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20. 10. 2009   
Hexe
Weibliches Wissen, Denken und Erkennen
Stationen eines "eigen-willigen" Erkenntnisweges
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Die Physikerin Selbst denken männl. + weibl. Fridolin Die weise Alte Das Klatschweib
Chronik
Die Chronik meiner Webseiten

1. Die Vorgeschichte - ein lang gehegter Plan (2001 bis 2005)
2. Der Start  - ein Anstoß von außen (Dezember 2005)
3. Das Jahr 2006  - erste Erfahrungen
4. Das Jahr 2007  - habe ich mir zu viel vorgenommen?
5. Das Jahr 2008 - es  geht weiter, kleine Wunder eingeschlossen
6. Das Jahr 2009
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Alles ist im Fluß und jähe Wendungen sind nicht ausgeschlossen. Daher wird erst am Ende Bilanz gezogen.
7. Design-Entwicklung
Eine kleine Spielerei: die Entwicklung des Aussehens dieser Webseite
1.  Die Vorgeschichte - ein lang gehegter Plan
 
Die Idee, eine eigene Webseite zu gestalten, entstand bereits im Jahr 2001: der Aufwand und die Kosten, meine Gedanken auf postalischem Wege zu verbreiten und zur Diskussion zu stellen, waren zu hoch. Nach dem Mißerfolg auf der Physikerinnentagung im Jahr 2003 wuchs der Wunsch weiter an, ohne daß ich eine Möglichkeit sah, ihn in die Tat umzusetzen. Hin und wieder übte ich, mit FrontPage kleine Seiten zu erstellen. Ein "zündender Funken" fehlte, der bewirkt hätte, daß ich an eine Realisierung der Idee ging. Hemmungen, mich so „unkontrollierbar” öffentlich zu machen, kamen hinzu. Außerdem schreckte ich vor den Kosten zurück, die unweigerlich auf mich zukommen würden. Doch es war von Anfang an klar, ohne das Internet hatte ich - die Außenseiterin, die Beziehungslose, die Mittellose - erst recht keine Chance, auf meine Arbeiten aufmerksam zu machen. Eine Webseite ist heutzutage das, was zu Luthers Zeiten ein gedrucktes Buch war. Irgendwann mußte die Idee realisiert werden, nur wann und wie es geschehen könnte, das wußte ich nicht bis zum November 2005 ...
2. Der Start - ein Anstoß von außen
Ein Sponsor taucht auf
Ende des Jahres 2005 gab es plötzlich jemanden, der mich direkt aufforderte, meine Gedanken ins Netz zu stellen und mit Hilfe eines kleinen Geldbetrages die notwendige "Zünd-Temperatur" erzeugte. Er bat mich, seinen Namen nicht zu nennen. Da mein alter Computer den neuen Anforderungen nicht mehr gewachsen war, schenkte mir meine Tochter einen neuen - einen Laptop - und so konnte es losgehen:
 
Mitte Dezember 2005
Im Dezember 2005 schloß ich einen Vertrag mit einem entsprechenden Anbieter über meine drei Webseiten
www.brunhild-krueger.de
www.eine-weibliche-physik.de
und
www.heitere-zukunft.de
ab.
Ja, es waren gleich von Anfang an drei Seiten, denn mir war klar, daß ich die Gedanken, die ich öffentlich machen wollte, trennen mußte: alle drei geplante Themen wären auf einer Seite für die Besucher wohl zu viel geworden.
 
Illusionen, Tatendrang und Ängste
Voller Illusionen und Tatendrang stürzte ich mich in die Arbeit. Ich glaubte, bis zum 1. Januar 2006 hätte ich die ersten Entwürfe im Netz. Doch dann zeigte sich, daß es gar nicht so leicht ist, die Fülle der Gedanken in eine erste, lesbare Form zu bringen. Noch wesentlich schwieriger war es, sich "geistig nackig" zu machen, sein Innerstes nach außen zu kehren und öffentlich zur Schau zu stellen.

Wie Marie von Ebner-Eschenbach so schön gesagt hatte:
Wer in die Öffentlichkeit tritt,
hat keine Nachsicht zu fordern und keine zu erwarten.


