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01. 05. 2009
Hexe
Weibliches Wissen, Denken und Erkennen
Stationen eines "eigen-willigen" Erkenntnisweges
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Mannweib
Mannweib? - Meine männliche und meine weibliche Seite

Auch wenn ich in jungen Jahren hin und wieder meinte, wie ein Mann zu denken, habe ich nie über meine "männliche Seite" nachgedacht. Diese Formulierung kam erst nach der Wende, auch im Zusammenhang mit Texten, die sich mit der "weiblichen Seite" des Mannes befaßten, in meinen Sprachschatz.  Ausschlaggebend war jedoch ausgerechnet eine Feministin, die mich  in sehr diktatorischer Weise auf diese Frage (siehe 1.) stieß:

  1. Bin ich ein Physiker oder eine Physikerin?
  2. Ist es "unweiblich", sich als Frau  mit Mathematik, Naturwissenschaften und Technik zu beschäftigen?
  3. Die "männliche" Erziehung
  4. Kann eine Frau, konnte ich wirklich "wie ein Mann denken"?
  5. Wie ich doch noch meine "weibliche Seite" entdeckte
  6. Penisneid
  7. Wie ernst nehmen Männer  das Wissen von Frauen?
1. Physiker oder (nur) Physikerin?
Schmerzhaft wurde ich vor einigen Jahren von einer Feministin (!) darauf aufmerksam gemacht, daß ich kein Physiker bin. Frau Dr. P. sagte zu mir:
"Frau Krüger, Sie sind kein Physiker. Sie sind eine Physikerin!"
 Fortan achtete sie streng darauf, daß ich auch ja die weibliche Endung bei meiner Berufsbezeichnung nicht vergaß. Ich sah auf mein Diplom: dort stand "Physiker" und nicht "Physikerin". Eine schwere Identitätskrise bahnte sich an....   

Was unterscheidet einen männlichen Physiker und eine Physikerin voneinander? Ist der geschlechtliche Unterschied wesentlich, so daß sich eine neue Identität ergibt?
Könnte die Absicht von Feministinnen, Frauen in ihren Berufen sichtbar zu machen, sich genau in das Gegenteil verkehren, daß Frauenfeinde und bekennende Anti-Feministen sagen können:
"Frau Krüger, Sie sind kein (richtiger) Physiker. Sie sind doch nur (bloß) eine Physikerin!" - ?

Kleiner Einschub - eine Sprachbetrachtung:
Das Problem der deutschen Sprache ist, daß es in diesem Fall keinen geschlechtsneutralen Oberbegriff gibt (so wie es bei z. B. Rind - Stier - Kuh - Kalb ist: Rind sagt nichts über das Geschlecht des konkreten Tieres aus.).

Der Oberbegriff und die Bezeichnung für den männlichen Träger dieses Begriffes fallen bei Berufsbezeichnungen zusammen. Eigentlich ist es ja so entstanden:
männliche Endung "-er",
weibliche Endung "-se" ( für  "sie").
Die "-erin" war nur die Frau des "-er"
Die "Luth-erin" war die Frau des "Luther".

In den - mehr oder weniger abwertend gebrauchten - älteren, echten weiblichen Beruf-Bezeichnungen klingt  die alte Sprachbildung noch an:
Tippse, Frisöse, Masseuse, ..
In dieser Form könnte man zwischen "Physiker" und "Physikse" unterscheiden. Aber damit wäre das Problem auch nicht lösbar - nach wie vor sind Frauen in der Naturwissenschaft kaum sichtbar, unterrepräsentiert: Daran haben alle "Endungs-Kriege" nichts geändert.

