten  
Träume Meine Träume 
Kindheit - "Und sie bewegt sich doch!" - eine verhaßte Berufsausbildung - Wünschelrute und Perpetuum mobile - wie es dazu kam, daß ich Physik studieren wollte.
Nie habe ich davon geträumt, einmal Bundeskanzlerin zu werden, Ehrenwort!
Mathematik
Meine Erfahrungen mit der Mathematik
Wie der Satz eines Mathematiklehrers "Jungen sind besser in Mathematik als Mädchen" mich herausforderte und wie Lehrer mich daran hindern wollten, Physik zu studieren
Lernen
zwischen Neugier und Leistungsdruck
Studium
Mein Studium an der TU Dresden
zwischen Wissensdurst und Frust. Es geht um die Frage: Bin ich eine "Hexe"? und um einen neuen Traum: dem Traum von einem Philosophiestudium
Denkanstöße über Denkanstöße ..
Gottbild
Meine  andere Erkenntnisebene, die "nichtwissenschaftliche"
Warum ich froh bin, daß ich als Kind zum christlichen Glauben  gezwungen wurde, wie ich meinen Glauben an Gott verlor und wie ich irgendwann merkte, daß das noch nicht "der Weisheit letzter Schluß" ist
Wer braucht
(k)einen Gott?
(frei nach Bertolt Brecht)
Mannweib
Die Fragen, ob ich ein Mannweib, keine "richtige Frau" bin,
wenn ich Physik studiere.   Außerdem frage ich mich: Bin ich  ein Physiker oder eine Physikerin? Über den Stolz, "wie ein Mann zu denken"  und über die späte Entdeckung meiner weiblichen Seite.
 
Mangel + Fülle
Die Erfahrungen  von Mangel, Not und Fülle- eine Schule fürs Leben
Meine Erfahrungen wären nur unvollständig wiedergegeben, wenn ich nicht auch  die der materiellen Not im Alltag und  die  eines geistigen Reichtums sowie deren kindliche Reflexion erwähnen würde.
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