Zwei Ängste waren gleichermaßen zu überwinden:
Die Angst, ignoriert zu werden, so daß alle Arbeit und Mühe am Ende vergeblich waren, war die eine Seite, die andere Seite der Angst war die vor öffentlicher Häme und Spott. Es fiel schwer, diese Gedanken zu unterdrücken. Noch schwerer war es, sich vorzustellen, wie Bekannte, die auf meine Seiten geschaut hatten, wohl reagieren würden. Der Wunsch wuchs, alles wieder ungeschehen zu machen. Doch es gab nun durch die äußere Verpflichtung gegenüber dem Sponsor kein Zurück mehr, also half nur eines: Augen zu und weitermachen.
 
HTML, FrontPage und eine Prise Spott
Noch schlimmer waren die technischen Problemen: Bei dem Versuch, in FrontPage das Desing zu verändern, stieß ich schnell an meine eigenen und die Grenzen dieses Programms.
Noch im Dezember war ich zurückgeschreckt, als mir jemand zeigte, wie man im Quelltext, im HTML-Code, Seiten erstellen kann. Diesen Aufwand wollte ich nicht auch noch betreiben, das würde noch zusätzlich Zeit kosten.
Doch dann begriff ich, daß ich nicht darum herum käme, mich auch damit zu befassen. Die erste, mit FrontPage erstellten Entwürfe, die ich ins Netz stellen wollte, funktionierten nicht, so daß ich sie wieder entfernen mußte. In den nächsten vier Wochen ließ ich Webseiten Webseiten sein und lernte "von der Pike auf" das Erstellen von Webseiten. Glücklicherweise halfen mir Freunde meines Sohnes - geduldig beantworteten sie jede Frage, auch wenn sie über meine Dummheit gelegentlich schmunzelten. ...
3. Das Jahr 2006 - erste Erfahrungen
1. 3. 2006
Endlich passierte etwas: Statt der Baustellenschilder gehen an diesem Tag Ankündigungen über die in Arbeit befindlichen Webseiten ins Netz. Es ist nur jeweils eine Seite, mit FrontPage erstellt, alles noch schrecklich stümperhaft und unbefriedigend. Ich muß erkennen, daß ich einen anderen - möglichst kostenlosen - Editoren benötige, mit dem ich besser als mit FrontPage klarkomme. Ich probiere einige aus - sie sind noch schlimmer und unbefriedigender.  Ich bete um einen besseren Editor ...
 
Ein Traum von einem Editor:
Dreamweaver 8
... und der Himmel erhört mein Flehen: ein Freund  gibt mir die Probeversion von "Dreamweaver 8" -  ich bin begeistert. In dem Wissen, daß die nächsten Monate darin bestehen werden, täglich 4 bis 8 Stunden an den Webseiten zu arbeiten, begreife ich, daß ich dieses Programm haben muß - koste es, was es wolle, im wahrsten Sinne des Wortes. So setzte ich Himmel und Hölle in Bewegung für einen Kredit, es klappt sogar. Seitdem habe ich diese Investition noch keine Sekunde bereut, im Gegenteil!  Es ist nicht nur die Zeit, die ich mit ihm  im Vergleich zu anderen Editoren einspare, es ist auch die Zeit, die ich mit ihm verbringe: es macht einfach Freude, mit einem so durchdachten und vielseitigen Programm zu arbeiten.
 
1. 5. 2006
Die erste "richtige" Webseite "www.brunhild-krueger.de" geht ins Netz. Noch fehlen viele Texte oder sind erst im Embryonalstadium, doch insgesamt sind es bereits 70 Seiten. Schon einen Monat später wird sie aktualisiert und um 20 Seiten erweitert.
 
2. 7. 2006
Die zweite Seite, www.heitere-zukunft.de, wird mit knapp vierzig Seiten ins Netz gestellt. Erst ein ganz geringer Teil der Gedanken, die ich vorstellen will, ist ausgearbeitet. Es wird noch Monate dauern, bis alle jetzt geplanten Seiten annähernd fertiggestellt sein werden.
In den folgenden Wochen arbeite ich weiter an den Texten. Langsam lerne ich, das Design meinen Vorstellungen anzupassen. Es entsteht die Idee, alle drei Webseiten einheitlich, nur in der Farbe variiert, zu gestalten.
 