Im konkreten Einzelfall  kann natürlich z. B. gesagt werden: "Jetzt spricht die Physikerin, Frau Müller."  oder: "Als nächster Physiker ergreift Frau Müller das Wort." Die Formulierung "Als nächste Physikerin ergreift Frau Müller das Wort." hat eine ganz andere Aussage als der vorherige Satz. Denkbar wäre auch: "Die nächste Rednerin, Frau Müller, ist von Beruf Physiker."   
Schon deshalb muß man also beide Varianten zulassen: für eine Frau ist sowohl die Bezeichnung Physiker  als auch die Bezeichnung Physikerin  korrekt und es liegt im sprachlichen Feingefühl des Sprechers oder Schreibers, welche Version er oder sie in  einer konkreten   Situtation  für geeigneter hält. 

Auch Frau Merkel ist letztlich eine(r) der deutschen Bundeskanzler. Sie als erste Bundeskanzlerin nicht zugleich der erste Bundeskanzler. Man muß sehr genau unterscheiden in den Formulierungen wie z. B. "Frau Merkel hat sich als erste Bundeskanzlerin einen Namen gemacht." oder "Frau Merkel  ist die beste Bundeskanzlerin Deutschlands."
oder
"Frau Merkel ist der beste Bundeskanzler, den Deutschland je hatte."
(Den letzten Satz betrachte ich nicht als auf seinen Wahrheitsgehalt zu überprüfende  Aussage, sondern nur als formales Beispiel. Wollte man das aussagen, käme man jedenfalls nicht um die männliche Bezeichnung herum. )

2. Ist es "unweiblich", sich mit Mathematik, Physik und Technik zu befassen?
Hatten wir damals in der DDR noch angenommen, daß die Ausgrenzungen von Frauen und Mädchen aus naturwissenschaftlichen Studienrichtungen und technischen Berufen eher historisch als biologisch bedingt war, zeigte sich auch in den Jahren nach meinem Studium (nach 1974 bis 1989, zur "Wende") und erst recht im heutigen Deutschland, daß Frauen nur in Ausnahmefällen Zugang zu diesen Wissenschaften finden.
Liegen hier also doch biologisch schwerwiegende Unterschiede vor, die Mädchen daran hindern, sich für naturwissenschaftlich-technische Berufe zu entscheiden?
Oder könnte man den Spieß auch umdrehen und sagen, die heutigen Naturwissenschaften und die Technik sind so, wie sie sind, weil sei einseitig-halb wesentlich von Männern geprägt wurden und das weibliche Denken in ihnen bisher nicht berücksichtigt wurde?
Die Antwort auf diese Frage habe ich in den vergangenen Jahren gesucht und biete sie an verschiedenen Stellen diese Webseite - jeweils aus unterschiedlichem Blickwinkel - an.  

Aktuell gelten jedenfalls Berufe in Naturwissenschaft und Technik nach wie vor als "Männerdomaine" - auch und gerade im Selbstverständnis der Männer.

Die Frage ist immer noch offen, ob sie es bleiben müssen.
3. Die "männliche" Erziehung
Meine Mutter war vor meinem 2. Geburtstag gestorben, mein Vater war verantwortlich für die  Erziehung seiner beiden Töchter. Zwar legte er die Tagesarbeit in die Hände der beiden Großmütter, doch die waren noch aus der alten Zeit, im 19. Jahrhundert geboren.

Er erzog uns völlig "unweiblich": Schmuck, schöne Kleidung, Kosmetik waren verpönt. Er verbot es nicht, dann hätten wir es ja aus Trotz versucht. Er spottete so sehr  über diesen Schnickschnack, daß ich mich geschämt hätte, solche Wünsche zu haben. Doch sie kamen mir gar nicht erst, denn ich war von klein auf so sehr darauf getrimmt,  ihm zu gehorchen, ihm zu glauben, daß alles, was er sagte, richtig sei, daß ich mir seinen Standpunkt völlig zu eigen gemacht hatte.  So legte ich auf Äußerlichkeiten keinen Wert, hatte diesbezüglich nicht die mädchentypischen Wünsche.   Auch waren unsere finanziellen "Spielräume" so gering, daß für schöne Sachen nichts übrig blieb. Statt aufzubegehren fand ich mich mit der Situation ab. Was hätte ich sonst tun sollen? Das aus heutiger Sicht Interessanteste war wohl, daß mir dabei nichts fehlte: ich war nicht wirklich unglücklich darüber, keine so schönen Sachen zu haben wie die anderen Mädchen.

