Es gibt ein paar Freunde, die mich in den vergangenen Jahren moralisch unterstützt haben und mir immer wieder versicherten, daß meine Arbeit wichtig und richtig sei. Inzwischen kann ich immer besser überblicken, wie wichtig ihre Hilfe war. Einige halfen mir auch finanziell, so weit es in ihren Möglichkeiten stand. Sehr wichtig waren die Gespräche und die Anregungen, die ich von ihnen erhalten habe. Mit riesiger Geduld ertrugen sie, wenn ich oft nichts anderes mehr im Kopf hatte als diese Arbeit und nur noch von "Fridolin" erzählte. ...
An erster Stelle möchte ich meine Freundin Gisela Samland nennen. Sie hat manches Mal mehr an den Sinn meiner Arbeit geglaubt als ich selbst, mir immer wieder Mut und Hoffnung gemacht, meine Arbeiten könnten sich eines Tages doch als nützlich erweisen. Obwohl sie selbst arbeitslos ist und jeden Euro zweimal umdrehen muß, ehe sie ihn ausgibt, hat sie mir oft finanziell beigestanden. Ich danke Dir von ganzem Herzen, liebe Gisela.
Eine sehr große Hilfe war und ist mir meine Tochter Jana
. Als es im Dezember 2005 darum ging, meine Arbeiten ins Netz zu stellen, mein alter Computer dem aber nicht gewachsen war, hat sie mir zum Beispiel einen Laptop geschenkt. Danke, Töchterchen. DDLM.
An dieser Stelle sei auch mein inzwischen verstorbener Vater Kurt Nitsche genannt. Nicht nur, daß er mich als Kind neugierig gemacht hatte mit seinem Versuch, ein Perpetuum mobile bauen zu wollen, er hat mir oft Mut gemacht, wenn es schien, als hätten sich die Umstände gegen mich verschworen. Außerdem hat er mich finanziell unterstützt. Diese Hilfe ermöglichte es mir z. B. im Jahr 2003 zum Kongreß "Frauen in Naturwissenschaft und Technik" und zur Physikerinnentagung fahren zu können. Danke, Großväterchen.
Zwei Helfer, die anonym bleiben wollen, gaben mir im Dezember mit ihrem Zuspruch und ihrer finanziellen Starthilfe (dem "Zündfunken") die Möglichkeit, diese Webseite ins Netz zu stellen. Ohne sie hätte ich wohl immer noch allein im stillen Kämmerlein gearbeitet. Ich danke Euch beiden sehr dafür!
Da war auch noch Fredo H., ein eigenwiliger Geist und zwiespältiger Mann. Vielen Frauen hat er das Herz gebrochen. Doch er war kein "schlechter Kerl". Ich denke, vieles geschah aus Unwissenheit und Hilflosigkeit. Wir beide waren mehr als 25 Jahre Jahre lang gute Freude. Einmal sagte er zu mir: "Brunhild, du bist meine einzige Freundin, mit der ich nicht geschlafen habe." Das machte unsere Beziehung sehr frei und großzügig. Von ihm habe ich sehr viel lernen können darüber, wie Männer denken und fühlen. Er ist inzwischen einsam und verlassen gestorben. Oft haben wir über spannende Fragen, gelegentlich auch über meine Arbeiten diskutiert. Auch er machte mir Mut und half mir ab und zu finanziell.
Ganz besondere Anregungen hat mir ein weiterer guter Freund gegeben, den ich seit Mitte der 90er Jahre kenne: Heinz Lensch. Auch mit ihm erlebte ich, daß eine Freundschaft zwischen Mann und Frau sehr gut möglich ist. Mit seiner Hilfe habe ich gelernt, auf vieles zu achten, was die Fähigkeiten des Denkens und Erkennens selbst betrifft. Sein Wissen und seine Anregungen erwiesen sich als von unvorstellbarer Wichtigkeit dafür, zu erkennen, WIE ich erkenne. Darüber hinaus hat er mich jahrelang kostenlos in Sachen Computer beraten. Als ich dann Anfang des Jahres 2006, da mir FrontPage nicht zusagte, einen geeigneten Editor suchte, machte er mich auf Dreamweaver 8 aufmerksam. Das war meine Rettung. Danke auch Dir, Heinz!
Durch die Unterstützung von "Jim", einem wildfremden Menschen, der auf meine Webseiten aufmerksam geworden war, konnte ich im Jahr 2007 zur Physikerinnentagung fahren und dort meine Seite www.eine-weibliche-physik.de vorstellen.
Es gibt noch einige weitere Freunde und Bekannte, die meine Gedanken und Ideen gut finden. Sie bedauerten oft, mir nicht helfen zu können, weil sie davon nichts verstehen. Trotzdem tat es gut, ihre aufmunternden Worte zu hören.
Die erste Physikerin, die meine Arbeiten positiv bewertete und mir Zuspruch gab, meine Arbeiten fortzusetzen, war im Jahr 2004 Petra B., eine ehemalige Studienkollegin aus Dresden. Danke auch Dir, liebe Petra.