10. 8. 2006
An diesem Tag geht die erste mehrseitige Version von www.eine-weibliche-physik.de online. Auch hier ist erst ein sehr geringer Teil meiner Texte internet-tauglich bearbeitet. Es scheint, als hätte ich mir Arbeit für den Rest meines Lebens aufgeladen.
Inzwischen habe ich ein Programm, mit dem ich selbst animierte gif-Dateien erstellen kann. Das ist für mich nicht nur eine hübsche Spielerei, ich denke, daß ich damit später in der "weiblichen Physik" bestimmte Bewegungsvorgänge, Abläufe, Entwicklungen   anschaulich machen kann.
 
Weitere Bearbeitungen und Aktualisierungen der drei Seiten folgen in den kommenden Monaten.
Die überarbeitete, wesentlich erweiterte und im Design nun den anderen beiden Seiten angepaßte Webseite www.heitere-zukunft.de geht ins Netz. Jede Aktualisierung einer Webseite ist mit mehr oder weniger starken Veränderungen des Aussehens verbunden. Wesentliche Ursache ist der Lernprozeß, in dem ich noch immer stehe: so mußte ich beispielsweise alle Seiten noch einmal überarbeiten, als ich entdeckte, daß andere Browser einige Befehler nicht so ausführten wie der Internet Explorer, mit dem ich bis dahin ausschließlich gearbeitet hatte.
 
Suchmaschinen finden meine Seiten,
ich werde "verlinkt".
Inzwischen sind meine Seiten bei Google registriert, bei der Suche nach meinem Namen erscheinen sie alle drei, auch bei Suche nach "heitere Zukunft" und "weibliche Physik" zeigt Google die entsprechende Seite an.
Zwei Webseitenbetreiber haben inzwischen meine Seite "www.brunhild-krueger.de" verlinkt.
Die Seiten wachsen ständig weiter, die Anzahl der Besucher und der Seitenaufrufe steigt langsam-stetig an, es gibt erste Bemerkungen von Besuchern, daß die Hauptseite www.brunhild-krueger.de ("BK") bereits zu umfangreich sei...
4.  Das Jahr 2007 - habe ich mir zu viel vorgenommen?
Unzuverlässig
Immer wieder verspreche ich Aktualisierungs-Termine und Textausarbeitungen, die ich dann nicht realisieren kann. Langsam kommt die Frage auf, ob ich ich mich bei dem Vorhaben, diese drei Webseiten zu gestalten, übernommen habe. Die Arbeit ist in einem Maße umfangreich und aufwendig geworden, wie ich es am Anfang nie vermutet hätte.
 
Abstimmung  der Seiten und ihre Eigendynamik - schaffe ich die als notwendig erkannte Strukturänderung überhaupt?
"Learning by doing" - so könnte man beschreiben, was in diesem Jahr meine Hauptbeschäftigung ist: Die Seiten "BK" und "weibliche Physik" ("EWP")  müssen besser abgestimmt werden. Viele Texte, die ursprünglich für "BK" vorgesehen waren, sind in "EWP"  besser aufgehoben, die ursprüngliche Teilung in die Bereiche "reine Physik" (in EWP) und "über Physik" (in BK) führt zu unnötigen Doppelungen.
Die Seiten scheinen sich nach einer Art Eigendynamik  zu entwickeln, nehmen teilweise unvorhersehbare, unvorhergesehene Richtungen. Z. B. war am Anfang nicht daran zu denken, daß ich eine Rubrik "Lutherstädtisches" in die "BK"-Seite aufnehmen würde.
Doch zwischen dem  Erkennen einer dringend nötigen  Strukturänderung und ihrer  möglichen Umsetzung in die Tat liegen natürlich Wochen und Monate. Denn es ist unglaublich schwer, die Arbeit, in der so viel Zeit und Energie steckt, einfach wegzuwerfen und sozusagen noch einmal von vorn zu beginne.
PS: Das "Lutherstädtische" als selbständiges Thema wurde zum 31. 12. 2008 wieder entfernt, es ist zu zeitaufwendig.
Abbrechen oder weitermachen?
In dieser Situation habe ich zwei Möglichkeiten:
1. Ich breche das Vorhaben ab und nehme die Seiten stillschweigend aus dem Netz.
oder
2. Ich arbeite weiter, wohl wissend, daß ich einige Besucher mit den vielen unfertigen Texte verärgern und vergraulen werde.
PS: Wenn die Mühen besonders groß sind, denke ich an einen Zeichentrickfilm,
Durchhalten - Geduld
Bis Mitte des Jahres 2007 habe ich mich immer wieder für die zweite Variante entschieden. Inzwischen steckt so viel Arbeit darin und es macht so viel Freude, an den Seiten zu arbeiten, daß Variante 1 von nun an ausgeschlossen werden kann. Jetzt weiß ich, daß eine Arbeit von 5 bis 10 Jahren vor mir liegt, ehe die Seiten im großen und ganzen fertig sein werden. Das heißt: durchhalten, weitermachen, durchhalten, weitermachen, durchhalten, ...
über den ich   auf der Website www.die-besten-
gedanken.de schreibe:
Link zur Seite Giono, J. in www.die-besten.gedanken.de
Details
Ab Mai bzw. Juni sind auf den Startseiten Besucherzähler installiert. Bis zum Jahresende (31. 12. 2007, 12.00 Uhr) ergibt sich dieser Stand:
www.brunhild-krueger.de BK 2350
www.eine-weibliche-physik.de EWP 2300
www.heitere-zukunft.de HZ 770
 