Einmal zeigte mir eine Freundin ihren überquellenden Kleiderschrank: ca. 40 Kleider, 20 Paar Schuhe. Ich weiß noch, daß ich ziemlich verdutzt war und mich wunderte, warum man so viele  Sachen hat, wozu man so viel Zeug überhaupt braucht. Ich glaube, Männer verstehen, was ich meine, den meisten ist es auch nicht so wichtig, wie viel und was sie zum Anziehen haben. Hierin war  ich also schon eher männlich als weiblich geprägt (!)
Als ich 17 Jahre alt war, schenkte mir ein Verehrer einen Augenbrauenstift. Doch ich fand es albern, mich "anzumalen". "Eine deutsche Frau, ein deutsches Mädchen tut so etwas nicht!" hatte mein Vater gesagt und sein Wort war mir heilig. Mein Vater konnte tun und lassen, was er wollte, ich liebte ihn und erkannte seine Autorität an: "Du sollst den Mann (den Vater) ehren!" war mir in Fleisch und Blut übergegangen.

Bitte lachen Sie nicht ungläubig. Es war wirklich so: einerseits  war meine "weibliche" Seite durch die Erziehung meines Vaters ziemlich unterdrückt worden, andererseits war ich in totaler Hörigkeit gegenüber der Autorität des Mannes erzogen.
Mit fatalen Konsequenzen ...
4. Kann eine  Frau, konnte ich wirklich "wie ein Mann denken" ?
Nein, wie eine "normale" Frau dachte ich nicht, doch "wie ein Mann" habe ich wohl trotzdem nicht  wirklich gedacht. Ich glaubte nur, so zu denken. Denn komischerweise erlebte ich gerade bei  den meisten Männern wenig von dem postulierten rational-logischen Denken, das ihnen nachgesagt wurde. Im Gegenteil: ich  machte die Erfahrung, daß auch  unter den Männern nur sehr wenige diese Denkweise beherrschen!
 
 
Es sind sehr  enge Bahnen, sehr beschränkte Gleise, auf denen männliches Denken sich bewegt: "Vögele es oder töte es!" macht zumindest diese "Schmalspur des Denkens" anschaulich.
Nachdem ich diese von Ken Wilber stammende Zusammenfassung männlicher  Denkweise erst einmal gelesen hatte, war mir endgültig klar, daß es mir fast unmöglich ist, mich in die Denk- und Empfindungswelt eines Mannes hineinzuversetzten und daß die Fähigkeit zum angeblich "männlichen" rationalen, logischen Denken allein  noch kein Maßstab dafür ist, "wie ein Mann" denken zu können.
siehe auch
Wilber, K.

 
Endlich begriff ich: Dieses rational-logische Denken ist bei Männern und Frauen gleichermaßen vorhanden, die Fähigkeit hierzu ist geschlechtsunabhängig, individuell verschieden ausgeprägt. Bei kleinen Jungen wird diese Fähigkeit stärker bewundert und gefördert als bei kleinen Mädchen, denen man immer wieder sagt, daß es viel wichtiger ist, schön zu sein und seine Zeit in Schönheitspflege statt in Geistpflege zu investieren.
5. Wie ich doch noch meine "weibliche" Seite entdeckte
Es  begann erst nach der Wende: eine Freundin hatte mich eingeladen, zum Tag der Offenen Tür mit ins ZEGG nach Belzig zu kommen. Dort las ich von "weiblicher Spiritualität". Die "Thesen für eine neue Frauenbewegung" von Sabine Lichtenfels, die so wohltuend anders klangen als die feministischen Kampfparolen, fielen mir auf. Darin ging es um eine "Beendigung des Geschlechterkampfes" und um eine "neue Kultur" im Umgang von Mann und Frau. Später kam die Zeitschrift "Eine weibliche Stimme - für eine Politik des Herzens" hinzu. Eigenartige, so ganz andere Frauen waren das, die mir da begegneten und eine so ganz andere Denkweise praktizierten, als ich sich kannte.

