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Eine Einladung,
sich meinen Weg vom "männlichen" zum "weiblichen" Denken und Erkennen anzusehen |
"Ich denke wie ein Mann."
war also damals meine Reaktion auf die Behauptung eines Unterschiedes zwischen dem
angeblich besseren Denkvermögen der Jungen (Männer) und dem angeblich schlechteren der Mädchen (Frauen) gewesen. Mit dieser Gegenbehauptung hatte ich jedoch weder die Frage entschieden, ob denn Mädchen und Frauen in ihrem Denken wirklich im allgemeinen schlechter sind, noch hatte ich damals schon erkennen können, was hinter diesem Gerede in Wirklichkeit steckte (mehr aus dieser Zeit siehe Die Physikerin). Erst Jahre später wagte ich es, mir zu diesen und anderen Fragen eine eigene Meinung zu bilden (siehe Selbst denken).
Als ich Mitte der 90er Jahre begann, mich dem mir so fremden "weiblichen Denken" zu nähern, war es, als würde ich eine Fremdsprache lernen:
Zuerst betrachtete ich es ziemlich skeptisch, beobachtete es sozusagen von außen: wie funktioniert das eigentlich, was sind das für Frauen, die diese eigenartige Denkweise vertreten? Am Anfang war mir ihr "Getue" sehr, sehr unverständlich. Ihre Art zu denken empfand ich nicht einmal als geheimnisvoll, sondern als komisch. Ein bißchen "irre" und exzentrisch kamen sie mir vor und ziemlich selbstgefällig. Diese Frauen interessierten mich - pardon - als Beoachtungsobjekte: wie denken die eigentlich, wieso denken die so? Nicht im geringsten hätte ich geglaubt, daß ich eines Tages ihre Art, zu denken und zu erkennen, als echte, große Bereicherung für mich empfinden könnte.
Inzwischen kann ich sozusagen zwischen beiden Denkweisen beliebig hin- und herspringen. Das hat den Vorteil, daß ich beide Denkweisen aus der jeweils anderen Sicht spiegeln kann:
zum einen sehe ich aus "männlicher" Sicht auf weibliches Denken, zum anderen kann ich das männliche (mein früheres) Denken nun aus dieser neuen, "weiblichen" Sicht beobachten.
Was bei diesen Gedankenspielen an neuen Erkenntnissen für mich herausgekommen ist, werde ich auf dieser und z. T. auch auf den anderen Webseiten vorstellen.
Das wichtigste, was ich dabei entdecken konnte, war jedoch, dieses männliche und weibliche Denken als Einheit, als gegenseitige Ergänzung und Bereicherung zu begreifen. (siehe männl.-weibl.) Aus dieser Sicht erscheint mir der unsägliche, noch immer so schlimme und so weit verbreitete "Geschlechterkampf" als ein Übel, bei dem beide Seiten immer nur verlieren können - egal, wer glaubt, gerade mal wieder "Sieger" geworden zu sein - und ich träume von einer neuen Kultur im Umgang der Geschlechter miteinander.
Mein Atommodell "Fridolin" (siehe Fridolin ) und mein Zukunftsmodell einer "Heiteren Zukunft" (siehe Konzept - von dort aus geht es zur entsprechenden Website) sind bereits wesentliches Ergebnis der Verknüpfung beider Denkweisen.
Manche der Erlebnisse, Episoden, Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich auf dieser Seite schildere und über die ich viel nachdachte, wurden - so zeigte sich mitunter erst Jahre später - zu Schlüsselerlebnissen, gaben meinem Leben völlig neue Orientierungen. Manche von ihnen ergeben erst jetzt, wo ich alt werde, einen Sinn und Zusammenhang. Es war ein sehr "eigen-williger" Erkenntnisweg in der doppelten Bedeutung dieses Wortes, der mir da vom Leben geschenkt wurde. Er war oft anstrengend und quälend. Doch vor allen Dingen war er eines: äußerst vergnüglich-lustvoll-anregend-aufregend-spannend. Heute nun bin ich sehr, sehr dankbar, daß ich diesen Weg gehen durfte - und weiter gehen darf. Denn ich hoffe, es gibt noch vieles für mich zu entdecken und zu erkennen. So frage ich mich heute beispielsweise: Kann ich mir einfach vornehmen, eine weise alte Frau zu werden?(siehe Die weise Alte)
Natürlich sind auf dieser Seite auch weiterhin die Gedanken zu den Beziehungen von Männern und Frauen (Hexe und Teufel?) enthalten, es gibt - im Klatschweib - Schreibereien zu den verschiedensten Themen (Einmischung, lose Gedanken, "aufs Maul schauen" usw.), die mitunter auch ein klein wenig bissig geraten, wie es sich halt für ein "Klatschweib" gehört.
Nun hoffe ich, sind Sie neugierig geworden und stöbern ein wenig auf meinen Webseiten herum. Wenn Sie mir Ihre Meinung, kritische Hinweise, Ergänzungen schreiben möchten, wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Herzlichst
Ihre Brunhild Krüger
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