Paul und Martha - ein Dialog über die Gefühle des Mannes und mehr
Ein Besucher meiner Webseite, Paul, ist bereit, mit mir (bzw. "Martha"), einen Dialog zu beginnen über  das Thema "Mann und Frau heute". Darin wollen wir gemeinsam versuchen herauszufinden, wie  mit der Krise von Männern und Frauen umgegangen werden kann. Ein Meinungsstreit soll es werden, doch so gegensätzlich sind unsere Auffassungen gar nicht - er regt mich an, über vieles nachzudenken, z.B. über die Gefühle des Mannes: Müssen sie als Schwachstellen angesehen werden oder gibt es Männer mit "starken Gefühlen", mit Gefühlen, die stark machen? Unser Gedankenaustausch soll in "Hexe + Teufel" aufgenommen werden. Vorerst schreiben wir uns,  tauschen unsere Gedanken aus. Ich versuche, sie "literarisch" aufzuarbeiten. Wir werden sehen, was im kommenden Jahr daraus wird ...
PS Ende 2008: Bereits im Jahr 2007 stagnierte die Umsetzung dieses Planes wegen der anderen Aufgaben - z. B. die Vorbereitung meines Beitrages zur Physikerinnentagung im November 2007.
Ich begriff: Diese Idee war nicht "nebenbei" zu erledigen - so blieb mir nur, sie schweren Herzens wieder aufzugeben. 
 
November 2007 - die Katastrophe
Wieder greift ein Sponsor in mein Leben ein, ermöglicht mir die Teilnahme an der Physikerinnentagung. Ich habe einen Kurzvortrag angemeldet, um meine Seite "www.eine-weibliche-physik.de" vorzustellen. Die Hoffnung ist groß, endlich Interessentinnen und womöglich Aufmerksamkeit und auch eine Förderung durch den Arbeitskreis Chancengleichheit (AKC) der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) zu bekommen. Aber es kommt zur Katastrophe ...
Der Katastrophen-Bericht ist nachzulesen in www.eine-weibliche-physik.de, in
DPT 2007:
zur Seite über die Physikerinnentagung 2007 auf www.eine-weibliche-physik.de
Einsam und verlassen?
Mein Sponsor "Jim" kündigt mir die Freundschaft. In dieser Situation  gewinnt der Gedanke, alles hinzuwerfen, noch einmal Macht über mich - ich stehe kurz davor, die Seiten zu löschen und den Vertrag mit meinem Anbieter zu kündigen, wäge nur noch die Details meiner nächsten Schritte ab. ...
 
Aus - Zeit
Ehe ich mich - womöglich falsch - entscheide, nehme ich eine Auszeit, versuche, mich neu zu orientieren.
Das Ergebnis sind zwei mögliche neue Themen für die BK-Seite, die mich herausfordern:
      - Die weise Alte
und
       - Das alte Klatschweib
Nun ist die Strukturänderung  unvermeidlich. Anfang Dezember geht die Arbeit weiter ...
 
Ist es Wahnsinn oder Methode?
Es  wird im kommenden Jahr statt der bisher drei   fünf Webseiten geben ...
Als erstes treffe ich eine "Wahnsinns-Entscheidung": es müssen noch zwei Seiten hinzukommen! Das mag auf den ersten Blick wirklich unverständlich erscheinen, in der 14-tägigen Arbeit am Konzept bestätigt sich diese Idee jedoch immer mehr ...