Auch das Lexikon "Das geheime Wissen der Frauen" half mir, diese "weibliche Seite" überhaupt erst wahrzunehmen. Damit meine ich, rational darüber nachzudenken, was "weiblich sein" wirklich heißt, auch in Sachen spezifischer weiblicher Erkenntnisfähigkeit:
daß es ein "weibliches" Wissen gibt, das man uns vorenthalten hatte.
 
Hier will ich stellvertretend für vieles  vorenthaltenes "typisch weibliches Wissen" ein Beispiel nennen: Als ich die Kopplung des monatlichen Regelzyklus an die Mondphasen begriff (nicht weil man es mir gesagt hatte, sondern weil es mir eines Tages bewußt wurde, daß da ein Zusammenhang bestehen muß), war ich fassungslos: Wieso wurden wir als Mädchen nicht über diesen wesentlichen Zusammenhang aufgeklärt? Im Gegenteil: man hatte im "wissenschaftlichen" Schulunterricht ausdrücklich versucht, uns beizubringen, daß der Mond eben keinen Einfluß auf die menschliche Biologie und Psyche habe.

Hier ein kleines Beispiel aus dem Alltag, natürlich ohne die geringste "wissenschaftliche Beweiskraft":
Meine Tochter erzählte mir während ihrer Lehre zur Einzelhandels-Kauffrau im Drogeriebereich, daß sie von den älteren Kolleginnen darauf aufmerksam gemacht wurde, daß kurz vorm Vollmond die meisten Binden und Tampons gekauft würden, "weil da trotz Pille immer noch die meisten Frauen ihre Regel bekommen". Es ging darum, in dieser Zeit die entsprechenden Regale besonders im Auge zu behalten und rechtzeitig wieder zu füllen.
Diese Thesen halte ich für so interessant für weibliches Wissen, Denken und Erkennen, daß ich sie in diese Website übernommen habe: Lichtenfels, S.
Wesentlich hat mich diese Zeitschrift angeregt,  über die Beziehung von "Frau und Zukunft"   nachzudenken.
Ein Ergebnis ist meine andere Website www.heitere-zukunft.de:zur WEB-Seite www.heitere-zukunft.de

"Das geheime Wissen der Frauen" - siehe Kürzel "Frauenlex" in
Quellen
6. Penisneid
Später lernte ich noch mehr Dinge kennen, die man uns Frauen einzureden versuchte mit der ganzen Macht  wissenschaftlich-männlicher Autorität:
Als ich zum ersten Mal das Wort "Penisneid" hörte - es war lange nach der Wende, ich war  bereits älter als 40 Jahre - glaubte ich, damit  sei ein Problem unter Männern gemeint.

Zwar konnte ich mich noch an den "Kleinmädchenwitz" erinnern, in dem zwei  sehr kleine Kinder, Junge und Mädchen, sich nackt betrachten, bis der "kleine Unterschied" dem Mädchen auffällt und sie zu weinen anfängt, weil sie "das" nicht hat. Der Junge tröstet sie: "Bis  man tille, das pommt noch."  Doch sollte damit ein generelles Problem der kleinen Mädchen belächelt werden?  Sollten wir Frauen wirklich neidisch auf dieses Anhängsel der Männer sein? Vielleicht hatte ich meinen Penisneid verpaßt oder übersehen?

Auch die Tests bei anderen "gelernten" DDR-Frauen ergab: sie hatten das Wort nie gehört, vermuteten das gleiche wie ich, daß Männer sich darum stritten, wer "den Größten" habe,   und guckten ganz erstaunt, als sie hörten, daß dieser Neid uns Frauen unterstellt wurde.