In den restlichen Wochen bis zum Jahresende wird nur noch an der Umsetzung des Konzepts und an der Strukturänderung der Seite www.brunhild-krueger.de gearbeitet.
Natürlich kann ich den Zeitplan nicht halten. Doch ich muß den Zeitdruck lockern und so verschiebe ich die Netz-Stellung der fünf Seiten auf den 08. 03. 2008.
Mehr über die "philosophische Grundidee", die meine fünf Seiten zukünftig verbindet, und über die neue  Struktur gibt es auf der Seite Konzept
 
Mehrmals hatten Besucher dieser Website (www.brunhild-krueger.de) kritisch angemerkt, daß sie zu umfangreich sei. So entschließe ich mich, wesentliche Themen von hier in die anderen Seiten auszulagern, in die bestehende  Seite
www.eine-weibliche-physik.de
und in die neuen Seiten
www.die-besten-gedanken.de
und
www.freude-am-erkennen.de
Einzig die Seite "www.heitere-zukunft.de" bleibt, wie sie ist.
  
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5. Das Jahr 2008 -   es geht weiter
08. 03. 2008
Alle fünf Seiten gehen heute neu bzw. wesentlich aktualisiert, wenn auch mit großer Verspätung, ins Netz.
 
Auf ein neues! - Über die Zuverlässigkeit von Störungen ...
Was hat das Schicksal mit mir vor? Ende März 2008 werde ich von der ARGE verdonnert, einen Ein-Euro-Job anzutreten. Die Konsequenzen einer Ablehnung  könnte ich nicht verkraften, so bleibt mir nur die erzwungene  "freiwillige" Zusage.
Gesundheitliche Probleme verstärken sich in der Folgezeit, mein Tagesrhythmus muß völlig umgestellt werden: wenn ich nach einer ziemlich geistlosen Arbeit nach Hause komme, bin ich völlig erschöpft. Ich kann nicht mehr bis spät in die Nacht geistig fit sein.
Nun sieht es mit der Zeit, die mir für die Arbeit an den Webseiten bleibt, noch verheerender aus. Waren es bisher täglich ca. 5 - 7 Stunden, die ich daran arbeitete, bin ich nun froh, wenn es noch ca. zehn Stunden in der Woche sind.
Denn ich bin keine Denk-Maschine, die sich einfach ein- und ausschalten läßt, muß mich vor der eigentlichen Arbeit erst ein bis zwei Stunden "einstimmen".
Meine email-Korrespondenz ist de facto zusammengebrochen, beschränkt sich auf Vertröstungen und Entschuldigungen.

Ich bete, daß ein Wunder geschehe, daß ich endlich aus dieser unwürdigen Hartz-IV-Situation freikomme ...
 
31. 10. 2008
Ist dieses Wunder geschehen? Vielleicht, zumindest ein "Teil-Wunder" mag es sein:
Im August gelang es mir, einen Träger für meine fast 10 Jahre alter Projektidee "Physik zum Anfassen" zu finden.  Seit dem 1. 10. bin ich - zwar immer noch als Ein-Euro-Jobberin, aber nun wesentlich glücklicher als in dem alten Job - dabei, diese Idee in die Tat umzusetzen.
Die ersten Tage sind äußerst erfolgversprechend. Natürlich gehört zu so einem Projekt unbedingt eine neue Website - was soll ich nur machen? Was sollen die Leser der anderen Webseiten, die doch alle noch in den Kinderschuhen stecken, nur von mir denken? Doch es sind echte äußere Zwänge - so ein Projekt zu beginnen OHNE eigene Website ist heutzutage einfach nicht möglich. Ich hoffe, Sie verstehen mich da ein bißchen?
 
Physik zum Anfassen
Und so startet im Oktober die Seite 
www.physik-zum-anfassen-wittenberg.de

Ich wähle als Logo den Turm der Stadtkirche von Wittenberg. Der Turm hat zwei Spitzen:
Ist  es ein Turm oder sind es zwei Türme? An der Basis, am Kircheneingang, ist es  noch als ein Turm zu erkennen, erst in der Höhe teilt sich dieser in zwei kleine, aufgesetzte Türmchen. Kann der Begriff "Doppelturm" hier weiterhelfen?
Diese Verwirrung gefällt mir, erinnert mich an die "Weltformel" (das "zwei-zu-eins-machen"), die zwar auch auf dieser Website gelegentlich erwähnt wird, jedoch auf der Seite www.eine-weibliche-physik.de eine  größere Rolle spielt ...
Anmerkung
Oktober 2009:
Mit dem Ende des Projektes im Sommer 2009 wurde auch die Webseite aus dem Netz genommen
Jahresausklang
Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt ...
Das ist wörtlich zu nehmen: in täglicher Kleinarbeit, in kleinsten Schritten geht es  mit der "Physik zum Anfassen" vorwärts. Natürlich habe ich damit gerechnet, daß es nicht einfach wird und zahlreiche und  auch größere Probleme  auftauchen werden.
Doch diese Arbeit ist das schönste und spannendste, was ich in meinem ganzen Leben gemacht habe - kann man mehr erwarten?
Meine anderen fünf Webseiten sind nicht vergessen, langsam geht es auch hier vorwärts.
 
Die Besucherzähler zeigen an
 
Ende '07
Ende '08
www.brunhild-krueger.de BK
2350
7759
www.die-besten-gedanken.de DBG
-
2197
www.eine-weibliche-physik.de EWP
2300
8330
www.freude-am-erkennen.de FAE
-
1537
www.heitere-zukunft.de HZ
770
4753
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6. Das Jahr 2009 - man soll den Tag nicht vor dem Abend loben
Ein guter Start
Gleich Anfang des Jahres meldet sich der Vorsitzende der niederländischen Teilhard-de-Chardin-Stiftung und fragt an, ob er einen Auszug aus meiner Seite "Evolution" in Zeitschrift des Vereins "GAMMA" veröffentlichen kann.  Natürlich gebe ich die Zustimmung.
siehe Evolution
Noch ein Artikel Auch in der österreichischen Zeitschrift "Koryphäe" kann ich einen Artikel veröffentlichen - ebenfalls unentgeltlich natürlich - zum Thema:

"Die Einheit  von Natur- und Geisteswissenschaft - eine Frauenarbeit?"
Es geht um die Frage, wie die künstliche "männliche" Trennung in Natur- und Geisteswissenschaften überwunden werden kann.
Mehr darüber auf der Webseite www.eine-weibliche-physik, auf der Seite Zukunft - klick hier:
zur Seite ZUKUNFT auf der Webseite www.eine-weibliche-physik.de
Die Lawine
Dann, im Mai, zeigt es sich, daß es keine Basis mehr gibt, das Projekt "Physik zum Anfassen" fortzusetzen. Elementare Voraussetzungen fehlen, ich finde keine Sponsoren, bezahle bis auf wenige Ausgaben, die der Träger schließlich doch übernimmt, alles aus eigener Tasche. Als sich die finanzielle Frage zuspitzt, beende ich die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Träger und suche einen neuen. Auch das scheitert. 
Ausführlichere Informationen darüber gibt es auf der Seite www.eine-weibliche-physik.de im Thema "Wittenberg".

Ach ja, warum "Lawine"? - Zwischen Mai  und August kam ich mir  dann auf einmal vor, als wäre ich in eine Lawine geraten - ich hatte letztendlich keinen Einfluß  mehr auf die Entwicklung der Ereignisse: kein Ausweg, keine Lösung, keine Rettung war ich Sicht,  mir war absolut kein Handlungsspielraum mehr geblieben.

Alles das hat natürlich die Arbeit an den Webseiten weiter ins Hintertreffen geraten lassen.
Nun, im Herbst, geht es weiter ...
 
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7. Eine kleine Spielerei - wie das Design sich entwickelt hat
Die Anfänge März 2006 Start März 2006
Bearbeitungen noch im Jahr 2006
Mai 2006

November 2006
weiter in den Jahren 2007 und 2008
Juli 2007

November 2008
vorläufiges "Ende" im Jahr 2009
Mit den Erfahrungen, die ich beim Gestalten der Webseiten gewann, entstand die Idee, alle Webseiten "gleich" zu machen, sie nur noch farblich zu unterscheiden.  Gleichzeitig sollte das Design natürlich so einfach wie möglich sein, sozusagen "zeitlos". Mit all den Modetendenzen bei der Webseitengestaltung, die innerhalb weniger Jahre wechseln, kann und will ich nicht mithalten.
 
Mai 2009
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