Bis schließlich eine Feministin die Antwort fand: "Das hat der Freud doch nur als Ersatz für den Gebärneid der Männer erfunden." Das fand ich ziemlich logisch und damit war das Thema für mich erledigt.
Nein, nicht ganz, denn ein Gedanken war natürlich nicht mehr zu vergessen: "Was erzählen die Männer uns Frauen noch alles, um uns ihre angebliche Überlegenheit  einzureden? Warum erfinden sie so etwas wie diesen "Penisneid"? Haben sie vielleicht wirklich Minderwertigkeitkomplexe uns Frauen gegenüber?

Ich bekenne heute nach allem, was ich von Männern und Frauen weiß: nachdem ich die weibliche Art des Wissens, Denkens und Erkennens erst spät erkannte und verstehen lernte: Ich bin äußerst glücklich, als Frau auf die Welt gekommen zu sein - trotz all der Nachteile in der Gesellschaft!
Ich halte das weibliche Denken und Empfinden, die Erkenntnismöglichkeiten der Frauen für wesentlich intensiver und beglückender als das männliche Denken, Empfinden und Erkennen.
Am Rande:
das Wort "Penisneid" steht im Duden unter Penis. Im DDR-Duden war dieses Wort nicht zu finden.





7. Wie ernst nehmen Männer das Wissen von Frauen?
Sie kennen  sicher die Geschichte aus "Der kleine Prinz" von dem Astronom, der einen neuen Stern entdeckt hatte und nur deshalb international kein Gehör fand, weil seine Kleidung nicht dem europäischen Standard entsprach?  Erst als er europäische, also fremde Kleidung trug, wurde er angehört.

So ähnlich - erscheint es mir jedenfalls -  geht es auch heute noch Frauen in der Wissenschaft:
sie   müssen  sich der Denkweise der Männer anpassen. Sie müssen in der Sprache der Männer reden und nur auf Themen zu sprechen kommen, die von Männern als wichtig angesehen werden.  Andere  Themen und Darstellungsweisen werden von  männlicher Seite einfach nicht wahrgenommen, es interessiert Männer einfach nicht, ob Frauen da in ihrem anderen Wissen und  Denken vielleicht etwas  auch für Männer, für die Wissenschaft wichtiges mitteilen könnten.
 
Wenn ich das schreibe, dann kann ich  auf diverse Reaktionen von Männern verweisen wie diese hier:
"Erstaunlich, wie klug man mit Ihnen reden kann, das kenne ich sonst nicht von Frauen." - Das bezog sich auf ein Gespräch über Themen, die Männer bevorzugen und für die Frauen normalerweise kein Interesse haben. Konnte dieser Mann sein Lob nur loswerden, indem er mein ganzes Geschlecht "schlecht" machte? Sollte ich ihm sagen, daß ich ihm diese Bemerkung so ähnlich zurückgeben könnte? Etwa in der Art, daß es für mich noch viel, viel schwerer ist, einen Mann zu finden, mit dem man ein interessantes, kluges Gespräch führen kann?

Als ich erstmals bei einem Mann (Fritjof Capra in "Wendezeit") die Meinung fand, das Wissen der Frauen (stärker) mit einzubeziehen in die Diskussion zur Zukunftsgestaltung usw., stutzte ich und freute  mich schon. Doch dann fiel mir auf, daß auch Herr Capra nur solches Wissen von Frauen lobte und gelten ließ, das seinem männlichen Wissen entsprach. Vom "geheimen Wissen der Frauen" hatte auch er keine Ahnung.

Später  erzählte mir eine ältere Frau, daß es auch für sie sehr schwer ist, mit Männern zu reden, weil da irgendwo eine Grenze des Verstehens ist, die Männer, selbst die klügsten und besten, nicht überschreiten können, selbst wenn sie es wollten. Sie sagte noch, daß sie diese Erfahrung mit mehreren Freundinnen teilt.

Da begriff ich das Problem als ein allgemeines. Was  heißt das aber? .....
Marie von Ebner-Eschenbach:
Eine kluge Frau hat Millionen geborener Feinde - alle dummen Männer.
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